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geographische und kulturelle Nähe?

Dass sich die Westeuropäer so anteilnehmend um die ukrainische Bevölkerung sorgen, dass sie helfen, wo sie können, hat nicht nur mit dem Aggressor Putin zu tun, sondern auch mit der kulturellen und geografischen Nähe.

Ja, diese spezielle Sorte Rassismus gibt es durchaus. Blonde Opfer mit blauen Augen rühren den einen oder anderen Menschenfreuden durchaus mehr.

Was aber kompletter Unsinn ist: die Empörung rührt gar nicht von den Opfern her. Die fallen ja auch und ungleich zahlenreicher bei den "Friedensmissionen" des Wertewestens an. Auch in Europa (Jugoslawien, Kosovo).
Die Empörung wird geschürt, in dem das natürliche Gefühl der Emapthie politisiert und gerichtet wird. Nicht zuletzt von solchen Artikeln, die einmal mehr den "Anriffskrieg" geisseln.

Doch die Kampagnen der US-Regierung und jene Putins ähneln sich im propagandistischen Ansatz, auch wenn die US-Kampagnen sehr viel raffinierter, sehr viel professioneller ausgezogen wurden. Und es gibt noch einen wichtigen Unterschied: In den USA folgten die staatsunabhängigen Medien dem vermeintlich patriotischen Sound ganz ohne Zwang.

Die viel gelobte Meinungsfreiheit führt also zu einer freiwilligen Gleichschaltung. Die professionell aufbereiteten Lügen werden dem begierigen Publikum immer und immer wieder präsentiert. Wer sich nicht darauf einläßt, vielleicht ar Kritik äußert, wird niedergebrüllt, verliert evtl. seinen Job, wird sozial geächtet usw..

Sollte eine professionelle Überprüfung der Videos ergeben, dass sie authentisch sind, dann müssen die Medien selbstverständlich darüber berichten und auch die Selenskyj-Regierung respektive die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

Im Ernst? Ist jemals ein Politiker der Siegermächte vor Gericht gestellt worden?

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    • spetctre

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    Antwort auf geographische und kulturelle Nähe? von jsjs.

    Jugoslawien?
    Da fällt mir sofort Srebenica ein. Aber für die "Wertewesten"-Schwurbler" war das bestimmt auch der Westen, oder der Westen hat den armen Mladic gezwungen ca. 8.000 wehrlose Jungen und Männer abknallen und verscharren zu lassen, <°>>><

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    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von spetctre.

    spetctre schrieb am 06.04.2022 11:49:

    Jugoslawien?
    Da fällt mir sofort Srebenica ein. Aber für die "Wertewesten"-Schwurbler" war das bestimmt auch der Westen, oder der Westen hat den armen Mladic gezwungen ca. 8.000 wehrlose Jungen und Männer abknallen und verscharren zu lassen, <°>>><

    Du gehörst offenbar auch zu den Menschen, die konsequent parteilich denken.
    Was hat deine Antwort mit meinem Text zu tun?

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    • spetctre

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    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von jsjs.

    Lies doch mal deinen Text. Du hast "Jugoslawien" gesagt.
    Ich wollte einfach mal einen Whataboutimus mit einem anderen beantworten.

    Mein Lieber, es geht um die UKRAINE!

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    • kleinrudi

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    Antwort auf geographische und kulturelle Nähe? von jsjs.

    Ja, diese spezielle Sorte Rassismus gibt es durchaus. Blonde Opfer mit blauen Augen rühren den einen oder anderen Menschenfreuden durchaus mehr.

    Hier werden die Opfer wieder auf die Hautfarbe etc reduziert. Es gibt schon auch kulturelle Unterschiede, auch eine Rolle spielen.

    Was aber kompletter Unsinn ist: die Empörung rührt gar nicht von den Opfern her. Die fallen ja auch und ungleich zahlenreicher bei den "Friedensmissionen" des Wertewestens an. Auch in Europa (Jugoslawien, Kosovo).

    Welche "Friedensmissionen in Europa" gab es denn noch? Ich kenne keine weiteren.

    Die Empörung wird geschürt, in dem das natürliche Gefühl der Emapthie politisiert und gerichtet wird. Nicht zuletzt von solchen Artikeln, die einmal mehr den "Anriffskrieg" geisseln.

    Wie soll man den es sonst nennen, wenn Soldaten die Grenzen eines anderen Staate überqueren? Vor allem "der Beistand für den Donbass" stimmt mit der Front von Belarus nicht über ein. Also ein zweifelhafter Kriegsgrund.

