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Avatar von Karl Sten
  • Karl Sten

mehr als 1000 Beiträge seit 14.08.2015

Wer auf beiden Seiten der Strasse spielt ...

... läuft halt Gefahr, irgendwann überfahren zu werden.

Beide Länder hatten 2,5 Jahre Zeit, sich darauf einzustellen.

Wer nur die Vorzüge von EU / NATO will - aber sich unsolidarisch verhält - mein Mitleid hält sich in Grenzen.

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  • Avatar von lintaotung
    • lintaotung

    4 Beiträge seit 17.04.2018

    Antwort auf Wer auf beiden Seiten der Strasse spielt ... von Karl Sten.

    Grundsätzlich ist da was Wahres dran - aber - mal ehrlich, tun wir das nicht alle irgendwie mit unterschiedlicher Risikobereitschaft?
    Und was sind Vorzüge einer NATO oder EU - Mitgliedschaft, die im Laufe der Zeit und je nach aktueller Ausrichtung der Bündnisse nicht in ihr Gegenteil umschlagen und insbesondere aus der gewachsenen Abhängigkeit heraus erpressbar machen?
    Unsolidarisch - was für ein schönes Wort, wenn man nicht mitspielen möchte, was der große Bruder bestimmt. Und wer nicht hören will, der muss dann fühlen und darf am Katzentisch Platz nehmen. Die Eliten der USA lassen auch auf Kosten Ihrer "Verbündeten" sanktionieren, weil deren Schicksal ihr gelinde gesagt am sprichwörtlichen A.... vorbeigeht.

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  • Avatar von Karl Sten
    • Karl Sten

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.08.2015

    Antwort auf Re: Wer auf beiden Seiten der Strasse spielt ... von lintaotung .

    lintaotung schrieb am 22.11.2024 20:59:

    Grundsätzlich ist da was Wahres dran - aber - mal ehrlich, tun wir das nicht alle irgendwie mit unterschiedlicher Risikobereitschaft?

    Ich denke da ist ein Unterschied, ob man das privat tut oder wenn man in der Verantwortung für sein Land steht.

    Und was sind Vorzüge einer NATO oder EU - Mitgliedschaft, die im Laufe der Zeit und je nach aktueller Ausrichtung der Bündnisse nicht in ihr Gegenteil umschlagen und insbesondere aus der gewachsenen Abhängigkeit heraus erpressbar machen?

    Nein, die Aufgabe der NATO war und ist den Frieden in Europa für ihre Mitglieder zu sichern - und Kriegstreiber davon abzuhalten Kriege oder Völkermord anzuzetteln. Das hat bis 2014 eigentlich ziemlich gut funktioniert. Bis dahin gab es nur den Kriegsherrn Milosevic und seine Anhänger - und der konnte erfolgreich eingedämmt werden.

    Aber jetzt kommt der große Imperialist und Angriffskrieger vom Rande Europas und bringt Chaos und Zerstörung nach Europa. Und das Ungarn und die Slowakei gegen das gemeinsame europäische Interesse nach Frieden handeln ist halt schlecht.

    Unsolidarisch - was für ein schönes Wort, wenn man nicht mitspielen möchte, was der große Bruder bestimmt.

    Das ist primär ein europäisches Problem, da sich Ungarn ja aktiv gegen Hilfen für die Ukraine gestemmt hat.

    Und wer nicht hören will, der muss dann fühlen und darf am Katzentisch Platz nehmen.

    Jedes Handeln gegen gemeinsame Interessen hat Konsequenzen. Und die Europäer sind mehrheitlich dafür der Ukraine zu helfen.

    Die Eliten der USA lassen auch auf Kosten Ihrer "Verbündeten" sanktionieren, weil deren Schicksal ihr gelinde gesagt am sprichwörtlichen A.... vorbeigeht.

    Sorry, Europa Sicherheit hat sich leider zu sehr auf die militärische Unterstützung der USA verlassen. Könnten wir uns ohne die USA verteidigen? Aktuell vielleicht. Aber angesichts der russischen Kriegswirtschaft müssen wir halt zügig ein Gegengewicht setzen. Die Polen wissen das - die sind schon ein paar Mal zu viel von den Russen überfallen, geteilt und unterdrückt worden. Jetzt rüsten sie massiv auf, weil ihnen das nicht noch mal passieren soll.
    Auch die Rumänen wissen, was sie von Russland halten sollen - auch sie haben massiv unter den Russen gelitten.

    Und die Eliten in den USA würden sich freuen, wenn Europa endlich für seine eigene Sicherheit sorgen und zahlen würde.

