In alten Volksweisheiten drückt sich mehr Wahrheit aus, wie in langen rhetorischen Wendungen über das "Genre der Kriegsberichterstattung" und seine vermeintlich sachlich-fachlichen Probleme.
Wenn es so wäre, dass ehrlich bemühte Journalisten, abseits des eigentlichen Geschehens auf Informanten und deren "Beweise" angewiesen, hin und wieder einfach nur zu falschen Rückschlüssen kommen, dann würden sie sich ja zumindest dafür entschuldigen. Aber ob die von irakischer Soldateska an die Wand geschleuderten kuweitischen Babys, den vermeintlichen Genozid im Kosovo mittels Hufeisenplan, Saddams Massenvernichtungswaffen, Gaddafis Viagra-Importe oder Assads Giftgas-Angriff in Douma, - mir sind keine ausdrücklichen Entschuldigungen bekannt.