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mehr als 1000 Beiträge seit 02.01.2010

Wunsch nach mehr Bewerbungen in einer gespaltenen Gesellschaft?

Die BRD ist durchsetzt mit Parallelgesellschaften. Prof. Herwig Birg spricht von Multiminoritätengesellschaften. Wer wird sich von den Parallelgesellschaftlern freiwillig melden und zu wem werden sie im Kriegsfall loyal sein? Die sind nicht zum Kämpfen gekommen sondern, um den Sozialstaat auszukosten.

Die junge, wehrfähige aber woke Anhängerschaft der Linken und Grünen will nicht kämpfen sondern ohne die Waffe in der Hand die Welt retten und dabei Armutspornographie genießen, aber bitteschön erster Klasse und total sicher [1].

Wer würde bei einer Wehrpflicht im Kriegsfall diese BRD verteidigen, wer würde sie als SEIN Staat ansehen, ein Staat, der massiv Einkommen umverteilt, Menschen nicht nach Leistung sondern nach woken und ideologischen Quotenmerkmalen begünstigt und die Leistungsträger immer mehr ausquetscht und politisch und propagandistisch an den Rand drängt?

Ich habe noch in der NVA dienen müssen. Ich bin sicher, keine 5 Prozent hätten für die DDR ihr Leben geopfert, trotz (abverlangtem) Fahneneid. Die die Alternative war nämlich Gefängnis anstatt Zivi.

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[1]

Mir waren sie von Anfang an schon in Prizren aufgefallen, diese Menschheitsretter, die nach Kollekten bei selbstgegründeten Vereinen gutmütiger Spender in diversen Städten Großbritanniens, Skandinaviens, vor allem Deutschlands sich einen klimatisierten und komfortablen Landrover gekauft haben, eine blaue Aufschrift darauf pinseln ließen, die möglichst die Worte „Children – Aid – Food – World – Charity“ enthielt, ihre mitgebrachten Gaben, davon wollen wir ausgehen, ziemlich planlos an Bedürftige verteilten und sich dabei – oft in Begleitung der Freundin – recht angenehme karitative Ferien im Land der Skipetaren leisteten.

(...) Doch den erotischen Zauber, dem der verkommene, traurige Held des Romans verfällt, würde man auf Timor vergeblich suchen. Dadurch erklärt sich vielleicht, dass diverse UNO-Besoldete und mehr noch die Freibeuter pseudo-humanitärer NGOs in der ersten Phase der Unabhängigkeit Prostituierte aus Bangkok und Manila einfliegen ließen.

Die meisten NGOs, die wie Heuschrecken über die neugegründete Republik hergefallen waren, haben sehr schnell den Heimflug angetreten, als sie merkten, dass auf Timor gelegentlich scharf geschossen wird. Eine dubiose deutsche Hilfsorganisation hat sich dadurch hervorgetan, dass sie Schulkinder mit Coca-Cola und Chips beglückte.

Doch die Masse der „Non-Governmental-Organizations“ - im afghanischen Kabul sind sie in Hundertschaften präsent – steht allzu oft im Dienste undurchsichtiger Geschäfte, des exotischen Reiserummels, einer egoistischen Selbstbestätigung und mehr noch der humanitär getarnten Spionage.

Dieses Mal kaufe ich dem militärisch geschützten Commissary Shop von Dili, dessen Angebot für die Einheimischen unerschwinglich ist, aber für die privilegierte Kaste der UNO-Funktionäre und NGO-Parasiten alle nur denkbaren Luxusgüter feilhält (...)

Peter Scholl-Latour

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  1. - unbekannter Benutzer 50 Wunsch nach mehr Bewerbungen in einer gespaltenen Gesellschaft?
    1. 4CC3L3r4710n15M -30 Re: Wunsch nach mehr Bewerbungen in einer gespaltenen Gesellschaft?
      1. unbekannter Benutzer 40 Re: Wunsch nach mehr Bewerbungen in einer gespaltenen Gesellschaft?
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