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Avatar von GordonHannes
  • GordonHannes

mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2003

Die Speicher sind halt nur nicht sinnvoll nutzbar

Ja stimmt die privaten Heimspeicher werden gaaaaanz sicher genutzt den Strom auch mal wochenlang oder saisonal zu speichern. xD

Das sind Tagesspeicher und damit nahezu nutzlos solange man wegen der Schwankungen der EE Erzeugung sowieso massig Backupkraftwerke laufen lassen muss und durch die Deindustrialisierung zunehmend Nachtverbraucher wegfallen.

Das ist halt wenig wert was 24/7 365 Tage Versorgung angeht

Am Ende ist das halt das gleiche Geplapper wie "ja wir müssen Bauen serialisieren und die Vorschriften entrümpeln, dann ja dann werden massig Wohnungen gebautund alles ist gelöst...."nö wenn 99,9999% der wirklich wichtigen Dinge nicht gelöst sind ist das Klein Klein Rumgeschraube zwar nicht sinnlos aber eher unwichtig.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.06.2024 07:31).

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  • Avatar von ronda
    • ronda

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.10.2011

    Antwort auf Die Speicher sind halt nur nicht sinnvoll nutzbar von GordonHannes.

    Ausgleich von Tagesschwankungen ist doch gut oder ?

    Wenn Dann noch der Dynamische Stromtarif vorhanden ist - kann man den Verbrauch und das Laden richtig gut regeln und senkt insgesamt den Strompreis. Und minimiert Verbrauchsspitzen im Netz.

    Und wenn dann doch mal aus Versehen ein sonniger Wintertag kommt kann man sogar mal seine Wärmepumpe selber versorgen.

    Aber ich gebe Ihnen recht der 1MWh Refloxtank im Garten verbuddelt wird lange nicht kommen.
    Selbst Thermische Langzeit Speicher, die es gibt, sind nicht wirtschaftlich. (z.B Natronlauge oder Natriumacetat-Trihydrat )

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.06.2024 07:59).

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  • Avatar von Stasi
    • Stasi

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.10.2003

    Antwort auf Re: Die Speicher sind halt nur nicht sinnvoll nutzbar von ronda.

    Die Verbrauchsspitzen sind unkritischer, als die Erzeugungsspitzen, denn sie sind relativ gut planbar. Das wird bei EE sogar noch weitaus besser, weil ja die gleichgroße Ersatzleistung zur EE-Produktion als Reserve vorgehalten werden muß. Grundlast existiert bei EE zumindest hinsichtlich Wind und Sonne ja nicht mehr (Biogas und Wasserkraft wären noch Grundlast-fähig, machen aber nur praktisch kaum steigerbare 10% der Stromversorgung aus). Und da du als Verbraucher mit einer Winzlings-Anlage und ebenso kleinem Speicher nie und nimmer autark sein wirst(*), muß der Versorger eine Stromerzeugung bereithalten, um dich im Bedarfsfall zu versorgen. Je mehr einen dynamischen Tarif unter diesen Umständen nutzen, umso stärker wird der Druck auf den Anbieter dieses Tarifes, die Kosten für die Bereithaltung und nicht nur die Momentanbelieferung auf die Kunden umzulegen. Im Endeffekt hast du dann entweder eine saftige Grundgebühr, oder Strompreise zu Mangelzeiten, die mit nur einer Handvoll kWh das Konto leer räumen.

    *) meiner Rechnung nach wären für eine autarke Versorgung mit nur 98% (einmal alle 50 Jahre ist trotzdem nicht genug Strom im Winter da) eine PV-Anlage mit 35kWp und 180kWh Speicher nötig, für den 4500kWh/a Musterhaushalt

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  • Avatar von strolch21
    • strolch21

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.02.2008

    Antwort auf Re: Die Speicher sind halt nur nicht sinnvoll nutzbar von Stasi.

    Man kann natürlich auch Biogas zwischenspeichern z.B. den von Gazprom beschlagnahmten Kavernen und auch Müllverbrennungsanlagen könnte man vorzugsweise im Winter betreiben.😎

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  • Avatar von ronda
    • ronda

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.10.2011

    Antwort auf Re: Die Speicher sind halt nur nicht sinnvoll nutzbar von strolch21.

    es gibt durchaus Biogasanlagen in klein, nur man muss halt genug Biomasse haben.

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  • Avatar von GordonHannes
    • GordonHannes

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2003

    Antwort auf Re: Die Speicher sind halt nur nicht sinnvoll nutzbar von ronda.

    ronda schrieb am 21.06.2024 07:55:

    Ausgleich von Tagesschwankungen ist doch gut oder ?

    Wenn Dann noch der Dynamische Stromtarif vorhanden ist - kann man den Verbrauch und das Laden richtig gut regeln und senkt insgesamt den Strompreis. Und minimiert Verbrauchsspitzen im Netz.

    Und wenn dann doch mal aus Versehen ein sonniger Wintertag kommt kann man sogar mal seine Wärmepumpe selber versorgen.

    Aber ich gebe Ihnen recht der 1MWh Refloxtank im Garten verbuddelt wird lange nicht kommen.
    Selbst Thermische Langzeit Speicher, die es gibt, sind nicht wirtschaftlich. (z.B Natronlauge oder Natriumacetat-Trihydrat )

    Ja klar ist das gut so wie Bauen serialisieren auch gut ist es löst aber nicht die 99,99% des Problems auf die es aber ankommt.

    Es ist halt nett aber nicht wichtig im Vergleich zu den grossen grundlegenden Problemen

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.06.2024 13:03).

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  • Avatar von Hagjo1
    • Hagjo1

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.11.2021

    Antwort auf Die Speicher sind halt nur nicht sinnvoll nutzbar von GordonHannes.

