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  • Pixelpusher28

mehr als 1000 Beiträge seit 28.11.2003

Am Knappensee im Lausitzer Revier gab es gerade eine Rutschung

Der Tagebau war 1945 abgesoffen, und in der DDR ein Freizeitrevier, ohne dass er damals ausreichend gesichert worden wäre. Seit 2014 ist er gesperrt, um die Ufer zu befestigen. Das sollte ursprünglich bis 2017 dauern, dann bis 2022. Vor einer Woche ist dann ein 500m breiter Abschnitt, der gerade saniert wird, abgerutscht, hat eine Flutwelle von 1,5m ausgelöst, welche die auf der anderen Seite gelegene Bungalowsiedlung teilweise zerstörte.

Im Leipziger Revier sind ebenfalls gerade jetzt der Markkleeberger und Störmthaler See gesperrt worden, weil Böschungen unsicher wurden und eine Schleuse zwischen beiden Seen dadurch bedroht ist. Würde sie versagen könnten Teile von Leipzig überspült werden.

Oder anders gesagt: Bergbausanierung ist eine lange, kostspielige Angelegenheit, was jeder weiß, der in den Regionen wohnt. Ich würde eher denken das es teurer als veranschlagt wird.

Soll ich jetzt noch von gerade aktuellen Senklöchern im Erzgebirge anfangen, ausgelöst durch mittelalterliche Schächte, deren Verlauf keiner so richtig kennt?

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.03.2021 08:56).

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