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Avatar von meckerpott
  • meckerpott

mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.2003

Faszinierende Standortwahl

Natürlich zeigt schon ein Blick aufs Satellitenbild, dass Wuhan Bedarf an Werften hat und ein geeigneter Standort ist - für die Binnenschifffahrt.

Aber Tauchboote 1000 km flussaufwärts zu bauen, überrascht mich dann doch - wäre beinahe so, als würden in Deutschland die U-Boote in Duisburg, wenn nicht gar Dresden oder Ludwigshafen gebaut.

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  • Avatar von Karl Sten
    • Karl Sten

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.08.2015

    Antwort auf Faszinierende Standortwahl von meckerpott.

    meckerpott schrieb am 05.08.2024 12:10:

    Natürlich zeigt schon ein Blick aufs Satellitenbild, dass Wuhan Bedarf an Werften hat und ein geeigneter Standort ist - für die Binnenschifffahrt.

    Aber Tauchboote 1000 km flussaufwärts zu bauen, überrascht mich dann doch - wäre beinahe so, als würden in Deutschland die U-Boote in Duisburg, wenn nicht gar Dresden oder Ludwigshafen gebaut.

    Vergleich das mal in Deutschland mit der Meyerwerft - bauen die discksten Pötte - aber weit von der Küste entfernt.

    Ein U-Boot einmalig vom Innland zur Küste zur bringen ist möglicherweise aufwendig aber machbar.

    https://www.youtube.com/watch?v=tX7MV3qxRMk :-)

    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Meyer-Werft-dockt-neues-Kreuzfahrtschiff-Disney-Treasure-aus,meyerwerft1788.html

    https://www.google.com/maps/search/meyer+werft+papenburg/@53.2732035,7.0797255,79300m/data=!3m1!1e3?entry=ttu

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  • Avatar von marasek
    • marasek

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.11.2001

    Antwort auf Faszinierende Standortwahl von meckerpott.

    meckerpott schrieb am 05.08.2024 12:10:

    Natürlich zeigt schon ein Blick aufs Satellitenbild, dass Wuhan Bedarf an Werften hat und ein geeigneter Standort ist - für die Binnenschifffahrt.

    Aber Tauchboote 1000 km flussaufwärts zu bauen, überrascht mich dann doch - wäre beinahe so, als würden in Deutschland die U-Boote in Duisburg, wenn nicht gar Dresden oder Ludwigshafen gebaut.

    Nur mit dem Unterschied, dass der Rhein in Ludwigshafen nicht bereits 1250 Meter breit und für Tiefseeschiffe schiffbar ist.

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  • Avatar von schlamutzelnase
    • schlamutzelnase

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.11.2015

    Re: Gewagter Vergleich

    Antwort auf Faszinierende Standortwahl von meckerpott.

    Elbe und Jangtsekiang.

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  • Avatar von meckerpott
    • meckerpott

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.2003

    Antwort auf Re: Gewagter Vergleich von schlamutzelnase.

    In Bezug auf den Punkt "Distanz zum offenen Meer" kaum.
    Länge und Breite sind kaum ein Thema, nur mit dem Tiefgang wird es knapp - dafür könnte man das Boot dann aber ggf. auf einen Transportponton heben.

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  • Avatar von Quantium40
    • Quantium40

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.02.2009

    Antwort auf Faszinierende Standortwahl von meckerpott.

    meckerpott schrieb am 05.08.2024 12:10:

    Aber Tauchboote 1000 km flussaufwärts zu bauen, überrascht mich dann doch - wäre beinahe so, als würden in Deutschland die U-Boote in Duisburg, wenn nicht gar Dresden oder Ludwigshafen gebaut.

    Solange der Fluss eine hinreichende Fahrrinne bietet, spricht da nichts dagegen.

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  • Avatar von Guckstu
    • Guckstu

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.03.2024

    Antwort auf Re: Faszinierende Standortwahl von Karl Sten.

    Karl Sten schrieb am 05.08.2024 12:30:

    meckerpott schrieb am 05.08.2024 12:10:

    Natürlich zeigt schon ein Blick aufs Satellitenbild, dass Wuhan Bedarf an Werften hat und ein geeigneter Standort ist - für die Binnenschifffahrt.

    Aber Tauchboote 1000 km flussaufwärts zu bauen, überrascht mich dann doch - wäre beinahe so, als würden in Deutschland die U-Boote in Duisburg, wenn nicht gar Dresden oder Ludwigshafen gebaut.

    Vergleich das mal in Deutschland mit der Meyerwerft - bauen die discksten Pötte - aber weit von der Küste entfernt.

    10 km bis zum Dollart?
    Ich finde das nicht besonders weit. Wuhan hat 500 km bis zur Küste...

    Und die Mayer-Werft hat öfters Ärger mit dem Straßenbauamt, weil sie einen Pott unter Autobahnbrücken und dergleichen durchkriegen müssen. Die sind mit ihrem Standort nicht soo glücklich.

