Pnyx (1) schrieb am 14.07.2021 21:40:
In Frankreich gibt es seit ca. 80 Jahren eine Impfpflicht, inzwischen für eine ganze Reihe von Impfungen. Die französische Politik bezüglich Corona-Impfung hat also eine sehr lange Tradition.
Die Franzosen sehen das differenzierter als Pnyx(1) und demonstrieren gegen einen Impfzwang mit "bedingt zugelassenen Impfstoffen".
In Deutschland gibt es eine Masern-Impfplicht, das scheint Neuber nicht zu wissen, oder er blendet es aus.
Falsch. Es gibt eine Pflicht die Immunität nachzuweisen. Ein Titer-Test mit positivem Ergebnis zur Immunität ist als gleichwertiger Ersatz zur Impfung akzeptiert.
Zum Vergleich:
Ein Titer-Test, der eine überstandene Covid-19-Infektion nachweist, ist übrigens NICHT als Ersatz akzeptiert. Genesen ist nur, dessen letzter positiver PCR-Test mindestens 28 Tage alt ist und nicht älter als 6 Monate. Unwissenschaftlicher Mumpitz, aber politische Entscheidung.
Wer im Juli '21 im Bezug auf die Immunisierungserfolge oder die Sicherheit der C-19 noch sagt...[...]lebt entweder nicht auf diesem Planeten oder hat das letzte halbe Jahr verschlafen. Welche 'vielen Fragen' sollen noch offen sein? Ja, die Datenbasis ist solid. Man weiss recht genau, welcher Impfstoff bei welcher Mutante wie gut schützt. Man hat sogar recht präzise Vorstellungen über einige superseltene schwere Nebenwirkungen wie Kolenda hier schon en detail ausgeführt hat. Was Wunder nach über 2 Milliarden Impfungen.
Die Immunisierungserfolge für alle bedingt zugelassenen Impfstoffe sind "mangelhaft".
Es gibt keine individuelle Immunisierung, man kann immernoch an Covid-19 erkranken.
Es gibt keine sterile Immunisierung, man kann immernoch Dritte infizieren.
Es gibt nur die Marketing-Behauptung, die Impfung würde die Verläufe abmildern. Im Verglech zu was? Die allermeisten Menschen merken nicht einmal, dass sie infiziert waren oder erleben Covid-19 als Erkältung.
Die Datenbasis ist so solide, dass sie nicht veröffentlicht wird: Impfnebenwirkungen bzw. Impfschäden werden unter der Decke gehalten. Klappen Menschen wegs Thrombosen zusammen oder erleiden sie Herzmuskelentzündungen, landet das nicht auf den Titelseiten der Gazetten, sondern höchstens bei den alternativen Kanälen. Selbst dann, wenn die Person im öffentlichen Licht steht, wenige Tage zuvor geimpft wurde und vor einem Millionenpublikum zusammenbricht und verstirbt, ist das natürlich keine Impfkomplikation und steht auch nicht in Zusammenhang mit der Impfung. Als ob es natürlich ist, wenn gesunde Dreißigjährige auf einmal versterben.
Daran, dass die Impfung der einzig mögliche relativ schnelle Ausweg aus der Pandemie ist, kann kein Zweifel sein.
Allein dass man alle halben Jahre sich zwei bis drei Dosen mRNA-Impfstoff (Biontech) injizieren darf ist für mich ein klarer Beweis, dass es "kein Ende der politisch bestimmten Pandemie" geben wird. Wir sollen nicht nur lernen mit einem Erkältungsvirus zu leben, wie's ihn seit hunderttausend Jahren als treuen Begleiter der Menschheit gibt, wir sollen auch noch uns gegen einen für 99-komma-und Menschen harmlosen Virus auch noch ständig impfen lassen mit Impfstoffen, die zehn- bis vierzigmal häufiger kritische Nebenwirkungen hat, als es schwere Verläufe für Covid gibt.
Ob man daraus den Schluss zieht, sie zu erzwingen ist dagegen Ermessenssache. Persönlich bin ich dagegen. Ausser bei Personen, die im medizinischen bzw. paramedizinischen Bereich tätig sind. Niemand hat diese Menschen genötigt, eine derartige Tätigkeit auszuüben. Dass sie eine spezielle Verantwortung mit sich bringt, der man gerecht werden muss, ist selbstverständlich.
Ich könnte dir recht geben, wenn die zur Verfügung stehenden Impfstoffe a) nicht experimenteller Natur wären und b) sowohl individuelle wie auch sterile Immunität über einen langfristigen Zeitraum ermöglichen. Eine Impfe alle 10 Jahre mit einem Impfstoff, der gut erforscht ist und dessen Nebenwirkungen sich auf einen Impfarm beschränken - gern. Da spiel ich mit.
Aber das Gebräu, was nach dem Willen der Politik bereits im Kindesalter sechsmal im Jahr zum Einsatz kommen soll, verweise ich auf den "Nürnberger Kodex" und wünsche mir ein Nürnberg 2.0 für diese Verbrecher. Allerdings, soviel Mensch bin ich, ohne Galgen. Aber auch ohne Persilschein. 25 Jahre Knast, Steinekloppen für den Wiederaufbau, ohne Möglichkeit zur frühzeitigen Entlassung für die komplette Truppe an Politikern und Entscheidungsträgern innerhalb und außerhalb der Parlamente.
Dann sehen wir weiter.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.07.2021 21:53).