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  • nichtmehrkoelner

626 Beiträge seit 29.08.2022

Die Lösungsansätze sind bekannt, werden nur nicht genutzt

Die Klima-Kanzlerin hat immer in entsprechenden Reden auf die unabdingbare Wichtigkeit von ständigem Wachstum für dieses System hingewiesen - und im Mainstream immer unwidersprochen. Ergänzt mit der Aussage der "marktkonformen Demokratie". Wenn man mit so denkendem "Spitzenpersonal", Merkel steht nur synonym für eine ganze im Westen aktive Kaste versucht, global gerecht schwindende Ressourcen und gerechte Verteilung zu organisieren, ist das schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt.

Eine kontroverse Diskussion findet nicht statt! Heute noch weniger, als vor Jahrzehnten. Zensur und immer aggressivere, fast militante Verteidigung der einen Mainstream-Diskurshoheit, verhindert ein Urgut von Demokratie, im kontroversen Diskurs friedlich und ergebnisoffen für den für alle akzeptablen, bestmöglichen Weg zu suchen. Und so wird man auch nie einen friedlichen Weg finden, und es wundert kaum, das bei absehbar schwindenden Ressourcen immer öfter Bürgerkrieg und Krieg als die ultima ratio gesehen wird.

Sämtliche tatsächlich vorhandenen Probleme werden von einschlägigen ThinkTanks so lange argumentativ bearbeitet und uminterpretiert, bis sie dann mit neuen Geschäftsmodellen zum Gewinnschacher einiger Weniger umgenutzt werden können. und das wird dann als die alleinige sinnvolle Innovation von der Politik verkauft. Und so produziert man zwangsläufig Interessenkonflikte, unsinnige Ressoucen-Allokation und Verschwendung, die dann unauflösbar, ausser mit Krieg und Sieg über den/die Anderen erscheinen und der Weg ist seit Jahrzehnten, wie seit Menschengedenken noch brutaler wieder neu beschritten. In dieser Hinsicht sind die Global Leader auch heute noch, wider verfügbarem besseren Wissens genauso unbelehrbar, die mit viel Cleverness und Kooperation besseres und schneller hätten erreichen können. Aber in Gesellschaftmodellen die Konkurrenz und Alle gegen Alle, Vereinsamung und Spaltung bevorzugen, ist das eine Normalität. Kapitalismus war in einer "leeren Welt" ein Innovationsschub, wird aber in einer "vollen Welt" zunehmend zur Belastung und zum dystopischen Zerstörer. Zwanghafter Kollektivismus wird aber auch nicht funktionieren, weil er innere Kündigung, Flucht ins innere Exil und damit das Engagement vieler ausbremsen wird, die aber dringend benötigt wird - und Querdenker waren immer Innovatoren, aber natürlich auch Störenfriede. Das für alle passabel funktionierende System werden wir aber nie mit den jetzt immer eingeschränkteren Diskursen finden. Sprech- und Denkverbote haben noch nie ein Problem gelöst, nur verschleiert ... bis zum Zusammenbruch.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (07.09.2022 14:28).

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  • Avatar von oberham
    • oberham

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.12.2017

    Antwort auf Die Lösungsansätze sind bekannt, werden nur nicht genutzt von nichtmehrkoelner.

    ..... in der Tat, nur, ein Blick in die Vergangenheit könnte zumindest jene, die da hoffen, ernüchtern, da dieses Prinzip nicht erst seit Gestern herrschend ist.

    Die Vernunft ist nicht relevant, es zählt einzig die Befriedigung der Gier jener, die in ihren Dekaden die Macht haben, die Ihre zu stillen!
    Dabei kommen seit Jahrtausenden nichts als permanenter Massenmord, Verwüstung und Elend als Output bei der überwiegenden Zahl der Menschen an!

    Nur weil wir zufällig in eine fette Speckschwarte des Monstrums hineingepflanzt wurden, sollten wir schlicht mal die Augen aufmachen und auf die Dekaden direkt hinter uns blicken, (jene die schon etwas älter sind), na, kapiert?

    Wieviele Verhungerte kommen wohl auf uns? Ja, genau, auf uns ganz persönlich, da wir durchaus einige aus dem Leichenberg herausnehmen und uns zuordnen können!

    Ich würde sagen, jeder von uns hat die Todesstrafe wegen Feigheit und aktiver Mittäterschaft durchaus verdient. Manche kriegen ihren Krebs und verrecken elend daran, die hatten Pech, die hat das Schicksal auch herausgepickt.

    Manche von uns sind auch zufrieden bis zum letzten Tag und so borniert, dass sie wirklich glauben, sie hätten sinnvolle und für die Gemeinschaft der Menschen gütige Leben gelebt.

    Es wird Zeit, das Schicksal soll uns doch mal allen die Rechnung präsentieren, oder die Psychopathen die uns beherrschen und die wir opportunistisch gewähren lassen, ja, denen wir als willige Instrumente devot dienen!

    Es stimmt, die Ressourcen werden knapp, das Stallvieh wird wohl zu einem großen Teil gekeult werden. Bin gespannt wie es abläuft.

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  • Avatar von nichtmehrkoelner
    • nichtmehrkoelner

    626 Beiträge seit 29.08.2022

    Antwort auf Re: Die Lösungsansätze sind bekannt, werden nur nicht genutzt von oberham.

    oberham schrieb am 07.09.2022 14:02:

    Es stimmt, die Ressourcen werden knapp, das Stallvieh wird wohl zu einem großen Teil gekeult werden. Bin gespannt wie es abläuft.

    "Eine Insel in der Südsee, eine Ranch in Neuseeland. Superreiche kaufen sich Rückzugsorte rund um den Globus. Die Pandemie verstärkte diesen Trend zum De-luxe-Eskapismus"
    https://www.nzz.ch/feuilleton/milliardaere-wo-sie-hin-wollen-wenn-die-welt-untergeht-ld.1673500

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