Antwort auf Wer macht den Wind? von .
Ich meine ein gelernter Journalist sollte in der Lage sein, auch gegensätzliche Behauptungen wahrzunehmen und dazu zu recherchieren, sonst ist er keiner.
Du sagst damit ja nichts anderes, als: die können ihren Beruf nicht und folgen nur oberflächlichsten Trends, die z.B. von irgendwelchen angeblichen Twitter-Größen gesetzt werden.
Das mag zum Teil schon stimmen, aber brüsten sich nicht gerade die luxeriös ausgestatteten ÖR damit, besonders seriös zu sein? Warum läuft das bei denen dann (bei manchen Themen) ganz genauso?
Was ich im ganzen Artikel vermisse ist doch das, worauf Journalisten heutzutage auch noch besonders stolz sind: "Haltung" (das Wort kommt nur einmal im Artikel vor und das auch noch in einem anderen Sinnzusammenhang)! Und das Verteidigen bestimmter "Narrative" (das Wort kommt gar nicht vor).
Die kommen nicht zufällig nicht aus ihren Filterblasen heraus, sondern sie wollen (oder dürfen?) gar nicht rausgucken.
Und diejenigen die es trotzdem tun, werden "gecancelt", die alternativen Medien sind voll von geschassten Journalisten. Und diese fatale gesinnungsethische Dynamik kommt im Artikel so gar nicht vor, da sind die Journalisten nur arme Getriebene, Opfer der Umstände und technischen Entwicklung. NEIN! Sind sie nicht!
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.04.2022 10:42).