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mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

Mon Dieu, Neuber kommentiert

In Frankreich gibt es seit ca. 80 Jahren eine Impfpflicht, inzwischen für eine ganze Reihe von Impfungen. Die französische Politik bezüglich Corona-Impfung hat also eine sehr lange Tradition.

In Deutschland gibt es eine Masern-Impfpflicht, das scheint Neuber nicht zu wissen, oder er blendet es aus.

Wer im Juli '21 im Bezug auf die Immunisierungserfolge oder die Sicherheit der C-19 noch sagt...

Fakt ist, dass in Bezug auf die in der Europäischen Union zugelassenen Corona-Impfstoffe trotz zunehmend solider Datenbasis noch viele Fragen offen sind. Dies alleine schon, weil der Studien- und Beobachtungszeitraum zu kurz ist, um vergleichsweise sichere Aussagen über den Nutzen der Immunisierung treffen zu können.

...lebt entweder nicht auf diesem Planeten oder hat das letzte halbe Jahr verschlafen. Welche 'vielen Fragen' sollen noch offen sein? Ja, die Datenbasis ist solid. Man weiss recht genau, welcher Impfstoff bei welcher Mutante wie gut schützt. Man hat sogar recht präzise Vorstellungen über einige superseltene schwere Nebenwirkungen wie Kolenda hier schon en detail ausgeführt hat. Was Wunder nach über 2 Milliarden Impfungen.

Daran, dass die Impfung der einzig mögliche relativ schnelle Ausweg aus der Pandemie ist, kann kein Zweifel sein. Ob man daraus den Schluss zieht, sie zu erzwingen ist dagegen Ermessenssache. Persönlich bin ich dagegen. Ausser bei Personen, die im medizinischen bzw. paramedizinischen Bereich tätig sind. Niemand hat diese Menschen genötigt, eine derartige Tätigkeit auszuüben. Dass sie eine spezielle Verantwortung mit sich bringt, der man gerecht werden muss, ist selbstverständlich.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.07.2021 21:41).

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    Antwort auf Mon Dieu, Neuber kommentiert von Pnyx (1).

    Pnyx (1) schrieb am 14.07.2021 21:40:

    In Frankreich gibt es seit ca. 80 Jahren eine Impfpflicht, inzwischen für eine ganze Reihe von Impfungen. Die französische Politik bezüglich Corona-Impfung hat also eine sehr lange Tradition.

    Die Franzosen sehen das differenzierter als Pnyx(1) und demonstrieren gegen einen Impfzwang mit "bedingt zugelassenen Impfstoffen".

    In Deutschland gibt es eine Masern-Impfplicht, das scheint Neuber nicht zu wissen, oder er blendet es aus.

    Falsch. Es gibt eine Pflicht die Immunität nachzuweisen. Ein Titer-Test mit positivem Ergebnis zur Immunität ist als gleichwertiger Ersatz zur Impfung akzeptiert.

    Zum Vergleich:

    Ein Titer-Test, der eine überstandene Covid-19-Infektion nachweist, ist übrigens NICHT als Ersatz akzeptiert. Genesen ist nur, dessen letzter positiver PCR-Test mindestens 28 Tage alt ist und nicht älter als 6 Monate. Unwissenschaftlicher Mumpitz, aber politische Entscheidung.

    Wer im Juli '21 im Bezug auf die Immunisierungserfolge oder die Sicherheit der C-19 noch sagt...[...]lebt entweder nicht auf diesem Planeten oder hat das letzte halbe Jahr verschlafen. Welche 'vielen Fragen' sollen noch offen sein? Ja, die Datenbasis ist solid. Man weiss recht genau, welcher Impfstoff bei welcher Mutante wie gut schützt. Man hat sogar recht präzise Vorstellungen über einige superseltene schwere Nebenwirkungen wie Kolenda hier schon en detail ausgeführt hat. Was Wunder nach über 2 Milliarden Impfungen.

    Die Immunisierungserfolge für alle bedingt zugelassenen Impfstoffe sind "mangelhaft".
    Es gibt keine individuelle Immunisierung, man kann immernoch an Covid-19 erkranken.
    Es gibt keine sterile Immunisierung, man kann immernoch Dritte infizieren.
    Es gibt nur die Marketing-Behauptung, die Impfung würde die Verläufe abmildern. Im Verglech zu was? Die allermeisten Menschen merken nicht einmal, dass sie infiziert waren oder erleben Covid-19 als Erkältung.

