Antwort auf Re: Soll der Stellvertreterkrieg wirklich ein Nato-Russlandkrieg werden? von Sukram712.
Sukram712 schrieb am 06.04.2022 12:32:
Auf die Forderungen unserer Presse kommt es nicht an, sondern auf die Forderungen der Ukrainer.
Warum sollte es auf die Forderungen ankommen, Das sind halt nur Forderungen. Und denen leistet man Folge, wenn zu den eigenen Interessen passt. Waffen ja, Flugverbotszone nein.
Dass die ukrainische Regierung auch für die ukrainischen Soldaten und die Mehrheit der Bevölkerung spricht, sieht man auch daran, dass sich die Ukraine erfolgreich verteidigt und die Ukrainer teils sogar in den von Russland besetzen Gebieten gegen die Besatzer demonstrieren.
Was für ein Unsinn! Jetzt willst du glatt eine Zustimmung zu dem Staat aus dem Umstand ableiten, dass Soldaten kämpfen, und manch einer auf die Strasse geht, um gegen Russland zu demonstrieren.
Richtig ist, dass es auch dort lauter Nationalisten gibt, von denen es manche als Ehre empfinden, ihr Leben für die Nation zu geben. Ist in Russland übrigens nicht anders. Spricht das jetzt für die russische Rergierung und deren Politik?
Soldaten kann man natürlich zum kämpfen verpflichten und zwingen.
Zum *erfolgreichen* verbissenen Kämpfen kann man die ukrainischen Soldaten aber nicht auf Dauer zwingen.
Aha. Und dass dann ein Soldat um sein leben kämpft, adelt die Regierung, die ihm diese Lage eingebrockt hat?
Watum nicht einfach die kämpfen lassen, die wollen? Und die, die für Russland sind, dürfen für Russland sein? Geht doch schließlich um die Freiheit, habe ich mir sagen lassen.