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Avatar von Exilzensor
  • Exilzensor

348 Beiträge seit 23.08.2023

Überlebensfrage der Menschheit?!?!

Wieso zieht man das Thema Klimawandel eigentlich immer durch die Verknüpfung mit der angeblichen Überlebensfrage der Menschheit ins Lächerliche?

Es gibt gute Gründe, den Klimawandel einzudämmen oder zu verlangsamen, aber glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass das Überleben der menschlichen Art davon abhängt?

Der Mensch hat sich an alle erdenklichen klimatischen Bedingungen angepasst. Menschen leben von den feuchtwarmen Tropen, über die heißesten Wüsten bis hin in die kältesten Permafrostgebiete überall. Von Regionen mit +50° bis -50°C findet man überall Menschen.

Was genau soll denn an steigenden globalen Durchschnittstemperaturen um ein paar Grad das Überleben der Menschheit gefährden? Mag sein, dass es in ein paar Wüsten so heiß wird, dass Menschen dort nicht mehr leben können, dafür wird es in manchen Permafrostgebieten warm genug, dass dort dann mehr Menschen leben können. Was an der einen Stelle an Lebensraum verloren geht, kommt an anderer Stelle dafür neu dazu. So what?

Am Ende gibt es vielleicht sogar mehr fruchtbare, bewohnbare Landfläche als vorher. Die Permafrostgebiete in Russland, Kanada und Grönland sind nämlich ziemlich riesig.

Auf der Südhalbkugel wartet zudem noch ein ganzer, derzeit wegen Kälte unbewohnbarer Kontinent darauf, besiedelt zu werden.

Ganz egal, wie es mit dem Klimawandel weitergeht... die Menschheit wird deswegen nicht aussterben.

Der derzeitige politische Klimawandel sollte uns wesentlich größere Sorgen bereiten.

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  • Avatar von Heinz Wollenweber
    • Heinz Wollenweber

    565 Beiträge seit 24.10.2022

    Antwort auf Überlebensfrage der Menschheit?!?! von Exilzensor.

    So sehe ich das auch.
    Eine Kleinigkeit sollte dabei nicht unter den Tisch fallen, sonst wird's tatsächlich ziemlich ungemütlich.
    Es ist der bekannte Elefant im Raum: --> Ü B E R B E V Ö L K E R U N G <--
    Da muss angesetzt werden. Dann werden auch die Auswirkungen des Klimawandels gut zu verkraften sein.
    Wie? Ganz einfach, weitestgehend auf *weiteren* Nachwuchs verzichten.
    Ziel: In 100 Jahren global auf < 1 Milliarde.

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  • Avatar von Admagistrator
    • Admagistrator

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.05.2022

    Was der Mensch benötigt ..

    Antwort auf Überlebensfrage der Menschheit?!?! von Exilzensor.

    ... ist eine intakte Umwelt.

    Und die ist es die auf dem Spiel steht. Leider kann der Mensch sich noch nicht von Photosynthese alleine ernähren und selbst dafür bräuchte es Wasser, das sogar in Teilen Deutschlands schon knapp wird.

    Deine ganzen vielleicht-Fragen kannst du ja vielleicht mal selbst recherchieren und beantworten.

    Der derzeitige politische Klimawandel sollte uns wesentlich größere Sorgen bereiten.

    Muss hart sein wenn man sich immer nur um eine Sache gleichzeitig Gedanken machen kann.

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  • Avatar von Captain Pepper
    • Captain Pepper

    89 Beiträge seit 07.07.2023

    Antwort auf Überlebensfrage der Menschheit?!?! von Exilzensor.

    Exilzensor schrieb am 18.12.2023 13:18:

    Was genau soll denn an steigenden globalen Durchschnittstemperaturen um ein paar Grad das Überleben der Menschheit gefährden? Mag sein, dass es in ein paar Wüsten so heiß wird, dass Menschen dort nicht mehr leben können, dafür wird es in manchen Permafrostgebieten warm genug, dass dort dann mehr Menschen leben können. Was an der einen Stelle an Lebensraum verloren geht, kommt an anderer Stelle dafür neu dazu. So what?

    Das bedingt aber, dass es nicht mehr Menschen werden, wonach es im Moment aber nicht aussieht, im Gegenteil, in einigen Regionen der Erde vermehrt sich der Mensch wie blöde. Allerdings macht mir das im Moment wenig Sorgen, denn bis jetzt hat die Natur es immer geschafft, ein gesundes Gleichgewicht wieder herzustellen. Wo's nix zu beißen gibt, schrumpft die Population von ganz alleine. Zur Not helfen noch ein paar Seuchen nach.

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  • Avatar von Lordcommander
    • Lordcommander

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.04.2017

    Antwort auf Überlebensfrage der Menschheit?!?! von Exilzensor.

