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  • Pseydonymiker

mehr als 1000 Beiträge seit 06.11.2021

Aus Außensicht besonders auffällig

Wer wie ich Deutschland verlassen hat und nur noch selten die deutschen Nachrichtensendungen sieht, dem fällt die tendenziöse Berichterstattung auf. Das gilt nicht nur für die schon immer als “Rotfunk” verschriene ARD und ihre Tagesschau, sondern auch für das heute-Journal des ZDF.

Das drückt sich nicht nur die Wortwahl aus, sondern auch inhaltlich. Da wird ausgelassen, beschönigt oder dramatisiert, gewertet und kommentiert, gegendert sowieso. Mit Meinungspluralität oder Neutralität hat das nichts zu tun.

Das Phänomen einer von der Mehrheitsmeinung entkoppelten Medienindustrie kennt man zwar auch außerhalb Deutschlands. Allerdings sind in Amerika und in den angelsächsisch geprägten Ländern die konservativen und freiheitlichen Medien stärker präsent, vor allem im Fernsehen. In Deutschland gibt es dagegen sowohl bei den staatlichen als auch bei den privaten Sendern fast nur Berichterstattung aus einer linken Perspektive. Nur Welt-TV ist mir hier positiv aufgefallen.

Gerade für die aus TV-Lizenzen finanzierten staatlichen Sender wird es auf Dauer nicht ausreichen, nur für etwa 50% der Bevölkerung zu produzieren.

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  • Avatar von teqq.at
    • teqq.at

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.09.2014

    Antwort auf Aus Außensicht besonders auffällig von Pseydonymiker.

    Das fällt mir auch immer wieder auf. Hierzulande gibt es zwar jetzt ab 1.1. auch eine Haushaltsabgabe, die die GIS ablöst, und Medienförderungen, aber die Linie, auch gerne Haltung genannt der Medien sind recht transparent - und man kann sich leicht aus mehreren Medien das wesentliche zusammenlesen. Und dazu kommt eine sehr lebendige Blogger- und Meinungslandschaft, nicht nur auf X, sondern vor allem auf Reddit und dergleichen.

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  • Avatar von Caana
    • Caana

    167 Beiträge seit 17.03.2010

    Antwort auf Aus Außensicht besonders auffällig von Pseydonymiker.

    Ich weiß echt nicht woher der - auch im Beitrag - erwähnte Eindruck herkommt, die ÖR seien irgendwie "links". Ich sehe da eher eine sehr konservative, rechte Berichterstattung. Und nein, weder die SPD, die sich nur noch marginal von der CDU unterscheidet, noch die Grünen sind links. Das einzige was bei den Grünen noch halbwegs links ist, ist Ihre Migrationspolitik auf dem Papier, was sie jedoch nicht daran hindert genau für das absolute Gegenteil abzustimmen, selbstverständlich nur mit Bauchschmerzen. Daher werden die Grünen ja auch so hofiert, weil sie das Image einer linksliberalen Partei haben aber in der - vor allem bei wichtigen Themen und Gendern ist nicht wirklich wichtig - Politik handeln wie einer erzkonservative, neoliberale, schwarze Partei, nur olivgrün lackiert.

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