Die Klima-Kanzlerin hat immer in entsprechenden Reden auf die unabdingbare Wichtigkeit von ständigem Wachstum für dieses System hingewiesen - und im Mainstream immer unwidersprochen. Ergänzt mit der Aussage der "marktkonformen Demokratie". Wenn man mit so denkendem "Spitzenpersonal", Merkel steht nur synonym für eine ganze im Westen aktive Kaste versucht, global gerecht schwindende Ressourcen und gerechte Verteilung zu organisieren, ist das schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt.
Eine kontroverse Diskussion findet nicht statt! Heute noch weniger, als vor Jahrzehnten. Zensur und immer aggressivere, fast militante Verteidigung der einen Mainstream-Diskurshoheit, verhindert ein Urgut von Demokratie, im kontroversen Diskurs friedlich und ergebnisoffen für den für alle akzeptablen, bestmöglichen Weg zu suchen. Und so wird man auch nie einen friedlichen Weg finden, und es wundert kaum, das bei absehbar schwindenden Ressourcen immer öfter Bürgerkrieg und Krieg als die ultima ratio gesehen wird.
Sämtliche tatsächlich vorhandenen Probleme werden von einschlägigen ThinkTanks so lange argumentativ bearbeitet und uminterpretiert, bis sie dann mit neuen Geschäftsmodellen zum Gewinnschacher einiger Weniger umgenutzt werden können. und das wird dann als die alleinige sinnvolle Innovation von der Politik verkauft. Und so produziert man zwangsläufig Interessenkonflikte, unsinnige Ressoucen-Allokation und Verschwendung, die dann unauflösbar, ausser mit Krieg und Sieg über den/die Anderen erscheinen und der Weg ist seit Jahrzehnten, wie seit Menschengedenken noch brutaler wieder neu beschritten. In dieser Hinsicht sind die Global Leader auch heute noch, wider verfügbarem besseren Wissens genauso unbelehrbar, die mit viel Cleverness und Kooperation besseres und schneller hätten erreichen können. Aber in Gesellschaftmodellen die Konkurrenz und Alle gegen Alle, Vereinsamung und Spaltung bevorzugen, ist das eine Normalität. Kapitalismus war in einer "leeren Welt" ein Innovationsschub, wird aber in einer "vollen Welt" zunehmend zur Belastung und zum dystopischen Zerstörer. Zwanghafter Kollektivismus wird aber auch nicht funktionieren, weil er innere Kündigung, Flucht ins innere Exil und damit das Engagement vieler ausbremsen wird, die aber dringend benötigt wird - und Querdenker waren immer Innovatoren, aber natürlich auch Störenfriede. Das für alle passabel funktionierende System werden wir aber nie mit den jetzt immer eingeschränkteren Diskursen finden. Sprech- und Denkverbote haben noch nie ein Problem gelöst, nur verschleiert ... bis zum Zusammenbruch.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (07.09.2022 14:28).