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  • Avatar von cbhl
    • cbhl

    292 Beiträge seit 16.03.2023

    Antwort auf Wer auf beiden Seiten der Strasse spielt ... von Karl Sten.

    Danke für diese qualifizierte Expertenmeinung. ;)

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  • Avatar von _TomB_
    • _TomB_

    603 Beiträge seit 02.10.2024

    Antwort auf Re: Wer auf beiden Seiten der Strasse spielt ... von lintaotung .

    lintaotung schrieb am 22.11.2024 20:59:

    Grundsätzlich ist da was Wahres dran - aber - mal ehrlich, tun wir das nicht alle irgendwie mit unterschiedlicher Risikobereitschaft?
    Und was sind Vorzüge einer NATO oder EU - Mitgliedschaft, die im Laufe der Zeit und je nach aktueller Ausrichtung der Bündnisse nicht in ihr Gegenteil umschlagen und insbesondere aus der gewachsenen Abhängigkeit heraus erpressbar machen?
    Unsolidarisch - was für ein schönes Wort, wenn man nicht mitspielen möchte, was der große Bruder bestimmt. Und wer nicht hören will, der muss dann fühlen und darf am Katzentisch Platz nehmen. Die Eliten der USA lassen auch auf Kosten Ihrer "Verbündeten" sanktionieren, weil deren Schicksal ihr gelinde gesagt am sprichwörtlichen A.... vorbeigeht.

    Vorzüge der EU sehen die beiden Länder ständig, sonst wären sie längst draußen. Auch in der NATO hält sie niemand fest. NATO ist nicht das WP. Eine Wiederholung von Ungarn 1956 wird es nicht geben. Und im Gegensatz zum WP haben beide Institutionen was anzubieten.

    Natürlich können die Ungarn und Slowaken weiterhin die Russenbank nutzen. Auch daran hindert sie keiner. Und keiner zwingt sie mit jetzigem großen Bruder mitzuspielen. Nicht wie früher, mit großem Bruder aus Moskau, wo es direkt Dresche gab.
    Die Ungarn und Slowaken wollen Monopoly mitspielen, aber nicht die Miete zahlen, wenn sie durch eine Karte anderes Mitspielers auf eine seiner Straßen versetzt werden. Nur eigene Miete kassieren und zusätzlich Schotter einheimsen, wenn sie über Start gehen.

    Nur nebenbei gefragt, welche Vorzüge der EU oder NATO haben sich im Bezug auf Ungarn und Slowakei umgeschlagen?

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    Antwort auf Wer auf beiden Seiten der Strasse spielt ... von Karl Sten.

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  • Avatar von Raistlin666
    • Raistlin666

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.04.2003

    Antwort auf Wer auf beiden Seiten der Strasse spielt ... von Karl Sten.

    In der Ukraine halten Sie doch immer deren Souveränität hoch und finden es unverzeihlich das die Russen denen ihren willen aufzwingen, da finde ich es erstaunlich wie Sie das einfach wegwischen können wen die USA in die Energiesicherheit anderer Länder eingreifen.

    Was ist den nun ? Oder kann es sein, das ihnen die Souveränität/Bündnissfreiheit/Handelsfreiheit nur in wichtig ist wenn in den Kram passt ?

    Wenn Sie bei der Argumentation bleiben wollen, müssen sie echt mal erklären was Ihr Problem mit den Russen ist ;)

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.11.2024 02:59).

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  • Avatar von JonChaos
    • JonChaos

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.11.2012

    Antwort auf Wer auf beiden Seiten der Strasse spielt ... von Karl Sten.

    So sieht es aus.

    Ungarn und die Slowakei sollten sowohl die EU als auch die Nato verlassen.

    Politisch spielen sie eh bei der gegnerischen Mannschaft.

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  • Avatar von JonChaos
    • JonChaos

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.11.2012

    Antwort auf Re: Wer auf beiden Seiten der Strasse spielt ... von lintaotung .

    Als Teil eines Bündnisses kann man natürlich eine Politik entgegen der des Bündnisses verfolgen.

    Dann hat man in dem Bündniss aber nunmal nichts verloren.

    Genau so sieht es beim Thema EU aus.

    Die Vorteile wollen sie mitnehmen. Die Regeln einhalten nicht.

    Das geht einfach nicht.

    Ungarn und die Slowakei sollten konsequent sein und aus EU und Nato austreten.

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  • Avatar von so_ist_es
    • so_ist_es

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.08.2005

    Was haben Sanktionen der USA mit Regeln der EU zu tun?

    Antwort auf Re: Wer auf beiden Seiten der Strasse spielt ... von JonChaos.

    Bitte erläutern.

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