UA will kein Russengas-Transit ab 2025. Dann kommts eben aus Aserbaidschan im Transit durch die Ukraine.
Mal davon abgesehen, dass die Aserbaidschaner Erdgasförderung bereits nahe 100% ausgelastet ist, ist eher davon auszugehen, dass die zum Export erforderliche Menge zugekauft wird. Man sieht den Gasmolekülen ihre russische Herkunft schließlich nicht an. Dafür sind die politisch veredelt und kosten etwas mehr. Das sollte uns der Sieg über Russland doch wohl wert sein.
Da wird der Russe bestimmt ganz doll drunter leiden, wenn er sein Gas (womöglich zum selben Preis) an Aserbaidschan statt Europa verkauft. Der Transitstress mit Ukraine hat dann auch ein Ende, er braucht auf Pipelines keine Rücksicht mehr zu nehmen.
Diese politische Veredlung führt automatisch zu höheren Preisen (wie ist das jetzt beim indischen Diesel?) und die haben selbstverständlich Einfluss auf Weltmarktpreise. Und damit triffts uns auch, selbst wenn wir wirklich kein Russengas mehr kaufen.
Rainer
Dann kommts Gas via UA aus Aserbaidschan
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Antwort auf Dann kommts Gas via UA aus Aserbaidschan von Rainer-ich.
Und nicht vergessen die CDU ist auch gut vernetzt in Aserbaidschan, "Die Anstalt" hat dazu mal eine Sendung gemacht, als sie sich noch was trauten ;)
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Antwort auf Re: Dann kommts Gas via UA aus Aserbaidschan von Raistlin666.
So als Nachtrag:
"Mysteriöses Geld aus Aserbaidschan | Die Anstalt"
https://www.youtube.com/watch?v=tLhtilrJ1YsFrau Strenz, die daran beteiligt war, ist übrigens nicht lange nach der Ausstrahlung verstorben:
März 2021 habe man die gesundheitlich bereits schwer Angeschlagene mit dem Rollstuhl ins Flugzeug schieben müssen.[5] Sie verlor das Bewusstsein und nach einer Notlandung auf dem irischen Flughafen Shannon verstarb sie im Universitätskrankenhaus Limerick infolge eines „akuten Herzproblem[s]“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Karin_Strenz
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.11.2024 10:02).
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Antwort auf Dann kommts Gas via UA aus Aserbaidschan von Rainer-ich.
Rainer-ich schrieb am 23.11.2024 12:03:
UA will kein Russengas-Transit ab 2025. Dann kommts eben aus Aserbaidschan im Transit durch die Ukraine.
Mal davon abgesehen, dass die Aserbaidschaner Erdgasförderung bereits nahe 100% ausgelastet ist, ist eher davon auszugehen, dass die zum Export erforderliche Menge zugekauft wird. Man sieht den Gasmolekülen ihre russische Herkunft schließlich nicht an. Dafür sind die politisch veredelt und kosten etwas mehr. Das sollte uns der Sieg über Russland doch wohl wert sein.
Da wird der Russe bestimmt ganz doll drunter leiden, wenn er sein Gas (womöglich zum selben Preis) an Aserbaidschan statt Europa verkauft. Der Transitstress mit Ukraine hat dann auch ein Ende, er braucht auf Pipelines keine Rücksicht mehr zu nehmen.
Diese politische Veredlung führt automatisch zu höheren Preisen (wie ist das jetzt beim indischen Diesel?) und die haben selbstverständlich Einfluss auf Weltmarktpreise. Und damit triffts uns auch, selbst wenn wir wirklich kein Russengas mehr kaufen.
RainerWürde ich ja zustimmen...
...wenn nicht ausgerechnet Ungarn und die Slowakei von den Sanktionen alarmiert wären. 😉
ICH denke, wenn diese beiden als erste "alarmiert "sind, kann man getrost davon ausgehen, dass RU diese Sanktionen wohl doch mächtig weh tun...