Wieso zieht man das Thema Klimawandel eigentlich immer durch die Verknüpfung mit der angeblichen Überlebensfrage der Menschheit ins Lächerliche?
Es gibt gute Gründe, den Klimawandel einzudämmen oder zu verlangsamen, aber glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass das Überleben der menschlichen Art davon abhängt?
Der Mensch hat sich an alle erdenklichen klimatischen Bedingungen angepasst. Menschen leben von den feuchtwarmen Tropen, über die heißesten Wüsten bis hin in die kältesten Permafrostgebiete überall. Von Regionen mit +50° bis -50°C findet man überall Menschen.
Was genau soll denn an steigenden globalen Durchschnittstemperaturen um ein paar Grad das Überleben der Menschheit gefährden? Mag sein, dass es in ein paar Wüsten so heiß wird, dass Menschen dort nicht mehr leben können, dafür wird es in manchen Permafrostgebieten warm genug, dass dort dann mehr Menschen leben können. Was an der einen Stelle an Lebensraum verloren geht, kommt an anderer Stelle dafür neu dazu. So what?
Am Ende gibt es vielleicht sogar mehr fruchtbare, bewohnbare Landfläche als vorher. Die Permafrostgebiete in Russland, Kanada und Grönland sind nämlich ziemlich riesig.
Auf der Südhalbkugel wartet zudem noch ein ganzer, derzeit wegen Kälte unbewohnbarer Kontinent darauf, besiedelt zu werden.
Ganz egal, wie es mit dem Klimawandel weitergeht... die Menschheit wird deswegen nicht aussterben.
Der derzeitige politische Klimawandel sollte uns wesentlich größere Sorgen bereiten.