    Letztlich ist aber die Frage, ob der Pott auf dem Fluss bis ins Meer kommt.
    Immerhin ist das der Yangtse; Schiffe mit viel Tiefgang tun sich auf Flüssen normalerweise schon recht schwer, aber sie werden sich schon was dabei gedacht haben.
    Eine Möglichkeit: Boot mit Pontons anheben. Flusabwärts geht sowas ganz gut.

    Ein U-Boot einmalig vom Innland zur Küste zur bringen ist möglicherweise aufwendig aber machbar.

    https://www.youtube.com/watch?v=tX7MV3qxRMk :-)

    Na ja, so ein Weltkriegs-U-Boot ist ein bisschen kleiner als ein heutiges.

    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Meyer-Werft-dockt-neues-Kreuzfahrtschiff-Disney-Treasure-aus,meyerwerft1788.html

    Diese Auslieferung ging über die Ems.

    https://www.google.com/maps/search/meyer+werft+papenburg/@53.2732035,7.0797255,79300m/data=!3m1!1e3?entry=ttu

    Jep. 10 km bis zum Dollart.
    Aber letztlich halt doch alles über die Ems. Solange die tief genug ist, kann man darüber auch Schiffe ausliefern.

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  • Avatar von ScharfGeschnitten
    • ScharfGeschnitten

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.01.2023

    Antwort auf Faszinierende Standortwahl von meckerpott.

    War bei den Nazis auch mal im Gespräch; 300 Boote heimlich auf Werften im Inland zu bauen.
    U-Boote kann ein Land, dass damit rechnet in einen Seekrieg verwickelt zu werden, eigentlich nie genug haben. Ein U-Boot kann nicht nur Torpedos sondern auch Marschflugkörper abschießen, Minen legen oder Unterseekabel durchtrennen. Es ist die beste Waffe um ein fremdes U- Boot zu jagen. Konventionelle U-Boote sind wegen ihrer geringen Geschwindigkeit eher Lauerjäger. Wenn es genug davon gibt, fährt aber auch einem Lauerjäger mal ein Flugzeugträger vor die Rohre. Und letztlich gibt es dann immer noch die Möglichkeit mit U- Booten einen Handelskrieg zu führen.
    Der Standort wirft natürlich noch ein paar zusätzliche Fragen auf.

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  • Avatar von Michaela Schmidt
    • Michaela Schmidt

    918 Beiträge seit 12.03.2004

    Antwort auf Faszinierende Standortwahl von meckerpott.

    Bei einem andauernden Seekrieg auf jeden Fall nicht so leicht zu zerstören. Es kann auch weiter produziert werden.

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  • Avatar von Karl Sten
    • Karl Sten

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.08.2015

    Antwort auf Re: Faszinierende Standortwahl von Guckstu.

    Guckstu schrieb am 05.08.24 19:37:

    Karl Sten schrieb am 05.08.2024 12:30:

    meckerpott schrieb am 05.08.2024 12:10:

    Natürlich zeigt schon ein Blick aufs Satellitenbild, dass Wuhan Bedarf an Werften hat und ein geeigneter Standort ist - für die Binnenschifffahrt.

    Aber Tauchboote 1000 km flussaufwärts zu bauen, überrascht mich dann doch - wäre beinahe so, als würden in Deutschland die U-Boote in Duisburg, wenn nicht gar Dresden oder Ludwigshafen gebaut.

    Vergleich das mal in Deutschland mit der Meyerwerft - bauen die discksten Pötte - aber weit von der Küste entfernt.

    10 km bis zum Dollart?
    Ich finde das nicht besonders weit. Wuhan hat 500 km bis zur Küste...

    Und die Mayer-Werft hat öfters Ärger mit dem Straßenbauamt, weil sie einen Pott unter Autobahnbrücken und dergleichen durchkriegen müssen. Die sind mit ihrem Standort nicht soo glücklich.

    Letztlich ist aber die Frage, ob der Pott auf dem Fluss bis ins Meer kommt.
    Immerhin ist das der Yangtse; Schiffe mit viel Tiefgang tun sich auf Flüssen normalerweise schon recht schwer, aber sie werden sich schon was dabei gedacht haben.
    Eine Möglichkeit: Boot mit Pontons anheben. Flusabwärts geht sowas ganz gut.

    Ein U-Boot einmalig vom Innland zur Küste zur bringen ist möglicherweise aufwendig aber machbar.

    https://www.youtube.com/watch?v=tX7MV3qxRMk :-)

    Na ja, so ein Weltkriegs-U-Boot ist ein bisschen kleiner als ein heutiges.

    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Meyer-Werft-dockt-neues-Kreuzfahrtschiff-Disney-Treasure-aus,meyerwerft1788.html

    Diese Auslieferung ging über die Ems.

    https://www.google.com/maps/search/meyer+werft+papenburg/@53.2732035,7.0797255,79300m/data=!3m1!1e3?entry=ttu

    Jep. 10 km bis zum Dollart.
    Aber letztlich halt doch alles über die Ems. Solange die tief genug ist, kann man darüber auch Schiffe ausliefern.

    Sind wohl eher 40 km.

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