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@S Schleim: Merkwürdig indifferent

Hierfür werden auch die Lehren entscheidend sein, die man aus dem Afghanistankrieg zieht. Stürzt man sich wieder in den nächsten Auslandseinsatz, ohne klare Strategie und Kriterien? Hält man an dem politischen Führungsstil fest, der im Wesentlichen nach netten Sprachregelungen sucht, um das Wählergemüt zu beschwichtigen - bis sich die harte Realität nicht länger verbergen lässt?

Liest sich für mich wie "das nächste Mal sollte man einen Afghanistaneinsatz besser machen".
Und das von einem Friedensbewegten? Echt? Warum wird nicht darüber gesprochen, daß es humanitäre Einsätze mit UN-Mandat gibt, DIESER aber eben keiner war?
Warum nicht erwähnt, dass "unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen" bedeutet, dort anderen ihre Freiheit zu nehmen, also gegen das Völkerrecht UND gegen das Grundgesetz verstößt (dankenswerterweise das Zitat aus Abs.2) - denn nichts anderes ist militärische Besetzung.

Hier muss man doch mal das Grundsätzliche erwähnen, wenn schon das Grundgesetz zitiert wird.

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    154 Beiträge seit 24.11.2019

    Antwort auf @S Schleim: Merkwürdig indifferent von OckhamOS.

    Wir verteidigen nicht nur was uns gehört sondern was wir gern hätten unter dem Deckmantel "'NATO" oder "Demokratie", "Menschenrechte", "Klimawandel", "Gender" wer könnte da nein sagen. Querdenker, Einsperren, Mundtot sofort. Google Kanal löschen. Sogar ein ehem. US Präsident wurde von "Twitter" gebannt. Wer hat soviel Macht?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (08.10.2021 21:48).

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    • Stephan Schleim

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    Es GAB eine UN-Resolution

    Antwort auf @S Schleim: Merkwürdig indifferent von OckhamOS.

    Für eine kurze Zusammenfassung, siehe

    https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan_seit_2001#Politische_Legitimation_der_westlichen_Intervention

    Wie dem auch sei… Ich hätte mir das persönlich auch anders gewünscht. Mein Argument ist ja aber vielmehr, dass man mit Friedenspolitik zurzeit keinen Wahlkampf gewinnen kann, weil das den deutschen Wähler/die deutsche Wählerin offensichtlich kaum interessiert.

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    Antwort auf Es GAB eine UN-Resolution von Stephan Schleim.

    Stephan Schleim schrieb am 09.10.2021 12:53:

    Für eine kurze Zusammenfassung, siehe

    https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan_seit_2001#Politische_Legitimation_der_westlichen_Intervention

    Wikipedia halt. Jedenfalls taugt diese nicht zur völkerrechtlichen Legitimation des Kriegseinsatzes. Eine politische Legitimation ist noch lange keine völkerrechtliche.

    vgl. z.B. hier:

    http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Voelkerrecht/gutachten.html

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    Antwort auf Es GAB eine UN-Resolution von Stephan Schleim.

    Ja, danke nochmal für diesen Hinweis. Der WP-Artikel weist ja auch deutlich darauf hin, was da gebilligt wurde: ein "friedenserzwingender Einsatz" gegen ein Land, das nicht im Krieg mit den USA war (Afghanistan), und nicht etwa gegen das Herkunftsland der 16 saudiarabischen Teppichmesser, die den Angriff auf die Türme geflogen haben (und deren Staatsangehörigkeit nicht mal im WP-Artikel erwähnt wurde...).
    Der WP-Artikel manipuliert also.

    Stephan Schleim schrieb am 09.10.2021 12:53:

    Für eine kurze Zusammenfassung, siehe

    https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan_seit_2001#Politische_Legitimation_der_westlichen_Intervention

    Wie dem auch sei… Ich hätte mir das persönlich auch anders gewünscht. Mein Argument ist ja aber vielmehr, dass man mit Friedenspolitik zurzeit keinen Wahlkampf gewinnen kann, weil das den deutschen Wähler/die deutsche Wählerin offensichtlich kaum interessiert.

    Das ist wohl so richtig, da gehe ich auch mit. Die Kriege sind wohl noch zu weit weg.

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