    Die Datenbasis ist so solide, dass sie nicht veröffentlicht wird: Impfnebenwirkungen bzw. Impfschäden werden unter der Decke gehalten. Klappen Menschen wegs Thrombosen zusammen oder erleiden sie Herzmuskelentzündungen, landet das nicht auf den Titelseiten der Gazetten, sondern höchstens bei den alternativen Kanälen. Selbst dann, wenn die Person im öffentlichen Licht steht, wenige Tage zuvor geimpft wurde und vor einem Millionenpublikum zusammenbricht und verstirbt, ist das natürlich keine Impfkomplikation und steht auch nicht in Zusammenhang mit der Impfung. Als ob es natürlich ist, wenn gesunde Dreißigjährige auf einmal versterben.

    Daran, dass die Impfung der einzig mögliche relativ schnelle Ausweg aus der Pandemie ist, kann kein Zweifel sein.

    Allein dass man alle halben Jahre sich zwei bis drei Dosen mRNA-Impfstoff (Biontech) injizieren darf ist für mich ein klarer Beweis, dass es "kein Ende der politisch bestimmten Pandemie" geben wird. Wir sollen nicht nur lernen mit einem Erkältungsvirus zu leben, wie's ihn seit hunderttausend Jahren als treuen Begleiter der Menschheit gibt, wir sollen auch noch uns gegen einen für 99-komma-und Menschen harmlosen Virus auch noch ständig impfen lassen mit Impfstoffen, die zehn- bis vierzigmal häufiger kritische Nebenwirkungen hat, als es schwere Verläufe für Covid gibt.

    Ob man daraus den Schluss zieht, sie zu erzwingen ist dagegen Ermessenssache. Persönlich bin ich dagegen. Ausser bei Personen, die im medizinischen bzw. paramedizinischen Bereich tätig sind. Niemand hat diese Menschen genötigt, eine derartige Tätigkeit auszuüben. Dass sie eine spezielle Verantwortung mit sich bringt, der man gerecht werden muss, ist selbstverständlich.

    Ich könnte dir recht geben, wenn die zur Verfügung stehenden Impfstoffe a) nicht experimenteller Natur wären und b) sowohl individuelle wie auch sterile Immunität über einen langfristigen Zeitraum ermöglichen. Eine Impfe alle 10 Jahre mit einem Impfstoff, der gut erforscht ist und dessen Nebenwirkungen sich auf einen Impfarm beschränken - gern. Da spiel ich mit.

    Aber das Gebräu, was nach dem Willen der Politik bereits im Kindesalter sechsmal im Jahr zum Einsatz kommen soll, verweise ich auf den "Nürnberger Kodex" und wünsche mir ein Nürnberg 2.0 für diese Verbrecher. Allerdings, soviel Mensch bin ich, ohne Galgen. Aber auch ohne Persilschein. 25 Jahre Knast, Steinekloppen für den Wiederaufbau, ohne Möglichkeit zur frühzeitigen Entlassung für die komplette Truppe an Politikern und Entscheidungsträgern innerhalb und außerhalb der Parlamente.

    Dann sehen wir weiter.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.07.2021 21:53).

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

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    Antwort auf Re: Mon Dieu, Neuber kommentiert von .

    Captain Data schrieb am 14.07.2021 21:52:

    Die Datenbasis ist so solide, dass sie nicht veröffentlicht wird: Impfnebenwirkungen bzw. Impfschäden werden unter der Decke gehalten. ... , sondern höchstens bei den alternativen Kanälen.

    Alles ganz geheim. Weltweit.

    Deine präferierte Lügenpresse profitiert eben nicht zu knapp, die Hörigen Schauermärchen über Impfungen aufzutischen.
    Und der ach so informative Arzt - ja vielleicht verkauft der gerne mal einen kleinen IGEL extra.

    verweise ich auf den "Nürnberger Kodex" un

    Man wünscht sich einen "Nürberger Trichter" für Kwerdenker.

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    • Waldgeist

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    Antwort auf Mon Dieu, Neuber kommentiert von Pnyx (1).

