Hierfür werden auch die Lehren entscheidend sein, die man aus dem Afghanistankrieg zieht. Stürzt man sich wieder in den nächsten Auslandseinsatz, ohne klare Strategie und Kriterien? Hält man an dem politischen Führungsstil fest, der im Wesentlichen nach netten Sprachregelungen sucht, um das Wählergemüt zu beschwichtigen - bis sich die harte Realität nicht länger verbergen lässt?
Liest sich für mich wie "das nächste Mal sollte man einen Afghanistaneinsatz besser machen".
Und das von einem Friedensbewegten? Echt? Warum wird nicht darüber gesprochen, daß es humanitäre Einsätze mit UN-Mandat gibt, DIESER aber eben keiner war?
Warum nicht erwähnt, dass "unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen" bedeutet, dort anderen ihre Freiheit zu nehmen, also gegen das Völkerrecht UND gegen das Grundgesetz verstößt (dankenswerterweise das Zitat aus Abs.2) - denn nichts anderes ist militärische Besetzung.
Hier muss man doch mal das Grundsätzliche erwähnen, wenn schon das Grundgesetz zitiert wird.