Antwort auf Wenn dem so ist, sind die bürgerlichen Kriterien von Wakan.
Leute fresst Scheiße. Millionen Fliegen können sich nicht irren;-)
Antwort auf Wenn dem so ist, sind die bürgerlichen Kriterien von Wakan.
Leute fresst Scheiße. Millionen Fliegen können sich nicht irren;-)
Antwort auf Re: Mit Bologna-System wär aus Marx vielleicht nie was geworden... von Tsu Tang.
Tsu Tang schrieb am 21.11.2021 10:52:
Seine Idee war die Blaupause für jede moderne Tyrannei in den gazen linken Einparteienstaaten.
Auf welche Idee genau beziehst du dich da?
Antwort auf Wenn dem so ist, sind die bürgerlichen Kriterien von Wakan.
Hi,
wenn mit "einflußreich" gemeint ist: "Hat am meisten Leid über die Menschen gebracht" oder "Lehre wird trotz einer 100%igen Mißerfolgsquote von den Anhängern unverändert geglaubt"
Ja, dann haben Sie recht.
Bye
Antwort auf Re: Mit Bologna-System wär aus Marx vielleicht nie was geworden... von pk.
Hi,
die Vorstellung dass:
- ein Staat unumschränkt von einer Gruppe Philosophen (Parteikader) geführt werden müsse
- die Kinder nur vom Staat erzogen werden sollten
- alle Traditionen und jedes kulturelle Erbe das nicht der Staatsräson entspricht abgeschafft werden müsse
- Propaganda erzählen müsse dass es schon immer so gewesen sei und gottgewollt
- Zensur alle missliebigen Äußerungen unterdrücken müsse
- Privateigentum nur der Unterschicht erlaubt bliebe, was im Umkehrschluss die Ausbildung von größeren Vermögen verbietet.
Langt das?
Bye
Antwort auf Re: Mit Bologna-System wär aus Marx vielleicht nie was geworden... von Tsu Tang.
Tsu Tang schrieb am 21.11.2021 18:08:
die Vorstellung dass:
- ein Staat unumschränkt von einer Gruppe Philosophen (Parteikader) geführt werden müsse
- die Kinder nur vom Staat erzogen werden sollten
- alle Traditionen und jedes kulturelle Erbe das nicht der Staatsräson entspricht abgeschafft werden müsse
- Propaganda erzählen müsse dass es schon immer so gewesen sei und gottgewollt
- Zensur alle missliebigen Äußerungen unterdrücken müsse
- Privateigentum nur der Unterschicht erlaubt bliebe, was im Umkehrschluss die Ausbildung von größeren Vermögen verbietet.
Langt das?
Derlei Ansichten würde ich allerdings auch durchaus verachtenswert finden, nur sehen ich derzeit nicht wirklich, warum du glaubst,
diese teilweise etwas seltsamen Ideen auf Marx zurückführen zu können.
Ich muss dazu allerdings sagen, dass ich zur Klärung exakt dieser Frage hier unter anderem noch ca. 30 ungelesene Bände MEW mit dem meisten ab ca. 1850
und "Ausgewählte Werke von Lenin in zwei Bänden" (mit einem Vorwort von Josef Stalin, die Hardcore-Ausgabe) herumliegen habe. Meine derzeitige Hypothese ist, dass die Antwort
wohl mehr in letzterem Werk zu finden sein wird, da Lenin, soweit ich das bislang überblicke, ein paar "Anpassungen" vorgenommen hat, um in der rückständigen
Agrardespotie Russlands die nach Marx unbedingt notwendige bürgerlich-kapitalistische Entwicklung zu überspringen.
Die sechste Welle Covid rauscht grad in Spanien heran, deshalb gehe ich mal davon aus, dass ich nächstes Jahr gute Fortschritte
bei der Lektüre machen werde und hoffentlich so um 2023 ein paar detailliertere belegte Antworten dazu habe.
Antwort auf Re: was nachkommt von pk.
Nee, bitte kein youtube, ich halte mich fern von google servern. Ich habe keine Lust, die in ihrer Medienmonopolisierung zu bestätigen. Gibts das nicht als Mitschrift?
Nicht nur deswegen, daraus lässt sich auch äußerst schlecht zitieren. Außerdem ist es nicht jedem gegeben, Info per Filmchen leicht zu rezipieren.
Zum Rest Ihrer Beiträge stimme ich auch weitgehend zu. Den Automatismus "schlechtere Lebensbedingungen -> Aufstand" halte ich auch für etwas illusorisch.
Antwort auf Re: Mit Bologna-System wär aus Marx vielleicht nie was geworden... von heterocephalus g-laber.
