Schon in meiner Schulzeit hatte ich das Gefühl, dass der Bildung der heranwachsenden Generation erschreckend wenig Bedeutung beigemessen wird - sollte das nicht eines der wertvollsten Güter in einer Gesellschaft sein? Ich war in Bayern und gerade noch im G9, muss ich vielleicht dazusagen. Im G8 wurden ein paar Dinge etwas moderner.
Gefühlt Lehrpläne von 1900, moderne Technologien kamen fast nicht vor, allgemein wenig Naturwissenschaften, dafür Deutsch/Germanistik und Religion als Pflichtfächer bis zum Schluss (Mathematik immerhin auch). Und so weiter.
Und bei den Corona-Lockdowns waren Schulschließungen auch immer ganz vorn dabei bei den Maßnahmen.
Und jetzt soll es eben Mehrarbeit seitens der Lehrer richten. Ganz toll. Würde mich nicht wundern, wenn viele nur noch das vorgeschriebene Minimum an Prüfungen/Klassenarbeiten schreiben lassen, um möglichst wenig korrigieren zu müssen. Dienst nach Vorschrift eben. Oder auch den Beruf mitsamt dem Beamtendasein (wenn sie überhaupt verbeamtet wurden) aufgeben und sich einen Teilzeitjob irgendwo in der Wirtschaft suchen.
Eine ziemlich traurige Entwicklung. Nur scheint kaum jemand daran interessiert zu sein, etwas zum Guten zu verändern.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (31.01.2023 17:08).