(Wer das vor 6 Monaten schon mal gesehen hat: hier einfach aufhören zu lesen und Pardon!)
Ich habe gedient, W15 Mitte der 1980er. Obergefreiter der Panzergrenadiere, Richtschütze. Kann ich nicht empfehlen, es war hart, aber das war nicht das Entscheidende.
Der Knackpunkt war die totale Missachtung durch die Gesellschaft und Politik. Man opferte seine Zeit, im Notfall war man bereit seine Gesundheit, ja sein Leben für dieses Land zu geben und der Staat behandelte einen wie Dreck. Bei einer 70-Stundenwoche für 260DM/Monat und einer 6-Mann-Stube. (Zivis bekamen rund 1.000DM inklusive Wohnungszuschuss pro Monat, für 25 Stunden pro Woche) Man wurde in Uniform auf der Straße sehr schief angekuckt. Manche Nachbarn grüßten nicht mehr...
In der "Zeit" gibt man sich jetzt BW-freundlich. Da brauchen die Transatlantiker wohl Kanonenfutter gegen Russland. Ich erinnere mich aber noch an den Artikel von Graf Westphalen - bei der "Zeit" gibt es viele Grafen und Gräf:innen - der schrieb so ca. 1987:
"Ich sehe lieber eine Müllsack am Waldrand als einen Bundeswehrsoldaten."
Hey Leute: Macht Euren Dreck alleine!
Wer will schon ein Land verteidigen, das sich sowieso längst aufgegeben hat? Man schaue sich nur die nichtexistenten Grenzen an, oder die Verteidigungsminister:innen an! Oder die Wehrbeauftragte.
Die Verachtung ist heute so präsent wie damals.
Deutschland dienen? Nie wieder!
Es gibt nichts mehr zu verteidigen.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (19.09.2022 15:40).