Ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Zum Einen gibt es die Abbruchkanten der Restlöcher. Wenn man mit der Fläche auch nur irgendwas machen möchte sollte man die zumindest stellenweise gegen Abrutschen sichern oder flach genug planieren.
Dann zum "die Natur holt es sich zurück": Prinzipiell richtig, nur dauert das eben sehr lange wenn man nicht nachhilft.
Die größten Probleme dabei sind:
Der Grundwasserspiegel wurde jahrzehntelang abgesenkt, teils hunderte Meter. Bis der wieder aufgefüllt ist dauert es viele Jahrzehnte. (Niederschlagsmenge/Jahr z.B. 800mm, davon geht dann noch etliches als Oberflächenwasser oder Verdunstung ab.)
Die Löcher volllaufen lassen sieht im Prospekt gut aus, wird aber deshalb mehrere Jahrhunderte dauern. Auf größeren Seen verdunstet mehr Wasser, es ist noch nicht klar wie weit das Niederschlagswasser überhaupt reicht um die Seen zu erhalten.
Durch die Grundwasserabsenkung kam Luft an das Erdreich und Mineralien wurden teilweise oxidiert. Wenn jetzt wieder Wasser ran kommt werden Eisen und Schwefel gelöst. Oberflächenwässer sind daher oft braun. Tagebauseen sind i.d. Regel extrem sauer. Fische und Pflanzen haben es schwer, die Artenvielfalt ist auf lange Zeit extrem eingeschränkt.
Dann wurden in die Löcher auch Aschereste verkippt. Neben Eisen und Schwefel reden wir auch über Schwermetalle wie Quecksilber, die dauerhaft das Grundwasser belasten werden.
Man kann schon was machen, z.B. den Säuregehalt der Gewässer mit Kalk regulieren. Man kann eine dünne Schicht Mutterboden auftragen, damit z.B. Wald besser wächst.
Das kostet deutlich mehr als 0.