Mir geht in westlichen Medien viel zu sehr unter, dass das Imperium zunehmend verzweifelt versucht, seine Macht gegen die aufstrebende multipolare Weltordnung zu verteidigen.
Allerdings sind die Waffen mit der Zeit stumpfer geworden, weil sich die Gegner angepasst haben, aber alles was unseren Eliten noch einfällt, ist "mehr desselben" – alte Strategien, die früher mal funktioniert haben, werden mit zunehmender Frequenz und Intensität wiederholt, weil man die veränderte Situation nicht wahrhaben will.
Die bedrohliche Rhetorik beeindruckt nicht mehr? Noch mehr Rhetorik, noch bedrohlicher. Sanktionen genannte völkerrechtswidrige unilaterale Zwangsmassnahmen erreichen ihr Ziel nicht? Härtere Massnahmen und noch mehr Adressaten.
Die Medienmacht zieht nicht mehr? Noch mehr Gleichschaltung, noch weniger Diskurs – alles was nicht ins Bild passt wird augegrenzt. Die Demonstrationen beispielsweise, über die die Medien nicht berichten, würden anderswo für eine Farbenrevolution reichen. Und wer schon von Alex Saab oder Steven Donziger gehört hat, informiert sich aller Wahrscheinlichkeit nicht ausschliesslich aus Qualitätsmedien.
gruss. luky