Heute liegen Strohsterne im Trend, Holz- oder Glasschmuck oder alter handgefertigter Baumschmuck, der sich mit etwas Glück auf Trödelmärkten oder Dachböden findet. Wenn man sie jedes Jahr wiederverwendet, lohnt auch der Kauf von hochwertigen Kugeln, Sternen und anderen Schmuck. Auch selbst gebastelter Schmuck verschönert die Zweige, etwa mit getrockneten Orangen- und Apfelscheiben, Strohsternen und Salzteig-Anhängern.
Wecken den olfaktorischen Sinn, diese sinnlichen Zeilen - dankeschön.
Das mitgenommen werden wie auf eine Zeitreise, jenseits von Hektik und 'wie schnell bist du'.
Von Zwiesel ( Glasbläserhandwerk ) bis auf die alten Märkte, wo es diese mit Erinnerungen angefüllten Dinge manchmal heut' noch gibt.
Und möglicherweise könnte jemand in so mancher alten Christbaumkugel lesen, - würde die reden ( nicht schweigen wie Desdemona) über was sie alles mitangesehen hat...
Bei uns gibts keinen Baum, dafür allerdings jede Menge Erinnerungen an Zeiten, als die Adventszeit noch angefüllt war mit gespanntem Staunen, spielen im Schnee, Iglos bauen, Schneebergerln ( auch in der großen Stadt) runterrodeln, Schneeballschlachten nach der Schule, Sonntagsfilme wie die mit dem kleinen Uli, und dem Nichtraucher, der in einem Eisenbahnwaggon wohnte...das sind Speicherkapazitäten, die keine unnötige Energie verbrauchen und auch nicht dem Nutzerismus zugehörig sind ( scnr)
Renoir läßt grüßen, von der dunklen Seite
https://www.youtube.com/watch?v=83fqpZC7hvA
Gespiegelte Wohlstandsblasen - gerade an Weihnachten - ich finds unschön.
Ist alles nicht wirklich (wahr). Weit raus - weg von den scheinheiligen Wohlstandsverwöhnten, zu dieser Zeit.
Uns ist gestern beim Spaziergang im leicht verschneiten Wäldchen ein Rotkehlchen vor den Weg gehüpft. Flog dann auf einen Zweig eines Hartriegelgewächses - und sah auf Augenhöhe zu uns her - ohne Scheu.
Als wollt's was sagen.
Manchmal muß man einfach nur still sein&zuhören.
Schöne weitere Adventszeit, liebe Frau Aigner.