Zugunsten und zulasten der Dame spricht, daß sie sich verkleidet hat, um nicht erkennbar zu sein. Damit zeigt sie aber auch, daß sie weiß: Dort aufzutreten, paßt nicht hinein in einen Lehrerberuf. Der erste ist interpretabel - da ist noch beides annehmbar, man könnte sich herausreden. Der zweite aber nicht.
Und ganz ähnlich ist das mit "Compact" : wenn man mitbekommt, wie und was da geredet wird, dann ist es rechtslastig, ganz eindeutig. Da kann man nicht drumherumreden, wie sie das hier probieren. Dort getrofrene Aussagen sind objektiv der rechten Szene zuzuordnen, man darf anhand der Reden mit Konsequenzen rechnen, die auch üblicherweise von rechts angebiten werden. Nicht nur der Eindruck des Autors, nein, auch der Dame wohl und auch meiner. Auch von Gerichten, die das ggf. auseinandernehmen würden.
Eine ergebnisoffene Meinungsbildung sieht anders aus, blickt über Tellerränder. Es sind die (suggerierten) Folgerungen, die zeigen, wohin jemand einzuordnen ist. Objektiv, ihr Bewußtsein spielt da keine Rolle.