kann man leicht so tun, als wüsste man, was besser gewesen wäre.
Mich wundert nicht, dass auf Warnungen aus den USA nicht anders reagiert wurde, sofern sie sich tatsächlich an die russische Regierung wandten. Die Beziehungen sind derzeit dermaßen vergiftet, dass alles, was geäußert wird, in West wie Ost nur noch als propagandistische Lüge genommen bzw. dargestellt wird. Ansonsten war es wohl so, dass der Anschlag laut Warnung Anfang März hätte stattfinden sollen, da aber ausblieb.
Sollte es wirklich so sein, dass die Sicherheitsbehörden eine Mitgliedschaft in Greenpeace z.B. als sicherheitsgefährdend einstufen, dann muss da tatsächlich unbedingt umgedacht werden.
Ansonsten: hat die Welt erst vor kurzem in Israel erlebt, dass Warnungen vor einem Attentat in den Wind geschlagen wurden, aus anderen Gründen, aber mit ähnlich verheerenden Folgen.
Mir scheint, dass von westlicher Seite nun sehr gezielt versucht wird, diesen Anschlag Putin anzulasten. Dass ein Interesse vorhanden ist, Russland von Innen zu destabilisieren, ist schon länger klar. Mit einem alternativen Kandidaten für die Präsidentschaft hat's nicht geklappt, also muss anders für den Eindruck gesorgt werden, dass Putin keine Kontrolle im eigenen Land hätte. Ich möchte hier keine Verschwörungstheorie in die Welt setzten, aber doch auf die merkwürdige Reaktion in der Ukraine hinweisen, wo laut Bericht von Herrn Rötzer (overton magazin), der erste Kommentar von Herrn Podoljak der war, das Attentat sei von Putin inszeniert, um es der Ukraine in die Schuhe schieben und so einen Vorwand für massivere Angriffe zu haben. (man beachte : inszeniert, um... zu)
Im ersten Moment habe ich gedacht: wie kann man so verquer denken? Im zweiten dann:
wenn man selber so tickt.
Nun wissen wir aber alle hier nicht, wer und was genau hinter dem Anschlag steckt. Und möglicherweise erfahren wir es auch nie. Die Folgen können jedenfalls schrecklich werden.
Zu den konkreten Vorfällen in Moskau noch so viel: Es ist immer wieder dem persönlichen Mut einzelner Personen zu verdanken, wenn in Katastrophen Menschenleben gerettet werden. Dass es in diesem Fall auch ein 15jähriger Junge war, ist absolut bewundernswert!
Im Nachhinein und aus der Ferne
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Tucan22
Im Nachhinein und aus der Ferne
- Jan Kramer altbekannt
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auf_der_hut
Re: Im Nachhinein und aus der Ferne
- Ackerwertzahl 100 Re: Im Nachhinein und aus der Ferne
- tertium non datur Tschekisten-Denken