ACD schrieb am 31.01.2023 16:57:
Ich finde ja, dass es für die Schule generell schlecht ist, dass die allermeisten Lehrer nie etwas anderes gemacht haben.
Idealerweise sollte mindestens ein Teil der Lehrer mal irgendwas in der "freien" Wirtschaft gemacht haben.
Ja, das wäre wirklich gut. Aber wer in der freien Wirtschaft gearbeitet hat, der wird sich das Irrenhaus Schule nicht freiwillig antun.
Umgekehrt könnte man es vielleicht erleichtern, dass Akademiker aus anderen Berufen ein Sabbatjahr als Lehrer an einer Schule verbringen.
Das wird natürlich eventuell teuer, jenachdem wie viel der beurlaubende Arbeitgeber für das Jahr bezahlt.
Aber wenn ein Banker Mathe, ein Ingenieur Physik und jemand aus der Modebranche Kunst unterrichtet, ist das für die Schüler sicher bereichernd.
Du willst einen Banker einer 7. Klasse Prozentrechnung beibringen lassen?
Am Wirtschaftsgymnasium ok. Dann aber nicht Mathe, sondern diese Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Ein Banker versteht was von Bilanzen, Buchführung, Wirtschaft, aber doch nicht von Mathe. Eine Frage hätte ich dann aber noch: Wie willst du verhindern, dass der Banker über die Schule irgendwelche windigen Finanzprodukte verkauft. Ein Banker denkt in Provisionen und Boni.