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    • Rob 1

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.06.2018

    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von kleinrudi.

    kleinrudi
    07.04.2022 09:51

    Nein sonder die Methode des Whataboutism ist die Methoden von Tätern, mit dem Verweis auf andere Missstände die eigenen Fehler zu relativieren.

    Dasjenige, dem du Whataboutism vorgeworfen hast, ist aber kein Täter, sondern hat auf die Bigotterie der moralischen Bewertung hingewiesen, agressive Akte, je nach ausführender Partei, in gut und Böse zu unterteilen.
    Im Grunde ist das verkappter Rassismus, wenn den Opfern die Gleichwertigkeit abgesprochen wird.
    Das erinnert doch frappierend an vergangene Zeiten, wo man die Menschheit in höherwertige Arier und Untermenschen unterteilte.

    Zu den Verbrechen der eigenen Gesellschaft zu schweigen, aber gleiches Handeln der Gegenseite ( und die Russen bomnardieren eben nicht bewußt zivile Ziele ) moralisierend zu verteufeln, ist der Gipfel der Heuchelei und Unmoral.

    Es geht in diesem Krieg um geostrategische Interessen und die USA haben mit der NATO-Ausdehnung seit langem das tödliche Spiel eröffnet.
    Es bei einem neutralen Korridor zu belassen, hätte diese Konfrontation vermieden und wäre den berechtigten Sicherheitsinteressen Russlands entgegen gekommen.

    Auch die EU, die mit ihrem einseitigen Assotiationsabkommen Janukovitsch die Pistole auf die Brust setzte, hat großen Anteil an der Eskalation.
    Traurig ist, dass sich auf ukrainischer Seite korrupte Figuren fanden, die sich den westlichen Interessen zu Lasten ihrer Bevölkerung andienten, aber das kennen wir ja auch bestens von unseren Transatlantikern, die gerade unsere Wirtschaft ruinieren, während die guten Freunde aus Übersee nicht im Traum daran denken, sich an die von ihnen aufoktroierten Sanktionen zu halten.
    Die Russen sind zwar "böse", aber ihr Öl und ihr Dünger völlig unpolitisch.

    Die lachen sich über die Hörigkeit und Dummheit der Europäer schlapp in den Staaten.

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    • Allenmaster

    121 Beiträge seit 22.03.2022

    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von kleinrudi.

    kleinrudi schrieb am 06.04.2022 12:20:

    Ja, diese spezielle Sorte Rassismus gibt es durchaus. Blonde Opfer mit blauen Augen rühren den einen oder anderen Menschenfreuden durchaus mehr.

    Hier werden die Opfer wieder auf die Hautfarbe etc reduziert. Es gibt schon auch kulturelle Unterschiede, auch eine Rolle spielen.

    Was aber kompletter Unsinn ist: die Empörung rührt gar nicht von den Opfern her. Die fallen ja auch und ungleich zahlenreicher bei den "Friedensmissionen" des Wertewestens an. Auch in Europa (Jugoslawien, Kosovo).

    Welche "Friedensmissionen in Europa" gab es denn noch? Ich kenne keine weiteren.

    Die Empörung wird geschürt, in dem das natürliche Gefühl der Emapthie politisiert und gerichtet wird. Nicht zuletzt von solchen Artikeln, die einmal mehr den "Anriffskrieg" geisseln.

    Wie soll man den es sonst nennen, wenn Soldaten die Grenzen eines anderen Staate überqueren? Vor allem "der Beistand für den Donbass" stimmt mit der Front von Belarus nicht über ein. Also ein zweifelhafter Kriegsgrund.

    Eventuell ist der Kriegsgrund ei anderer. Siehe hier

    https://www.tagesspiegel.de/politik/gastbeitrag-bei-ria-novosti-russische-nachrichtenagentur-ruft-zur-vernichtung-der-ukraine-auf/28226232.html

    Ukraine-Demonstranten besingen Vernichtung aller Russen

    https://report24.news/jubel-vorm-reichstag-ukraine-demonstranten-besingen-vernichtung-aller-russen/

    Und der Selenskij ruft dazu auf alle ukrainische Fahnenflüchtige und alle Ukrainer zu erschießen, die es wagen sich den Russen zu ergeben. Laut Selenskij sind das Kollaborateure und Kollaborateure sollen laut Selenskij alle sofort getötet werden...

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