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Avatar von Zirkon
  • Zirkon

mehr als 1000 Beiträge seit 17.01.2001

Was ist denn das für eine Artikeleinleitung?

Das transatlantische Verteidigungsbündnis setzt sich im Kriegsland fest.

Bis jetzt sind keine NATO-Truppen im Kriegsland. Außerdem liefert nicht die NATO als Organisation die Waffen, sondern einzelne Länder.

Geliefert werden hochmoderne Luftverteidigungssysteme. Damit wird eine nächste Stufe nach der Eskalation durch die russischen Großangriffe eingeleitet.

Was soll dieser Satz aussagen? Dass die Bereitstellung von Verteidigungswaffen gegen Terrorangriffe gegen die Zivilbevölkerung die durch Russland eskalierte Lage weiter eskaliert "nächste Stufe"?

Wann ist die Nato Kriegspartei?

Gar nicht, da die NATO nicht angegriffen wird und sich nicht verteidigt.
Kriegspartei werden höchstens einzelne Länder, die aktiv mit eigenen Truppen an Kampfhandlungen teilnehmen. Das tut im Moment niemand.

Ist das so schwer zu verstehen?
https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegspartei

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  • Avatar von DarfNichtSein
    • DarfNichtSein

    324 Beiträge seit 20.06.2022

    Antwort auf Was ist denn das für eine Artikeleinleitung? von Zirkon.

    Danke, dieser Artikel ist unerträglich. Man könnte meinen Ukraine hätte Russland überfallen. Wer Waffen liefert ist keine Kriegspartei!

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  • Avatar von propellerfisch
    • propellerfisch

    706 Beiträge seit 01.07.2009

    Antwort auf Was ist denn das für eine Artikeleinleitung? von Zirkon.

    nein, keine Kriegspartei, einfach nur die Textbausteine von Winkeladvokaten des Völkerrechts hier eintragen, 50 Wiederholungen und es sitzt

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  • Avatar von auf_der_hut
    • auf_der_hut

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2008

    Antwort auf Re: Was ist denn das für eine Artikeleinleitung? von propellerfisch.

    Das stimmt natürlich: Russland gegenüber mit dem Völkerrecht zu argumentieren ist ziemlich sinnlos. Wenn Putin der Meinung ist, dass es ihm einen Vorteil bringt sich mit dem Westen direkt anzulegen, dann wird er sicher einen Grund dafür finden.

    Einstweilen ist es für Russland deutlich günstiger, dem Westen mit Krieg nur zu drohen um die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen als wirklich anzugreifen, denn die Kriegsangst in Europa ist groß. Russland ist in seinem derzeitigen Erschöpfungszustand allerdings wohl kaum in der Lage, der NATO auch nur einigermaßen glaubhaft konventionell zu drohen, deswegen wird ständig die Nuklearkeule herausgeholt. Die Bereitschaft, auf russische Befindlichkeiten noch Rücksicht zu nehmen ist gleichwohl insgesamt stark rückläufig und und ein Spiegelbild der russischen Schwäche an den Fronten in der Ukraine und der zunehmenden internationalen Isolation Russlands. Die angeblich zweitstärkste Militärmacht der Welt hat sich jetzt auf Angriffe auf ungeschützte zivile Ziele weitab der Front mit zugekauften Billigdrohnen verlegt - was damit eigentlich erreicht werden soll, bleibt unklar. Warum sollte die Zerstörung der ukrainischen Stromversorgung Russland seinen Kriegszielen -Ost- und Südukraine annektieren, Demilitarisierung, "Entnazifizierung", keine NATO-Mitgliedschaft- irgendwie näher bringen? Dafür bräuchte es Erfolge an der Front und ein Ende der ausländischen Unterstützung für die Ukraine. Russland bleibt eigentlich nur noch die vage Hoffnung, dass die Trump-Republikaner die Midterms gewinnen und Biden seine Hilfspakete dann nicht mehr durch den Kongress bekommt und alle anderen ihre Unterstützung ebenso zurückfahren, wenn von den Amis nichts mehr kommt.

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