"Aber die Medikamente wirken doch!", rufen jetzt vielleicht ein paar Betroffene. Nun ja – bei ADHS geht es um Substanzen, die andere als Partydroge verwenden (z.B. Speed/Amphetamin). Ich kann mir vorstellen, dass damit langweilige Arbeiten interessanter erscheinen. Und ich esse auch mal ein Stück Schokolade oder trinke eine Tasse Kaffee, wenn ich keine Lust mehr habe.
Vergessen wir nicht, dass die Unterscheidung von Genussmitteln, Medikamenten und Drogen eine soziale Konvention ist.
Die Medikamente wirken nur bei einem Teil der Leut, bei einem anderen nicht.
Wahrscheinlicher ist die Wirkung nicht binär 0/1, sondern graduell auf einer Skala.
Das gilt für alle chemischen Substanzen die aufs ZNS wirken.
Insofern stimmt der letzte Satz vhl https://de.wikipedia.org/wiki/Droge#Zum_Begriff
Immerhin ist das Hirn um ein hochkomplexes dynamisches System zum Verarbeiten von Einwirkungen und Generieren von Prognosen, ein Ineinandergreifen von Regelkreisen zwischen Nanosekunden und lebenslänglich.
Umso interessanter wärs rauszufinden Variablen die den Wirkungsgrad beeinflussen.
Was aber schwierig ist.
Warum aber schließt Schleim von sich auf andere, als wäre er die Norm für Drogen?
Implizit gleichsetzend Speed und Schokolade?
Dieser eine Satz entwertet den Essay als selbstverliebten Labertrip.
Kanzte vergessen.