    GordonHannes schrieb am 21.06.2024 07:26:

    Ja stimmt die privaten Heimspeicher werden gaaaaanz sicher genutzt den Strom auch mal wochenlang oder saisonal zu speichern. xD

    Ne Pv mit 10KWP ohne Speicher generiert einem EFH mit 4 Personen in 11 Monaten des Jahres ziemlich zuverlässig zu 100% den "Tagsüberstrom" ... ...den Rest speist man ein! Die gleiche PV mit einem 10kw Speicher macht das EFH zudem in 7 Monaten des Jahres 24/7 zu 100% komplett autark.
    Natürlich macht ein privater Heimspeicher dann auch einen Sinn! Nicht nur privat, sondern auch für die gesamte Stromversorgung!

    Das sind Tagesspeicher und damit nahezu nutzlos solange man wegen der Schwankungen der EE Erzeugung sowieso massig Backupkraftwerke laufen lassen muss und durch die Deindustrialisierung zunehmend Nachtverbraucher wegfallen.

    DIese Aussage ist dann dementsprechend völliger Quatsch, denn mit einer 10 KPA anlage plus 10kw Tagesspeicher für ein 4Pers. EFH bin ich schlichtweg kaum noch Schwankungen ausgesetzt! Wenn dann höchstens in den 5 Wintermonaten, wo der Zukauf von Tagesstrom zwischen 10-50% schwankt.

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  • Avatar von Tafelsilber23
    • Tafelsilber23

    946 Beiträge seit 30.06.2023

    Antwort auf Re: Die Speicher sind halt nur nicht sinnvoll nutzbar von Stasi.

    Das ist viel zu hoch gegriffen. Meiner -Erfahrung- nach (ich habe die Daten erfasst). erzeugt eine 11kWp PV auch bei schlechtem Wetter im Winter 4-6 kWh am Tag. Habe ich 15kWh Verbrauch pro Tag reicht also 33kWp PV und ein 10Wh Speicher für 100% Autakie. Was die Sache deutlich entspannt, bei mir zumindest ist ein 5kWp Windrad.

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  • Avatar von gr4
    • gr4

    683 Beiträge seit 17.06.2023

    Antwort auf Re: Die Speicher sind halt nur nicht sinnvoll nutzbar von Hagjo1.

    Hagjo1 schrieb am 22.06.2024 00:41:

    Ne Pv mit 10KWP ohne Speicher generiert einem EFH mit 4 Personen in 11 Monaten des Jahres ziemlich zuverlässig zu 100% den "Tagsüberstrom" ... ...den Rest speist man ein! Die gleiche PV mit einem 10kw Speicher macht das EFH zudem in 7 Monaten des Jahres 24/7 zu 100% komplett autark.

    ist ja schön mit den 7 Monaten. Dann teilen sich die Kosten für Infrastruktur und Notvorhalt auf die restlichen 5 Monate auf - oder es blechen die, welche kein EFH haben. Bisschen so wie Haase und Igel.

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  • Avatar von Hagjo1
    • Hagjo1

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.11.2021

    Antwort auf Re: Die Speicher sind halt nur nicht sinnvoll nutzbar von gr4.

    gr4 schrieb am 22.06.2024 14:00:

    Hagjo1 schrieb am 22.06.2024 00:41:

    Ne Pv mit 10KWP ohne Speicher generiert einem EFH mit 4 Personen in 11 Monaten des Jahres ziemlich zuverlässig zu 100% den "Tagsüberstrom" ... ...den Rest speist man ein! Die gleiche PV mit einem 10kw Speicher macht das EFH zudem in 7 Monaten des Jahres 24/7 zu 100% komplett autark.

    ist ja schön mit den 7 Monaten. Dann teilen sich die Kosten für Infrastruktur und Notvorhalt auf die restlichen 5 Monate auf - oder es blechen die, welche kein EFH haben. Bisschen so wie Haase und Igel.

    Das siehst du komplett falsch! Wenn ich pro Monat 300kw verbrauche und ohne Speicher mit einer 10KPA PV -unter Berücksichtigung der "worst case Schwankungen" (!!!) von Januar bis November dicke jeden Tag 50% meines Strombedarfs generiere, dann entlaste ICH die Infrastruktur und dem Notvorhalt um 50%!
    Wenn ich dazu noch einen 10kw Speicher nutze, dann entlaste ICH -immer noch mit der "Worst-case Berechnung- zuverlässig Infrastruktur und Notvorhalt in 7 Monaten des Jahres zu 100(!!!)%! im Dezember immerhin noch zu 20% und in den restlichen Monaten zu 50% plus/minus x!
    Mit so einer Anlage plus Speicher braucht die öffentliche Infrastruktur/der Notvorhalt für mein EFH im Dezember nur noch 250kw statt 300kw vorhalten und für Oktober/November und Jan/Feb/März jeweils höchstens 150kw statt 300kw.
    Es geht tatsächlich nur um ein Drittel meines Strombedarfs um den sich die Infrastruktur kümmern müsste.
    Und ich mal anmerken, dass eine 10KPA -anlage p.A. insgesamt spielend 10.000kw an Strom generiert, von dem der Besitzer gerade mal 25% selber nutzen kann, um damit min. 75% seines Energiebedarfs abzudecken!
    7500kw verkauft er für 8ct an die Stromanbieter, die diese dann Sommers wie Winters ungeniert für 30ct an die Besitzer/Mieter von 2-5 Zimmerwohnungen verticken, natürlich nicht ohne mächtig viel Gestöhne darüber, wie sie denn in der Dunkelflaute den Bedarf abdecken sollen....

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