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Avatar von Hagen von Löbbecke
  • Hagen von Löbbecke

503 Beiträge seit 27.08.2002

Es gibt kein richtiges Leben im Falschen,

das spüren die Kinder - und manche verweigern sich dann der normalen Massenaufzucht.

Sicherlich ist das nix reflektiertes von seiten der Kinder und bewußt ist es schon mal gar nicht.
Kinder brauchen eine Welt, die in sich konsistent ist, die man "verstehen" kann und die auch eine gewisse, wenigstens vorläufige Konstanz hat.
Diese Bedürfnisse werden von der verlogenen Erwachsenenwelt (Wahrheiten sind die Lügen, auf die man sich geeinigt hat - sagt Nietzsche) gröblichst mißachtet und so kann es doch nicht erstaunlich sein, wenn immer mehr Kinder den Irrsinn ablehnen.

Besser als mit meinen paar dürren Worten wird das Thema im Film "The Wall" beleuchtet.

Und das paßt auch :
What have they done to the earth, yeah?
What have they done to our fair sister?
Ravaged and plundered and ripped her and bit her
Stuck her with knives in the side of the dawn and
Tied her with fences and dragged her down
I hear a very gentle sound
With your ear down to the ground
We want the world and we want it (we want the world and we want it!)
Now
Now?
Now!

Man darf Fehler machem - aber nicht immerzu alles falsch. Und das fällt nun langsam auf.....

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  • Avatar von faktencheck
    • faktencheck

    971 Beiträge seit 06.07.2021

    Antwort auf Es gibt kein richtiges Leben im Falschen, von Hagen von Löbbecke.

    Hagen von Löbbecke schrieb am 10.07.2021 11:13:

    Man darf Fehler machem - .....

    ...aber nicht immer die Gleichen.

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  • Avatar von O/4
    • O/4

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.11.2003

    Antwort auf Es gibt kein richtiges Leben im Falschen, von Hagen von Löbbecke.

    Auch wenn es von Adorno ist: Es ist ein beschissener Spruch, der einen unerfüllbaren Maximalitätsanspruch vor sich herträgt wie eine Monstranz. Genau das richtige für Besserwisser, Klugscheißer und kleinkarierte Fanatiker.

    Das Gegenteil ist richtig. Du musst im falschen Leben klar kommen, und versuchen das Beste draus zu machen.

    Die Utopie kommt heute nicht mehr vorbei.

    O/4

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