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    Antwort auf Re: Vernichtung der Ukraine? von jsjs.

    jsjs schrieb am 06.04.2022 15:55:

    Und wie sähe es wohl aus, wenn sich Staaten in Mittel und Lateinamerika an Russland wenden? Achja, das gabs ja schon. Da wird jahrzehntelang der Rest der welt darauf verpflichtet eine totale Blockade mitzutragen..

    Und die USA fallen mit 150000 Mann ein und bombardieren Havanna.

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    Antwort auf Re: Vernichtung der Ukraine? von Orca30.

    Genau dies ist die seltsame Argumentation von Putin und seinen "Freunden".

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    Antwort auf Re: Vernichtung der Ukraine? von jsjs.

    "Whataboutism" ist das letzte "Argument" vor dem intellektuellen Offenbarungseid.

    Unsinn. Wer diese Methodik anwendet zeigt, daß er selber der ursprüngliche Kritik nur durch Ablenkung vom Thema begegnen kann. Also dessen Offenbarungseid ist es.

    Ist doch gar nicht so, dass Landnahme per se als Verbrechen gilt. Egal, ob mit Militär erzwungen, per Abstimmung durchgeführt oder schlicht, weil irgendwer irgendwo mal eine Flagge in den Boden gerammt hat.

    Ein Angriffskrieg ist es im Gegensatz zu einer Abstimmung schon. Denn im letzteren Fall hat die Bevölkerung zugestimmt.

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    Antwort auf Re: Vernichtung der Ukraine? von Orca30.

    Orca30 schrieb am 06.04.2022 16:06:

    jsjs schrieb am 06.04.2022 15:55:

    Und wie sähe es wohl aus, wenn sich Staaten in Mittel und Lateinamerika an Russland wenden? Achja, das gabs ja schon. Da wird jahrzehntelang der Rest der welt darauf verpflichtet eine totale Blockade mitzutragen..

    Und die USA fallen mit 150000 Mann ein und bombardieren Havanna.

    Wie frei ist die Entscheidung für ein Bündnis, wenn mit massiver Schädigung gedroht wird?

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    Antwort auf Re: Vernichtung der Ukraine? von kleinrudi.

    kleinrudi schrieb am 06.04.2022 16:47:

    "Whataboutism" ist das letzte "Argument" vor dem intellektuellen Offenbarungseid.

    Unsinn. Wer diese Methodik anwendet zeigt, daß er selber der ursprüngliche Kritik nur durch Ablenkung vom Thema begegnen kann. Also dessen Offenbarungseid ist es.

    "Whataboutism" wird gerne als Vorwurf erhoben, also Ablenkung vom eigentlichen Thema. Es ist aber keine Ablenkung, wenn man auf die Heuchelei und Doppelmoral, die unterschiedlichen Bewertung ähnlich gelagerter Fälle hinweist, sondern eine Widerlegung.
    Wenn also jemand auf eine Völkerrechts- oder Menschenrechtsverletzung hinweist, und meint, die müsse geahndet werden, dann irrt er sich. Muss sie nämlich nicht, wie zahlreiche Fälle belegen.

    Was du offenbar nicht verstehst: es ist keine Relativierung. Es ist der Nachweis, dass das Völkerrecht Mittel und nicht Zweck ist. Die USA wollen es benutzen, sich doch aber nicht in ihrer Handlungsfreiheit durchs Völkerrecht einschränken lassen.

    Ist doch gar nicht so, dass Landnahme per se als Verbrechen gilt. Egal, ob mit Militär erzwungen, per Abstimmung durchgeführt oder schlicht, weil irgendwer irgendwo mal eine Flagge in den Boden gerammt hat.

    Ein Angriffskrieg ist es im Gegensatz zu einer Abstimmung schon. Denn im letzteren Fall hat die Bevölkerung zugestimmt.

    Du tust immer so, als wären das eindeutige Begrifflichkeiten mit klaren Anwendungsfällen, und ohne Interpretationsspielraum. "Angriffskrieg" ist eine Schuldzuweisung und nicht die Sachlage. Das ist Kindergartenniveau: "Russland hat aber angefangen!"
    Nicht einmal das ist eindeutig feststellbar. Deine "Feststellung" verdankt sich der Willkür, einen bestimmten Zeitpunkt zu nehmen, also den, wo russische Soldaten die Grenze überschreiten.
    Und dir fällt nicht mal mehr auf, dass dieses Moment für sehr viele Kriege zu ganz unerwünschten Beurteilungen führen würde. Die USA sind ständig auf fremden Terrtorium unterwegs - auch ohne eingeladen zu sein.