Erzählen Sie doch mal, welche Klöntjes Sie über Arbeit zu berichten haben. Die meisten, welche mit diesem Argument ankommen, scheinen mir diejenigen zu sein, welche sich "auf Arbeit" einen Wolf sitzen. Falls sie nicht ein Abo auf Kaffeeküche haben.
O:-)
Antwort auf Re: Mit Bologna-System wär aus Marx vielleicht nie was geworden... von xxxy (e2b6b298).
die lange, langsame Agonie der russischen Revolution und ihr Abgleiten in eine menschenfeindliche, geistig impotente Farçe, die faschistische Perversion, der zweite Weltkrieg, die Schoah, und andere Genozide und Menschheitsverbrechen seitdem, die Schleifung sozialer Errungenschaften im Westen seit 1980, der Aufstieg einer reaktionären imperialen Weltmacht, die Balkankriege in den 1990ern, Korea, Kongo, Vietnam, Chile, Indonesien, Kambodscha, Argentinien, Venezuela, Nicaragua, Iran, Irak, Afghanistan,...
Interessant dass Ihnen zu dem ganzen Rest nichts einfällt.
O:-)
Antwort auf Re: Mit Bologna-System wär aus Marx vielleicht nie was geworden... von pk.
Hi,
ich bezog mich auf Platon. Und wenn Sie sich die Geschichte ansehen werden Sie feststellen, dass das alles Ideen sind die so umgesetzt wurden und die von vielen linken Gruppen unverändert angestrebt werden.
Was MEW anbetrifft, tun Sie sich und der Welt was Gutes, lassen Sie das ganz Papier unter Luftabschluss verkohlen und verbuddeln die sich ergebende Kohle um die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen.
Zur Bildung fangen Sie mit dem Gerthsen Kneser Vogel an, dann den Christen Vögtle, Barrow, Hollemann Wiberg, Morrison Boyd. Bringt Sie dem Verständnis der Welt einen großen Schritt weiter. Ein Nachteil hat es, sichere Gewissheiten und den Glauben die Welt verstehen zu können sind Sie dann los.
Bye
Antwort auf Re: Mit Bologna-System wär aus Marx vielleicht nie was geworden... von Tsu Tang.
Tsu Tang schrieb am 21.11.2021 22:02:
ich bezog mich auf Platon. Und wenn Sie sich die Geschichte ansehen werden Sie feststellen, dass das alles Ideen sind die so umgesetzt wurden und die von vielen linken Gruppen unverändert angestrebt werden.
Ja, das mit Plato hatte ich schon vermutet, wobei, eine der Bildungslücken die ich grad beim Durchlesen der Doktorarbeit von Marx in MEW 40 festgestellt hatte war, dass irgendwie ausser den Namen griechischer Philosophen aus den Bildungssystem nix weiter hängengeblieben war, da werd ich auch noch nacharbeiten müssen... Gruppen, die derartige Ziele anstreben, mögen sich als "links" identifizieren, aber "links" ist vielleicht auch ein verbrannter Begriff, dessen Bedeutung schon lange verlorengegangen ist. Ich kann jedenfalls durchaus verstehen, dass man mit diesem menschenfeindlichen Blödsinn nichts zu tun haben will und allergisch auf alles reagiert, wo man vermutet, dass es in diese Richtung geht. Das ist wohl auch eines der Hauptprobleme der "Linken", dass sie es bis heute nicht geschafft haben, ernsthaft mit ihrer totalitären Perversion im 20. Jahrhundert zu brechen. Wir ziehen daraus allerdings anscheinend sehr unterschiedliche Schlussfolgerungen.
Was MEW anbetrifft, tun Sie sich und der Welt was Gutes, lassen Sie das ganz Papier unter Luftabschluss verkohlen und verbuddeln die sich ergebende Kohle um die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen.
Zur Bildung fangen Sie mit dem Gerthsen Kneser Vogel an, dann den Christen Vögtle, Barrow, Hollemann Wiberg, Morrison Boyd. Bringt Sie dem Verständnis der Welt einen großen Schritt weiter. Ein Nachteil hat es, sichere Gewissheiten und den Glauben die Welt verstehen zu können sind Sie dann los.
Nun, eine der faszinierendsten Erkenntnisse der letzten paar Monate war immerhin, dass für jede Bildungslücke, die ich schliesse, mindestens zwei weitere offenbar werden. Naturwissenschaftliche Fächer können natürlich auch nicht schaden, allerdings fängt die Welt wohl erst an wirklich schwierig zu werden, wenn man an der menschlichen interaktion forscht.