    Eventuell ist der Kriegsgrund ei anderer. Siehe hier

    https://www.tagesspiegel.de/politik/gastbeitrag-bei-ria-novosti-russische-nachrichtenagentur-ruft-zur-vernichtung-der-ukraine-auf/28226232.html

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    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von spetctre.

    spetctre schrieb am 06.04.2022 12:08:

    Lies doch mal deinen Text. Du hast "Jugoslawien" gesagt.
    Ich wollte einfach mal einen Whataboutimus mit einem anderen beantworten.

    Mein Lieber, es geht um die UKRAINE!

    Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Da geht es nicht um die "UKRAINE". Da geht es um Kiegsberichtserstattung, die Medien, usw.. Und u.a. auch um die sehr unterschiedliche Beurteilung der letzten Kriege.

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    • Ach Gottchen

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    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von kleinrudi.

    kleinrudi schrieb am 06.04.2022 12:20:

    Wie soll man den es sonst nennen, wenn Soldaten die Grenzen eines anderen Staate überqueren?

    "Humanitäre Intervention" hat sich doch sehr bewährt ?

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    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von Ach Gottchen.

    Was war denn die "humanitäre Katastrophe" in Buchta?

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    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von kleinrudi.

    kleinrudi schrieb am 06.04.2022 13:11:

    Was war denn die "humanitäre Katastrophe" in Buchta?

    Was war denn die "humanitäre Katastrophe" in Peja ?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.04.2022 13:26).

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    Vernichtung der Ukraine?

    Antwort auf Re: geographische und kulturelle Nähe? von kleinrudi.

    kleinrudi schrieb am 06.04.2022 12:20:

    Ja, diese spezielle Sorte Rassismus gibt es durchaus. Blonde Opfer mit blauen Augen rühren den einen oder anderen Menschenfreuden durchaus mehr.

    Hier werden die Opfer wieder auf die Hautfarbe etc reduziert. Es gibt schon auch kulturelle Unterschiede, auch eine Rolle spielen.

    Und macht das die Sache besser? Sind die Opfer mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund weniger Opfer.

    Was aber kompletter Unsinn ist: die Empörung rührt gar nicht von den Opfern her. Die fallen ja auch und ungleich zahlenreicher bei den "Friedensmissionen" des Wertewestens an. Auch in Europa (Jugoslawien, Kosovo).

    Welche "Friedensmissionen in Europa" gab es denn noch? Ich kenne keine weiteren.

    Die Empörung wird geschürt, in dem das natürliche Gefühl der Emapthie politisiert und gerichtet wird. Nicht zuletzt von solchen Artikeln, die einmal mehr den "Anriffskrieg" geisseln.

    Wie soll man den es sonst nennen, wenn Soldaten die Grenzen eines anderen Staate überqueren?

    "Befreiung"? So benennt es jedenfalls der Westen (gelegentlich), wenn er die Grenzen anderer Staaten überschreitet.

    Vor allem "der Beistand für den Donbass" stimmt mit der Front von Belarus nicht über ein. Also ein zweifelhafter Kriegsgrund.

    Eventuell ist der Kriegsgrund ei anderer. Siehe hier

    https://www.tagesspiegel.de/politik/gastbeitrag-bei-ria-novosti-russische-nachrichtenagentur-ruft-zur-vernichtung-der-ukraine-auf/28226232.html

    Die Vernichtung der Ukraine wäre nicht der Grund für den Krieg, sondern die Folge des Krieges.

    Aber schauen wir uns mal den Artikel an.
    Die Überschrift lautet: "Russische Nachrichtenagentur ruft zur Vernichtung der Ukraine auf".
    Und in der ersten Zeile dann aber: "Der Autor des Gastbeitrags..."

    Es ist also nicht die Nachrichtenagentur, sondern ein Gastbeitrag, der aufruft. Aber zu was eigentlich?

    "Die weitere Entnazifizierung dieser Bevölkerungsmasse besteht in der Umerziehung, die durch ideologische Repression (Unterdrückung) der nationalsozialistischen Gesinnung und strenge Zensur erreicht wird: nicht nur im politischen Bereich, sondern notwendigerweise auch im Bereich der Kultur und der Erziehung.“

    Liest sich dann doch etwas anders, als die Vernichtung(!) der Ukraine(!!).

    "Der Name „Ukraine“ kann offensichtlich nicht als Titel eines vollständig entnazifizierten Staatsgebildes in einem vom Naziregime befreiten Gebiet beibehalten werden.“

    Die Umbenennung muss dann wohl die "Vernichtung der Ukraine" sein.

    Es ist also ein Gastautor, der in einer Zeitung über die Notwendigkeit der Entnazifizierung schafelt. Und dessen Gewäsch soll den Grund für den Krieg abgeben, der dann in völliger Entstellung des Beitrag die "Vernichtung der Ukraine" zum Ziel haben soll?

    BTW: war "Entnazifizierung" nicht mal ein Programm, dass man gut fand?

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