    Ich finde es immer wieder wunderbar, wie mit der Masernimpfung argumentiert wird, die praktischerweise erst kurz vor der „Pandemie“ eingeführt wurde.

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    • Two Moon

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    99-komma Quatsch

    Antwort auf Re: Mon Dieu, Neuber kommentiert von .

    Wir sollen nicht nur lernen mit einem Erkältungsvirus zu leben, wie's ihn seit hunderttausend Jahren als treuen Begleiter der Menschheit gibt, wir sollen auch noch uns gegen einen für 99-komma-und Menschen harmlosen Virus auch noch ständig impfen lassen mit Impfstoffen, die zehn- bis vierzigmal häufiger kritische Nebenwirkungen hat, als es schwere Verläufe für Covid gibt.

    Die Impfung als den glohreichen Retter in der Pandemie zu sehen, daran habe ich auch diverse Zweifel. Spätestens die nächste Mutante könnte den Impfschutz schon stark schwächen, aber Delta hat ihn auch schon ganz gut gelöchert.
    Und ob die Impfungen langfristig so gut verträglich sind wie behauptet, auch daran möchte ich nicht jeden Zweifel zurückweisen, obwohl ich das für relativ wenig wahrscheinlich halte.

    Aber solche Verharmlosungen der Krankheit wie "99-komma" helfen aber auch nicht wirklich weiter. Wie viele es wo erwischt hängt von allen möglichen Faktoren ab und dann sind es auf einmal deutlich mehr als "99-komma". In Peru sind jetzt schon etwa 0,6% der Bevölkerung an oder vielleicht auch mit Covid gestorben. Der Gesamtbevölkerung, nicht der Infizierten! In Ungarn immerhin schon 0,3%.
    Und ich würde vermuten, dass die Regierungen ausgerechnet dieser beiden Länder kein allzu großes Interesse daran haben diese Zahlen groß aufzubauschen.
    Jedoch würde ich mich nicht wundern, wenn gewisse Kreise auch dafür schnell ein paar gedrechselte Erklärungen zur Hand hätten.

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    Antwort auf Re: Mon Dieu, Neuber kommentiert von .

    'Die Franzosen' protestieren nicht. Einige.

    Die Immunisierungserfolge für alle bedingt zugelassenen Impfstoffe sind "mangelhaft".
    Es gibt keine individuelle Immunisierung, man kann immernoch an Covid-19 erkranken.
    Es gibt keine sterile Immunisierung, man kann immernoch Dritte infizieren.

    Unsinn. Dass ein Impfstoff keine hundertprozentige Wirksamkeit hat, ist absolut normal. Gegen die Wildform erreichen manche Imfpstoffe Werte klar über 90 Prozent bezüglich Ansteckung und 100 Prozent bezüglich schweren Verlauf. Daran ist nichts 'mangelhaft'. Und die angeblich ausbleibende sterile Immunisierung ist ein Mythos. Nennen Sie mir einen Fall, einen einzigen, in dem nachgewiesen wurde, dass ein Geimpfter, bei dem der Impfstoff primär gewirkt hat, der also nach der Impfung nie positiv getestet wurde - und nur um diese Gruppe kann es ja gehen - eine andere Person angesteckt hätte. Ich warte.

    Bei den Masern wird die nachgewiesene Immunität als Impfersatz anerkannt, weil man aus Erfahrung weiss, dass sie lebenslänglich ist. Ich z. B. habe als Kind Masern durchgemacht und bin also auch ohne Impfung immun dagegen.

    Bei C-19 hat man dagegen Beweise, dass die durch die Krankheit selbst erworbene Immunität nicht dauerhaft ist. Daher reicht eine solche auch nicht.

    Ich bin übrigens auch gegen das Masern-Impfobligatorium, das in der Praxis dann eben doch alle trifft, weil ja, dank der hohen Durchimpfungsquote niemand mehr Masern kriegt. Dort kann man das auch medizinisch nicht begründen. In affluenten Ländern, in den die Kinder einen guten allgemeinen Gesundheits- und Ernährungsstatus haben, sind schwere Verläufe äusserst selten.

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    Antwort auf Re: Mon Dieu, Neuber kommentiert von Waldgeist.

