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  • Regenwetter

657 Beiträge seit 29.04.2023

Wir sind doch nicht im Krieg miteinander, wir sind im Krieg mit Russland

so oder ähnlich.

Wenn ich mich richtig erinnere hat die Ukraine den Gasdurchleitungsvertrag, mit dem Ungarn und die Slowakai versorgt wurden, gekündigt, nicht verlängert. Wenn ich mich richtig erinnere kam aus diesen Ländern, einem dieser Länder, die Aussage, die Gasversorgung könnte auf anderem Wege sichergestellt werden. Ich habe in Erinnerung, dass ich dachte, ups. ein Schuss der Ukraine, der ins eigene Bein geht.
Bei den Sanktionen, dieser wie anderen, frage ich mich, wer aus ihnen der wirtschaftlich Leidtragende ist und ob es einen Profiteur gibt. Ganz besonders schön sind ja Sanktionen bei denen ich als Sanktionierender Vorteile habe. Also ich sanktioniere und mein Feind und wer Anderes hat daraus den Nachteil - und ich einen Vorteil. Echt doll - für mich, weder mein Feind noch "der Andere" werden das doll finden.
Mein Verhältnis zu Ungarn ist, um es mal positiv zu formulieren, seit 25 Jahren ambivalent. Die Auswirkungen einer ungesicherten Energieversorgung, mit dem maßlosen Abkassiert-werden, sind erinnerlich. Das Wehklagen über die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine ist fast täglich zu hören. Die Auswirkungen eines russischen Lieferausfalls könnten für Ungarn und die Slowakei sehr ähnlich sein, im günstigsten Fall "nur" die Preise explodieren lassen.
Diese ganzen schönen Farbrevolutionen auch noch nicht vergessen.
Wenn ich diese Sanktion betrachte, würde ich den Gesichtspunkt, dass unbotmäßige Andere dazu veranlasst/gezwungen werden sollen, wieder diese Andere, die zu einem einheitlichen wir dazugehören zu werden, nicht aus den Augen lassen.
Übertrage ich diese Zwangsmaßnahmen auf wirtschaftliche Zusammenarbeit unter Firmen, wäre mir klar, hier wird zwischen Firmen scharfe Feindschaft gesät. Wenn dieses Spiel der Repression nicht aufgeht, geht was kaputt.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.11.2024 00:12).

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  • Avatar von JonChaos
    • JonChaos

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.11.2012

    Antwort auf Wir sind doch nicht im Krieg miteinander, wir sind im Krieg mit Russland von Regenwetter.

    Falsch.

    Der Durchleitungsvertrag läuft Ende 2024 aus und die Ukraine hat aus verständlichen Gründen kein Interesse diesen zu verlängern.

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  • Avatar von Regenwetter
    • Regenwetter

    657 Beiträge seit 29.04.2023

    Antwort auf Re: Wir sind doch nicht im Krieg miteinander, wir sind im Krieg mit Russland von JonChaos.

    JonChaos schrieb am 23.11.2024 03:52:

    Falsch.

    Der Durchleitungsvertrag läuft Ende 2024 aus und die Ukraine hat aus verständlichen Gründen kein Interesse diesen zu verlängern.

    Falsch
    Ich schrieb:

    Wenn ich mich richtig erinnere hat die Ukraine den Gasdurchleitungsvertrag, mit dem Ungarn und die Slowakai versorgt wurden, gekündigt, nicht verlängert.

    Ich gehe mal davon aus Ungarn hat damit aus verständlichen Gründen, einen Grund mehr, kein Interesse sich wirtschaftlich für die Ukraine zu opfern.

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  • Avatar von JonChaos
    • JonChaos

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.11.2012

    Antwort auf Re: Wir sind doch nicht im Krieg miteinander, wir sind im Krieg mit Russland von Regenwetter.

    Und das stimmt nunmal nicht.

    Der Vertrag wurde nicht durch die Ukraine gekündigt sondern läuft Ende 2024 aus.
    Der Vertrag müsste neu ausgehandelt und verlängert werden woran die Ukraine natürlich keinerlei Interesse hat - warum sollte Sie dem Land das sie angreift zu Einnahmen verhelfen?

    Quellen gibt es genug. Es reicht ein Google nach "Durchleitungsvertrag läuft aus"

    Dafür dass die Ukraine den Vertrag "gekündigt" hätte dagegen nicht.

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  • Avatar von Lu.topia
    • Lu.topia

    232 Beiträge seit 21.04.2024

    Antwort auf Re: Wir sind doch nicht im Krieg miteinander, wir sind im Krieg mit Russland von JonChaos.

    JonChaos schrieb am 23.11.2024 14:30:

    Und das stimmt nunmal nicht.

    Der Vertrag wurde nicht durch die Ukraine gekündigt sondern läuft Ende 2024 aus.
    Der Vertrag müsste neu ausgehandelt und verlängert werden woran die Ukraine natürlich keinerlei Interesse hat - warum sollte Sie dem Land das sie angreift zu Einnahmen verhelfen?

    Quellen gibt es genug. Es reicht ein Google nach "Durchleitungsvertrag läuft aus"

    Dafür dass die Ukraine den Vertrag "gekündigt" hätte dagegen nicht.

    Üblicherweise enthalten Laufzeitverträge entsprechende Klauseln für das Ende der Laufzeit, mit denen festgelegt wird, wie dann von den Vertragsparteien vorzugehen ist. Das kann eine Option zur Verhandlung neuer Preise für die Vertragsfortsetzung nach Laufzeitende sein oder eine automatische Fortsetzung für einen Zeitraum X, wenn die Vertragsparteien nicht die Beendigung des Vertrags erklären, meist ist es beides.

    Die Erklärung, den Vertrag nach Ende der Laufzeit nicht fortsetzen und von der Verhandlungsoption keinen Gebrauch machen zu wollen, kann man getrost als "Kündigung" interpretieren.

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  • Avatar von JonChaos
    • JonChaos

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.11.2012

    Antwort auf Re: Wir sind doch nicht im Krieg miteinander, wir sind im Krieg mit Russland von Lu.topia.

    Komplett am Thema vorbei.

    Solche Verträge haben eine feste Laufzeit und werden danach neu abgeschlossen zu den Konditionen auf die sich die Vertragspartner einigen.

    Genau diese Einigung gibt es nicht daher läuft der Vertrag aus.

    Es ist daher keine Kündigung.

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  • Avatar von Marix0799
    • Marix0799

    80 Beiträge seit 08.05.2022

    Antwort auf Re: Wir sind doch nicht im Krieg miteinander, wir sind im Krieg mit Russland von Lu.topia.

    Lu.topia schrieb am 23.11.2024 17:37:

    Die Erklärung, den Vertrag nach Ende der Laufzeit nicht fortsetzen und von der Verhandlungsoption keinen Gebrauch machen zu wollen, kann man getrost als "Kündigung" interpretieren.

    Nach der Logik ist auch jeder befristete Arbeitsvertrag, der ausläuft, gekündigt worden.

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