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Avatar von Porcupine17
  • Porcupine17

mehr als 1000 Beiträge seit 14.07.2012

Sowas hat die Bundesmarine seit 20 Jahren

Die Kombination aus konventionellem Antrieb, X-Ruder und vertikalen Abschusseinrichtungen ist indes eine Rarität. Bisher wurde lediglich spekuliert, dass einige wenige U-Boot-Neuentwicklungen, wie die israelische Dakar-Klasse und Südkoreas Dosan-Ahn-Chang-ho-Klasse, auf eine vergleichbar fortschrittliche Bauweise setzen.

Die fortschrittliche Kombination aus konventionellen Antrieb und X-Ruder hat die Bundesmarine seit 2005, siehe die Klasse 212:
https://de.wikipedia.org/wiki/Klasse_212_A

Vertikale Abschussrohre braucht man nur wenn man Raketen abfeuern will, die Bundesmarine hat diese nicht, aber man könnte sie einbauen. Genau das tut Israel mit der Dakar-Klasse, die eine modifizierte Version der Exportvariante des Typs 212 ist (siehe Link im Artikel.)

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  • Avatar von Crazy Boy Gaga (39ccee30)
    • Crazy Boy Gaga (39ccee30)

    347 Beiträge seit 12.02.2023

    Antwort auf Sowas hat die Bundesmarine seit 20 Jahren von Porcupine17.

    Darum bauen es jetzt andere auch

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  • Avatar von elklynx
    • elklynx

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.04.2004

    Wobei noch die Frage ist, was da "konventionell" heißt

    Antwort auf Sowas hat die Bundesmarine seit 20 Jahren von Porcupine17.

    Die Südkoreaner verwenden dieselelektrisch, die Bundesmarine und Israel haben Wasserstoffbrennstoffzellen, die bei U-Booten sehr viel Wasserstoff in irgendwelchen sehr schweren Speichermaterialien speichern können, weil das Gewicht eine untergeordnete Rolle spielt. Ich find letzteres jetzt nicht gerade "konventionell".

    Und zu dem Nebensatz mit dem leichter verstecken dank "konventionell" und X-Ruder hätte man auch mehr schreiben können. So liest sich das fast, als wären Atomreaktoren lauter als die südkoreanischen Dieselgeneratoren, was sie natürlich nicht sind, sie sind nur größer und führen zu größeren U-Booten, die größere Sonarprofile haben.

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  • Avatar von Serian
    • Serian

    mehr als 1000 Beiträge seit 31.01.2002

    Antwort auf Wobei noch die Frage ist, was da "konventionell" heißt von elklynx.

    So liest sich das fast, als wären Atomreaktoren lauter als die südkoreanischen Dieselgeneratoren, was sie natürlich nicht sind, sie sind nur größer und führen zu größeren U-Booten, die größere Sonarprofile haben.

    Einen Diesel kann man abschalten ( und dann Elektrisch fahren ), einen Reaktor nicht. Die Kühlung hört man noch in Hamburg wenns U-Boot in London liegt.

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  • Avatar von evl
    • evl

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.02.2002

    Lautstärke von Atombetriebenen U-Booten

    Antwort auf Wobei noch die Frage ist, was da "konventionell" heißt von elklynx.

    Die Sache ist etwas komplizierter:

    Bei Dieselelektrischen Antrieben ist es so dass sobald der Diesel läuft ist es aus mit dem lautlosen dahingleiten, in diesem Modus sind diese Uboote mit Abstand die lautesten. Aber mit Batterieantrieb gibt es vom Antrieb praktisch keine Geräuschquellen, problem ist nur dass sie dann nur mit 5 - 10 Knoten dahinschleichen können und nach einigen Stunden (vielleicht max 24 Stunden?) wieder mit dem Diesel schnorcheln müssen.

    Atom-Uboote sind inhärent leiserer als ein Dieselantrieb, da es dort "nur" Wasserpumpen gibt die Lärm abgeben. Wenn man sich keine große Mühe zur Reduktion der Lautstärke macht sind diese definitiv laut verglichen mit einem batterieelektrischen Antrieb. Aber die modernsten Atom-Uboote sollen auch praktisch völlig lautlos sein (siehe Zusammenstoß vom französischen und britischen Atom-Uboot da sie sich nicht gegenseitig orten konnten), aber diese Lautlosigkeit wurde mit enormen Aufwand erkauft.

    Und der Wasserstoffantrieb der deutschen Dolphin/212-Klasse? Wenn man nicht wie Atom-Uboote wochenlang abgetaucht unterwegs sein muss, bekommt man da das beste aus beiden Welten: Lautlosen Antrieb mit einer brauchbaren Reichweite für küstennahe Gewässer.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.08.2024 14:40).

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  • Avatar von Sawfish
    • Sawfish

    666 Beiträge seit 10.01.2023

    Antwort auf Sowas hat die Bundesmarine seit 20 Jahren von Porcupine17.

    https://www.thyssenkrupp-marinesystems.com/en/products-services/submarines/dolphin-class

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  • Avatar von ParaPacem
    • ParaPacem

    121 Beiträge seit 04.07.2024

    Antwort auf Lautstärke von Atombetriebenen U-Booten von evl.

    Nein, nicht ganz.

    Den Reaktor kann man relativ schnell auf Standby runter regeln und dann auf Batterie laufen, die Atomuboote natürlich ebenfalls haben.

    Eine Dampfturbine bekommst du nach Aussen nicht leise.

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  • Avatar von CCR1
    • CCR1

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.07.2010

    Antwort auf Re: Lautstärke von Atombetriebenen U-Booten von ParaPacem.

    Danke für den hervorragenden Einwand, der mit einem Satz sämtliche Möchtegernubootexperten auflaufen lies ;)

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  • Avatar von ScharfGeschnitten
    • ScharfGeschnitten

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.01.2023

    Brauchbare Reichweite

    Antwort auf Lautstärke von Atombetriebenen U-Booten von evl.

    Ich habe mal gelesen, dass so ein 212 in Tauchfahrt 3 Wochen bis Spanien gebraucht hat. Wenn das so ungefähr die Reichweite und 4 kn die Marschgeschwindigkeit ist, so ist das wirklich nur was für Küstengewässer.
    Und alle 3 Wochen schnorcheln? Schnorcheln bedeutet laut und nähe Wasseroberfläche. Ein Gegner der das nicht ausnutzt...

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  • Avatar von Michaela Schmidt
    • Michaela Schmidt

    918 Beiträge seit 12.03.2004

    Antwort auf Re: Lautstärke von Atombetriebenen U-Booten von CCR1.

    CCR1 schrieb am 05.08.2024 20:55:

    Danke für den hervorragenden Einwand, der mit einem Satz sämtliche Möchtegernubootexperten auflaufen lies ;)

    wer's glaubt :-) Mal schnell den Reaktor runterregeln. So ein riesen Ding bewegt immer auch viel Wasser, so dass die zum Teil schon über das Wellenmuster via Satellit geortet werden können.

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