Was war vier Jahre später? Weite Teile Europas in Trümmern, zusammengebrochene Reiche, Bürgerkriege, Massenfluchten, Armut, Hunger, Revolutionen, ...
Grossbritanniens und Frankreichs Kolonialreiche begannen zu bröseln, der Zar landete vor einem Erschiessungskommando, der Depp Willy Nr. 2 wurde zum Holzhacken geschickt, und dank der dämlichen Auflösung der Kriegsfolgen wurde schon der Keim für die nächste Runde gelegt. Wobei noch zu bemerken ist, dass die USA und Grossbritannien bereits munter beim Bürgerkrieg in Russland nach der Revolution mitmischten.
Krieg ist und bleibt eine Sache zwischen Machthabern. Wenn das Volk glaubt, Krieg würde seine Probleme irgendwie verbessern oder gar lösen, dann hat es angefangen, die Lügen seiner Machthaber zu glauben. Eventuell glaubt es sogar, die Machthaber wären seine Repräsentanten, und die kommerziellen oder staatlichen Massenmedien wären per se ein Instrument der Aufklärung.
Wenn "Die Anstalt" sich jetzt dem Druck der Massenpsychose beugt, dann zeigt das lediglich, dass die übliche Selbstgehirnwäsche der Untertanen auch heute noch genau so gut funktioniert wie vor 108 Jahren. Die von ihrer eigenen moralischen Überlegenheit überzeugte Mittelschicht mag es halt nicht, wenn ihr Überlegenheitsgefühl von ihren Hofnarren nicht immer wieder bestätigt wird. "Wir sind die Guten" - das ist der Schlachtruf, mit dem sie in der Lage sind "die Anderen" ohne Hemmungen zu massakrieren. Immer, und immer wieder.