    Was wollen Sie damit sagen? Ich bin übrigens im Fall Masern erst recht gegen ein Impfobligatorium.

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    Es ist keine Verharmlosung, wenn man Zahlen auf den Tisch legt.

    Antwort auf 99-komma Quatsch von Two Moon.

    Was ist daran "Verharmlosung"?

    Legen wir die Zahlen auf den Tisch: jedes Jahr sterben etwas mehr als 1% der Bevölkerung an völlig unterschiedlichen Ursachen, natürliche wie unnatürliche. Die aktuelle Zahl liegt mit über 900.000 etwas drüber, manchmal ist es auch drunter. Die Sterblichkeit bezüglich Covid-19 liegt mindestens eine Größenordnung darunter, wenn man alle Todesfälle berücksichtigt, die in direktem oder indirekten Zusammenhang mit Covid-19 stehen. Also "an" und "mit". Medizinisch korrekt wäre es, nur die Sterbefälle aufzuführen, die unmittelbar mit dem Virus in Zusammenhang stehen, also Erkrankungen der Atemwege infolge einer Covid-19-Infektion. Ein Herzinfarkt-Todesopfer mit Covid-19-Erreger im Blut gehört dagegen nicht in die Statistik der Covid-Todesopfer, sondern in die Statistik der Herzinfarkt-Todesfälle.

    Wenn die reguläre Todesfallrate bei etwa 1% liegt, liegt die Todesfallrate an/mit Covid-19 irgendwo bei unter 0,1%. Und würden nur noch die Todesfälle berücksichtigt, bei denen der Zusammenhang eindeutig ist und nicht nur das Virus im Blut nachgewiesen wurde, dann läge das noch einmal deutlich drunter - vielleicht bei 0,02%.

    Ergibt: 99,98% der Bundesbürger sind letztes Jahr nicht an Covid-19 verstorben.
    Ich finde, das ist eine ermutigende Aussage.

    Selbstt wenn meine Zahlen -nicht- stimmen: das Maximum Covid-Todesfälle liegt bei einem Wert geringer 0,1%. Die Dimensionen bleiben ähnlich.

    Ist Covid-19 ungefährlich?
    Ist Influenza (Grippe) ungefährlich?

    Beides ist vergleichbar gefährlich, und zwar hauptsächlich bei älteren Menschen (ab 70. Lebensjahr) und bei sehr jungen Menschen (Säuglinge und Kleinkinder). Dazwischen gibt es einen breiten Bereich von erheblich geringerer Gefährlichkeit.
    Bei Grippe wird immer auf die epidemieartige Ausbreitung hingewiesen und es gibt ein paar simple Hygieneregeln. Die Gesellschaft wurde auch 2018 nicht in den Lockdown gefahren, als die Grippesaison nach Hochrechnungen bis zu 25.000 Menschen das Leben gekostet hat und damit überdurchschnittlich viele Menschen an Grippe starben.

    Unterm Strich: Covid-19 ist nicht gefährlicher als Grippe. Es gibt keinen Grund für die Maßnahmen oder die Impfnötigung mit einem experimentellen Impfstoff. Zumal dafür auch Zahlen vorliegen und allen die Nebenwirkung "Sterbefall" für Menschen unter 70 um bis zu vierzig fach erhöht ist, als wenn sie auf das wilde Virus träfen.
    Der Impfstoff ist gefährlicher als das Virus, das sollte zu denken geben.

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    Antwort auf Re: Mon Dieu, Neuber kommentiert von Pnyx (1).

    Es geht nicht um 90%, es geht nicht um 99%. 99% wäre übrigens ein Top-Wert, den erreicht man auch mit der Doppelmasernimpfung nicht (95%).

    Es geht darum, dass keiner der Impfstoffe gegen Covid-19 das Primärziel einer Impfung erreicht. Weder wird der Geimpfte geschützt, noch Dritte. Weder zu 99% zu 90% oder zu 80% - sondern überhaupt nicht.

    Die einzige Aussage, die von den Herstellern getroffen wird, bei der auch die Zahl "90%" auftrifft ist folgende: der Impfstoff hat eine 90%ige Wirksamkeit und als "wirksam" wird definiert, dass der Geimpfte im Infektionsfalle nur noch "milde Symptome" zeigt.
    Das gibt jedenfalls Biontech/Pfizer an für den eigenen Impfstoff. Bei Astrazeneca wurde von "60%" gesprochen, auch im Zusammenhang mit "milderen Symptomen" im Infektionsfalle. Es gibt aber keine Immunität.