    So wäre es, wenn es optimal laufen würde.
    Da aber zuvor das Klima ins Chaotische pendelt, wissen sie (und ich) nicht, wo, was geschehen wird.
    Sacken ganze Landstriche ins Meer, wenn der Permafrost wegfällt? Verbrennen die Wälder Russlands. Wird die Luft zum Atmen knapp. In Australien haben wir ein gutes Beispiel. Heute Flutkatstrophe, nächste Woche brennen die Wälder, dann wirds eiskalt und wieder Flut... Das kann man jetzt noch aushalten. Aber wir stehen am Anfang des Prozesses.

    Das Problem ist, dass die Folgen nicht kalkulierbar sind und äusserst drastisch sein können.
    Ja, die Erde wird sich wieder einpendeln. Das hat die Vergangenheit gezeigt. Das kann aber auch in 10.000 Jahren sein. Und dann sind selbst Zuckerbergs Urahnen in ihrern Bunkern längst verrottet.

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  • Avatar von Klaus N
    • Klaus N

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.09.2004

    Antwort auf Re: Überlebensfrage der Menschheit?!?! von Captain Pepper.

    Captain Pepper schrieb am 18.12.2023 16:27:

    Das bedingt aber, dass es nicht mehr Menschen werden, wonach es im Moment aber nicht aussieht, im Gegenteil, in einigen Regionen der Erde vermehrt sich der Mensch wie blöde.

    Dazu zwei Punkte:
    (1) die gestiegene Anzahl der Menschen ist eher damit zu erklären, dass wir älter werden, also länger auf dem Planeten bleiben, dieser Effekt ist stärker als der der schnackselnden Afrikaner.
    Wie es jemand mal treffend ausgedrückt: Dass die Menschheit wächst liegt nicht daran, dass wir rammeln wie die Kaninchen, sondern daran, dass wir nicht mehr sterben wie die Fliegen.

    (2) Das mit den Regionen stimmt zwar, aber selbst dort ist der Trend zu weniger Kindern je Frau seit Jahrzehnten feststellbar. Global hat sich die Zahl der Kinder pro Frau in den letzten 50 Jahren von 5 auf 2,5 halbiert. Wir sind also auf dem richtigen Weg.

    Allerdings macht mir das im Moment wenig Sorgen, denn bis jetzt hat die Natur es immer geschafft, ein gesundes Gleichgewicht wieder herzustellen. Wo's nix zu beißen gibt, schrumpft die Population von ganz alleine. Zur Not helfen noch ein paar Seuchen nach.

    Besser (und humaner) ist Bildung und Zugang zu Geburtenkontrolle für Frauen. Ist billiger, wirkt schnell. Fun fact: alle reden immer von der chinesischen Ein-Kind-Politik. In Taiwan ist die Geburtenrate in der gleichen Zeit stärker zurückgegangen, ohne dass es eine Geburtenbeschränkung gab. Hing mit wachsendem Wohlstand zusammen.

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  • Avatar von Tafelsilber23
    • Tafelsilber23

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.06.2023

    Antwort auf Re: Überlebensfrage der Menschheit?!?! von Klaus N.

    Frauen, die sich einer Geburtenkontrolle entziehen, können gleich von der Brücke springen.
    Und meintest du die chin. 1. Kind Politik, die ein paar Millionen kleinen Mädchen das Leben gekostet hat (postnatal)? Meintest du die?

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  • Avatar von Klaus N
    • Klaus N

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.09.2004

    Antwort auf Re: Überlebensfrage der Menschheit?!?! von Tafelsilber23.

    Tafelsilber23 schrieb am 18.12.2023 20:46:

    Frauen, die sich einer Geburtenkontrolle entziehen, können gleich von der Brücke springen.
    Und meintest du die chin. 1. Kind Politik, die ein paar Millionen kleinen Mädchen das Leben gekostet hat (postnatal)? Meintest du die?

    Ja, die meinte ich. Es gibt immer noch Leute, die die 1KP für eine nachahmenswerte Idee halten. Ich gehöre nicht dazu, unter anderem aus den Gründen, die Du nennst.

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  • Avatar von Grober_Unfug
    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Re: Überlebensfrage der Menschheit?!?! von Lordcommander.

    Große Teile von Sibirien sind Permafrostboden, der nur ein paar cm über dem Meeresspiegel liegt.
    Die Methanemissionen dieses auftauenden Schlamms - sind ein viel diskutierte Kipppunkt, die richtig böse (über 300-1000 Jahre) enden könnten.
    Ich denke die Menschheit ist gut beraten dieses Experiment an Ihrem Planeten mit einer hyper schnellen Warmphase - möglichst zu unterlassen.
    Zumal der kurzfristige Gewinn (weiter so noch 30 Jahre...) gegenüber den potentiellen Folgen - vernachlässigbar ist.

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