    "Angriffskrieg" ist ein Argument für Leute, die von der Sache nichts wissen wollen. Und sich dann mit dem Aufschrei "Whataboutism" behelfen, wenn man ihnen nachweist, wie haltlos ihre Definition ist.

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    Antwort auf Re: Vernichtung der Ukraine? von jsjs.

    "Whataboutism" wird gerne als Vorwurf erhoben, also Ablenkung vom eigentlichen Thema. Es ist aber keine Ablenkung, wenn man auf die Heuchelei und Doppelmoral, die unterschiedlichen Bewertung ähnlich gelagerter Fälle hinweist, sondern eine Widerlegung.

    Hier verdrehst du aber die Tatsachen. Du hattest die Wiedervereinigung Deutschlands mit einer militärischen Operation mit Truppen "verglichen" und ich habe auf den wesentlichen Unterschied hingewiesen (Bundeswehr).

    "Whataboutism" wird gerne als Vorwurf erhoben, also Ablenkung vom eigentlichen Thema. Es ist aber keine Ablenkung, wenn man auf die Heuchelei und Doppelmoral, die unterschiedlichen Bewertung ähnlich gelagerter Fälle hinweist, sondern eine Widerlegung.

    Was haben die USA mit der Wiedervereinigung zu tun?

    Du tust immer so, als wären das eindeutige Begrifflichkeiten mit klaren Anwendungsfällen, und ohne Interpretationsspielraum. "Angriffskrieg" ist eine Schuldzuweisung und nicht die Sachlage. Das ist Kindergartenniveau: "Russland hat aber angefangen!"

    Die Ukraine ist aber nicht in Russland einmarschiert. Aber Russland in die Ukraine. Also eine klare Sache.

    Und dir fällt nicht mal mehr auf, dass dieses Moment für sehr viele Kriege zu ganz unerwünschten Beurteilungen führen würde. Die USA sind ständig auf fremden Terrtorium unterwegs - auch ohne eingeladen zu sein.

    Schon wieder USA. Was haben die mit der Ukraine oder der Wiedervereinigung zu tun. Und genau dieses Ablenkung vom eigentlichen Thema wird Whataboutism genannt.

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    Antwort auf Re: Vernichtung der Ukraine? von kleinrudi.

    Die Ukraine ist aber nicht in Russland einmarschiert. Aber Russland in die Ukraine. Also eine klare Sache.

    Kindergartenniveau. EOD

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    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von kleinrudi.

    kleinrudi schrieb am 06.04.2022 14:28

    Whataboutism in Reinform.

    "Whataboutism" ist die Fluchttür für Leute, die den Blick in den Spiegel scheuen und keine Argumente haben, die ihre Doppelmoral rechtfertigen könnten.

    Das ist der großkallibrige Schuß ins eigene Knie.

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    Antwort auf Re: Vernichtung der Ukraine? von Orca30.

    Orca30 schrieb am 06.04.2022 15:44

    Soso, die freie Bündniswahl der osteuropäischen Länder ist eine unausgesprochene Kriegserklärung. Interessante Definition.

    Nur mal so als Verständnisfrage:

    Würdest du das auch so sehen, wenn z.B. Kuba oder Venezuela ein Militärbündnis mit Russland und China eingingen und dort Deren Militär nebst Raketen stationiert würden?

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    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von Rob 1.

    Rob 1 schrieb am 06.04.2022 22:51:

    kleinrudi schrieb am 06.04.2022 14:28

    Whataboutism in Reinform.

    "Whataboutism" ist die Fluchttür für Leute, die den Blick in den Spiegel scheuen und keine Argumente haben, die ihre Doppelmoral rechtfertigen könnten.

    Nein sonder die Methode des Whataboutism ist die Methoden von Tätern, mit dem Verweis auf andere Missstände die eigenen Fehler zu relativieren. Übrigens hat dies eine Tradition im "Kalten Krieg" und wurde von "sozialistischen Propagandisten" benutzt.

    Das ist der großkallibrige Schuß ins eigene Knie.

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