    Jetzt sei die Frage gestattet, ob die Aussage "90% wirksam -> weniger starke Symptome" überhaupt durch Studien bestätigt wurde. Meines Wissens nach reicht dafür weder die Zeit aus, die Studien anzufertigen, noch gibt es unabhängige Publikationen, in welchen die Wirksamkeit der Impfstoffe durch Doppelblindstudien bestätigt wurde.

    Die Frage ergibt sich berechtigterweise auch daraus, weil eine natürliche Infektion mit dem Virus auch in ca. 90% einen asymptomatischen Verlauf haben (also gar keine Krankheitsymptome, damit nach klassischer Definition "gesund"). Ohne Test würde man nicht einmal wissen, dass diese Personen infiziert sind.
    Wenn noch 10% über bleiben und davon 90% unter Symptomen leiden, dann werden die oft als "erkältungsähnlich" angegeben. Und der Rest? Können die einen Unterschied bemerken zwischen "infiziert/erkrankt ohne Impfung" und "infizierz/erkrankt mit Impfung"? Gibt es diese Studien überhaupt (s.o.)?

    Am Ende haben wir nur Werbeversprechen der Pharmaindustrie: der Impfstoff ist zu 90% wirksam. Wirksamkeit definiert als "mildere Verläufe". Ohne Studien. Ohne Datenlage. Und das ganze unter begrenzter Kenntnis, unter welchen Umständen die 90% überhaupt erreicht werden können: Einfachimpfung, Doppelimpfung, regelmäßige Auffrischung? Wie sieht's aus bei Kreuzimpfungen mit anderen Covid-Impfstoffen?
    Und die Werbeversprechen decken sich grob mit dem, was die "Natur" sowieso schon schafft: 90% merken nicht einmal, dass sie infiziert sind, vom Rest merken die meisten nur "milde Symptome". Und die richtigen Härtefälle? Die verstecken sich in dem Rest der 10%, welche die Impfungen auch nicht abdecken.

    So gesehen ist - rein aus statistischer Sicht - die Impfung völlig wirkungslos.
    Niemand weiß irgendwas konkreteres oder hält Daten zurück.

    Professor Wieler hat das schon richtig schön selbstentlarvend letztes Jahr gesagt:

    https://www.youtube.com/watch?v=HR_-G8WIGM4

    Offenbar ist es für Prof. Wieler wichtiger, dass es Impfstoffe gibt, egal ob und wie die wirken. Nur dass man was verimpfen kann.

    Wir könnten genausogut Millionen Menschen mit NaCl-Lösung "impfen". Und wenn's das nur wäre, wäre wenigstens alles geklärt und keiner muss sich Sorgen machen vor Nebenwirkungen, die Pharmaindustrie nicht vor Klagen. Denn NaCl-Lösungen verimpfen bringt keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen und das Versprechen der 90% Wirksamkeit wird ja nicht gebrochen, so man den Kerngedanke der Impfung, nämlich Immunisierung des Impflings und sterile Immunität für Dritte kurzerhand über Bord wirft.

    In dem Sinne, viel Freude beim Nachdenken.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.07.2021 00:06).

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    mehr als 1000 Beiträge seit 30.05.2017

    Verharmlosung

    Antwort auf Es ist keine Verharmlosung, wenn man Zahlen auf den Tisch legt. von .

    Captain Data schrieb am 14.07.2021 23:50:

    Was ist daran "Verharmlosung"?

    Legen wir die Zahlen auf den Tisch: jedes Jahr sterben etwas mehr als 1% der Bevölkerung an völlig unterschiedlichen Ursachen, natürliche wie unnatürliche. Die aktuelle Zahl liegt mit über 900.000 etwas drüber, manchmal ist es auch drunter. Die Sterblichkeit bezüglich Covid-19 liegt mindestens eine Größenordnung darunter, wenn man alle Todesfälle berücksichtigt, die in direktem oder indirekten Zusammenhang mit Covid-19 stehen. Also "an" und "mit". Medizinisch korrekt wäre es, nur die Sterbefälle aufzuführen, die unmittelbar mit dem Virus in Zusammenhang stehen, also Erkrankungen der Atemwege infolge einer Covid-19-Infektion. Ein Herzinfarkt-Todesopfer mit Covid-19-Erreger im Blut gehört dagegen nicht in die Statistik der Covid-Todesopfer, sondern in die Statistik der Herzinfarkt-Todesfälle.

