Ansicht umschalten
Avatar von jsjs
  • jsjs

mehr als 1000 Beiträge seit 25.12.2019

geographische und kulturelle Nähe?

Dass sich die Westeuropäer so anteilnehmend um die ukrainische Bevölkerung sorgen, dass sie helfen, wo sie können, hat nicht nur mit dem Aggressor Putin zu tun, sondern auch mit der kulturellen und geografischen Nähe.

Ja, diese spezielle Sorte Rassismus gibt es durchaus. Blonde Opfer mit blauen Augen rühren den einen oder anderen Menschenfreuden durchaus mehr.

Was aber kompletter Unsinn ist: die Empörung rührt gar nicht von den Opfern her. Die fallen ja auch und ungleich zahlenreicher bei den "Friedensmissionen" des Wertewestens an. Auch in Europa (Jugoslawien, Kosovo).
Die Empörung wird geschürt, in dem das natürliche Gefühl der Emapthie politisiert und gerichtet wird. Nicht zuletzt von solchen Artikeln, die einmal mehr den "Anriffskrieg" geisseln.

Doch die Kampagnen der US-Regierung und jene Putins ähneln sich im propagandistischen Ansatz, auch wenn die US-Kampagnen sehr viel raffinierter, sehr viel professioneller ausgezogen wurden. Und es gibt noch einen wichtigen Unterschied: In den USA folgten die staatsunabhängigen Medien dem vermeintlich patriotischen Sound ganz ohne Zwang.

Die viel gelobte Meinungsfreiheit führt also zu einer freiwilligen Gleichschaltung. Die professionell aufbereiteten Lügen werden dem begierigen Publikum immer und immer wieder präsentiert. Wer sich nicht darauf einläßt, vielleicht ar Kritik äußert, wird niedergebrüllt, verliert evtl. seinen Job, wird sozial geächtet usw..

Sollte eine professionelle Überprüfung der Videos ergeben, dass sie authentisch sind, dann müssen die Medien selbstverständlich darüber berichten und auch die Selenskyj-Regierung respektive die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

Im Ernst? Ist jemals ein Politiker der Siegermächte vor Gericht gestellt worden?

Bewerten
- +
Ansicht umschalten