"Der Glaube an Gott ist prägend für mein Verständnis der Welt", schrieb Laschet einmal, "wenn man daran glaubt, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht, macht man auch Politik anders als zum Beispiel ein Kommunist, der bis zum Lebensende dringend mit allen Mitteln das Paradies auf Erden schaffen will."
Es ist doch inzwischen mehr als deutlich, dass gerade der rheinische Katholizismus nur eine psychologische Strategie ist, alle funktionellen Zwänge außerhalb der privatwirtschaftlichen, finanziellen Belange in mystischen, sprichwörtlich unergründlichen Nebel zu hüllen. Raffen ohne Rücksicht auf Verluste. Die Verluste beim Namen nennen zu wollen, ist für den Katholiken dann die Anmaßung ("Paradies auf Erden schaffen wollen"). Sie selbst maßen sich natürlich gar nichts an und sind die Frömmigkeit in Person.
Deren tatsächliche Einstellung ist: "Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Sei der Hobel, nicht die Späne."