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  • Ammerländer

mehr als 1000 Beiträge seit 24.01.2021

Gigantisch

Aus dem Netzausbauplan für 2045 (Klimaneutralität):
Stromverbrauch: 1303 TWh (heute 533 TWh)
konventionelle Kraftwerke 46,7 GW
on-shore Wind: 180 GW
off-shore Wind: 70 GW
PV: 445 GW
Elektrolyseure: 55 GW

Es werden riesige Energiemengen räumlich (aus der Nordsee nach Süddeutschland) und zeitlich (tags / nachts und saisonal) verschoben werden müssen.
Die Kosten lassen sich bisher nicht abschätzen.
Seit dieser Woche berechnet mir mein Versorger Netzentgelte in Höhe von 11,3 ct/kWh (Arbeitspreis + Grundpreis auf Verbrauch umgelegt) und Experten rechnen mit einer Verdoppelung.

Ob dass alles wirklich so kommt?

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  • Avatar von Grober_Unfug
    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Gigantisch von Ammerländer.

    Ob dass alles wirklich so kommt?

    Mit fast egal. Ich mache seit 2015 mit PV 120% meines Stroms selbst - und kann dank eff. 6 KWh LiFePO4 Batterie 70% von meinem verbrauchten Strom damit selbst erzeugen.
    Das Strom-Netz liebt mich... (Zumindest im Sommer.).

    Wenn das alle so machen würden - hätten wir andere Probleme 🤣

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  • Avatar von Vonhintensepp
    • Vonhintensepp

    298 Beiträge seit 29.04.2023

    Antwort auf Re: Gigantisch von Grober_Unfug.

    Grober_Unfug schrieb am 21.06.2024 21:51:

    Das Strom-Netz liebt mich... (Zumindest im Sommer.).

    Nein das Stromnetz liebt uns beide gerade im Sommer eher nicht.
    Wir beide speisen genau dann, bei lockerer Bewölkung sogar recht unstabil viel Strom ins Netz ein wenn er nicht so wirklich gebraucht wird, im dunkeln speisen wir gar nichts ein. Der einzige Vorteil den wir bieten ist dass wir unser bischen Verbrauch dann meist aus unseren Akkus holen.
    Ich schiebe jetzt bei gutem Wetter täglich so um die 150kWh ins Netz, hört sich nach sehr viel an. Von Dezember bis Februar muss ich trotzdem (überschaubare Mengen) Strom aus dem Netz beziehen damit es nicht dunkel wird.
    Nur der Speicher entlastet das Netz wirklich und das auch nur wenn er so dimensioniert ist dass die ganze Nacht abgedeckt ist.

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  • Avatar von Grober_Unfug
    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Re: Gigantisch von Vonhintensepp.

    Das Strom-Netz liebt mich... (Zumindest im Sommer.).

    Nein das Stromnetz liebt uns beide gerade im Sommer eher nicht.

    Wenn wir nur Einspeiser wären - oder völlig ohne PV unterwegs wären - würden wir ein Vielfaches unsere sehr bescheidenen Netzlast verursachen.

    Wir beide speisen genau dann, bei lockerer Bewölkung sogar recht unstabil viel Strom ins Netz ein wenn er nicht so wirklich gebraucht wird, im dunkeln speisen wir gar nichts ein.

    Ich habe gestern von 6:00 bis 15:50 die Batterie aufgeladen - von 15:50 bis 18:00 das Netz mit 5 KWh gefüttert, von 18:20 bis 19:00 noch mal die Batterie aufgeladen und von 19:30- 21:00 noch mal 3 KWh in das Netz gedrückt. Dabei hatte ich Verbrauch aus der Batterie von 7,5 KWh und direkt von der PV von 9,2 KWh. (So ein mit 7,5 KWp bepacktes Westdach ist im Sommer Spitze...)

    Der einzige Vorteil den wir bieten ist dass wir unser bischen Verbrauch dann meist aus unseren Akkus holen.
    Ich schiebe jetzt bei gutem Wetter täglich so um die 150kWh ins Netz, hört sich nach sehr viel an.

    Meine bescheidene 2015er Anlage schafft nur 20 KWh im Schnitt im Sommer ins Netz. Ich habe das Teil auf Autarkie getrimmt.

    Von Dezember bis Februar muss ich trotzdem (überschaubare Mengen) Strom aus dem Netz beziehen damit es nicht dunkel wird.

    Da bin ich zu 90% fremd versorgt.

    Nur der Speicher entlastet das Netz wirklich und das auch nur wenn er so dimensioniert ist dass die ganze Nacht abgedeckt ist.

    Ja - und bei mir reichen 9 KWh LiFePO4, die ich auf 6 KWh herunter konfiguriert habe, damit das Gerümpels 20 Jahre hält - für 70% Autarkie im Jahresdurchschnitt...

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