    Die nur "mit" Covid Verstorbenen sind durchaus ein Problem. Aber es ist im Einzelfall oft schwer auseinander zu halten wie sehr die Covid-Infektion zu einem Todesfall beigetragen hat. Man müsste für jeden eine recht aufwendige Autopsie machen.
    Man kann es natürlich auch machen wie Russland. Von dort heißt es, dass nur die zweifelsfrei "an" Covid Verstorbenen auch als Covid-Opfer gezählt werden.
    Dann hat man aber das Problem, dass gemischte Fälle, wo Covid nicht die alleinige Todesursache war, ohne Covid der Mensch aber vielleicht noch überlebt hätte, evt. auch unterschlagen werden.

    Wenn die reguläre Todesfallrate bei etwa 1% liegt, liegt die Todesfallrate an/mit Covid-19 irgendwo bei unter 0,1%. Und würden nur noch die Todesfälle berücksichtigt, bei denen der Zusammenhang eindeutig ist und nicht nur das Virus im Blut nachgewiesen wurde, dann läge das noch einmal deutlich drunter - vielleicht bei 0,02%.
    Ergibt: 99,98% der Bundesbürger sind letztes Jahr nicht an Covid-19 verstorben.
    Ich finde, das ist eine ermutigende Aussage.

    Selbstt wenn meine Zahlen -nicht- stimmen: das Maximum Covid-Todesfälle liegt bei einem Wert geringer 0,1%. Die Dimensionen bleiben ähnlich.

    Wie Sie auf diese Rechnung kommen ist mir schleierhaft.

    Ist Covid-19 ungefährlich?
    Ist Influenza (Grippe) ungefährlich?

    Beides ist vergleichbar gefährlich, und zwar hauptsächlich bei älteren Menschen (ab 70. Lebensjahr) und bei sehr jungen Menschen (Säuglinge und Kleinkinder). Dazwischen gibt es einen breiten Bereich von erheblich geringerer Gefährlichkeit.
    Bei Grippe wird immer auf die epidemieartige Ausbreitung hingewiesen und es gibt ein paar simple Hygieneregeln. Die Gesellschaft wurde auch 2018 nicht in den Lockdown gefahren, als die Grippesaison nach Hochrechnungen bis zu 25.000 Menschen das Leben gekostet hat und damit überdurchschnittlich viele Menschen an Grippe starben.

    Unterm Strich: Covid-19 ist nicht gefährlicher als Grippe. Es gibt keinen Grund für die Maßnahmen oder die Impfnötigung mit einem experimentellen Impfstoff. Zumal dafür auch Zahlen vorliegen und allen die Nebenwirkung "Sterbefall" für Menschen unter 70 um bis zu vierzig fach erhöht ist, als wenn sie auf das wilde Virus träfen.
    Der Impfstoff ist gefährlicher als das Virus, das sollte zu denken geben.

    Au weiah. Veilleicht kann man das irgendwann wirklich für ganz junge Leute sagen, aber allgemein ist das doch wohl absolut nicht haltbar! Covid-19 ist deutlich gefährlicher als die Grippe. Das räumen sogar viele ausgewiesene Maßnahmenkritiker ein.
    In GB, so habe ich eben gehört, soll es 2 Millionen Long-Covid-Fälle insgesamt gegeben haben. Dabei wurden Leute gezählt, die mehr als 12 Wochen krank waren.
    1 Million davon sollen aktuell noch immer nicht gesund sein.
    Nun kann man lange darüber streiten wie schlimm nun die verschiedenen Varianten von Long-Covid sein können, oder ob es sowas bei der Grippe nicht aus gibt usw.
    Trotzdem ist eine Erkrankung, die ,nebst den Toten, zwei Millionen Menschen, für mehr als 3 Monate krank macht, sicher keine, die für "99-komma" der Menschen harmlos ist.

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