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  • Delftspucker

876 Beiträge seit 03.10.2016

Revolutionen

"...Die proletarische Weltrevolution, auf die die Kämpfe der marxistischen Arbeiterbewegung hinführen sollten, ist ausgeblieben..." Tatsächlich, es gab keine "Weltrevolution" seit Marx.
Aber ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass diese "Weltrevolution" ein geschichtlicher Prozess ist, der sehr wohl abläuft. Abläuft, noch nicht vollendet ist. In diesen Prozess fügt sich auch die russische bolschewistische Revolution ein, die letztlich deshalb nicht gescheitert ist, weil die UdSSR als Machtfaktor eine weltweite Unterdrückung der sozialistischen Ideen zunächst verhindert hat. Bei allen Fehlern und Opfern.
Der Stafettenstab ist heute an China übergegangen, das - ebenfalls bei allen Fehlern und Opfern - die kapitalistische einseitige (!) Dominanz infrage stellt. Die Welt ist in einem politisch-sozialen Umbruch, der nur noch von einem atomaren Krieg beendet werden könnte.

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  • Avatar von Bärtiger Prophet
    • Bärtiger Prophet

    196 Beiträge seit 17.08.2021

    Antwort auf Revolutionen von Delftspucker.

    Der Stafettenstab ist heute an China übergegangen, das - ebenfalls bei allen Fehlern und Opfern - die kapitalistische einseitige (!) Dominanz infrage stellt.

    Naja nichts für ungut, aber zu den Zeiten, als in China das Witschaftsmodell kommunistisch war, siechte das Land wirtschaftlich in Armut. Erst als das zu großen Teilen über Bord geworfen wurde und durch ein in den Kernbereichen kapitalistisches Wirtschaftsmodell ersetzt wurde, stieg China zur Wirtschaftsmacht auf.

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    • EchtLinks

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2019

    China ist ein globaler Machtfaktor geworden

    Antwort auf Re: Revolutionen von Bärtiger Prophet.

    aber für Europa wünsche ich keine chinesischen Verhältnisse.

    In China herrsch Staatskapitalismus mit einer Partei, die sich kommunistisch nennt.

    Mit Kommunismus hat das noch gar nichts zu tun, es ist noch nicht einmal Sozialismus.

    Aber es ist ein Weg, der nach langen Experimenten für China erfolgreich war.
    Daoismus und Dialektisches Denken, also das Denken in Prozessen und ganzheitlich, das könnte m.E. zu diesen Erfolgen beigetragen haben und in Asien ist kuturell das Egomanentum nicht so ausgeprägt wie in Europa oder den USA.

    China hat den Kapitalexport noch erweitert, er liefert zusätzlich Wissen, Material, Technologie und das Humankapital. Das ist ein wirksames Mittel, die globale Herrschaft des Weltimperialsmus zu verhindern. Darin liegt tatsächlich auch ein Vorteil für die Revolution, die vor uns steht.

    Aber Deutschland muss souverän werden und darf keinesfalls ein Vasallenstaat von China werden oder sein Modell ser Überwachung durch den Staat kopieren.

    Umgekehrt wäre es nötig, die Reste des Staates, die man in der digitalen Revolution noch braucht, durch die emanzipierten Bürger zu kontrollieren!

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.12.2021 11:13).

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    • Bärtiger Prophet

    196 Beiträge seit 17.08.2021

    Kollektivismus&Etatismus sind sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich

    Antwort auf China ist ein globaler Machtfaktor geworden von EchtLinks.

    … freiheitszersetzend und schädlich.

    aber für Europa wünsche ich keine chinesischen Verhältnisse.

    Ich auch nicht. Aber es ist auch nicht so, als ob diese Verhältnisse gar nichts mehr mit Kommunismus zu tun hätten.

    Die kommunistische Partei Chinas hat halt den wirtschaftlichen Kern des Kommunismus rausgeworfen (und durch kapitalistische Elemente ersetzt, die in Kombination mit dem damals noch enormen Kostenvorteil das Land zum wirtschaftlichen Erfolg führten)… aber den dem Kommunismus (bzw genereller dem Marxismus) inhärenten kollektivistisch-etatistischen Totalitarismus beibehalten, statt das (in relativ liberalen westlichen Staaten) klassischerweise mit der wirtschaftlichen Freiheit des Kapitalismus einhergehende liberale Gesellschaftsmodell mit zu übernehmen.

    Das Problem - dort sowieso, aber leider zunehmend auch bei uns - ist halt, dass zu wenige Leute sich der Wichtigkeit der Freiheit (sowohl der wirtschaftlichen als auch der gesellschaftlichen) bewusst sind und zu viele bereit sind, die Freiheit irgendwelchen hohlen Versprechen oder Ideologien zu opfern.

    Gerade in randbereichslastigen Foren wie TP gibt's z.B. viele, die geschichtsvergessen totalitären kollektivistisch-etatistischen ideologien entweder des rechten (Faschismus) oder des linken Randes (Kommunismus, Sozialismus oder anderen marxistisch angehauchten Strömungen) anhängen und zu blind sind um die darin jeweils enthaltenen kollektivistischen und etatistischen Elemente zu erkennen, die letztlich schleichend in Richtung Totalitarismus gehen. Oder, auch öfters hier bei TP: die Freiheiten DER ANDEREN beschneiden wollen.

    … und in unserer Politik machen sich mit immer adipös aufgeblähterem Staatsapparat und den Interessen der Funkionärskaste und anderen Staatsprofiteuren auch immer stärker etatistisch-kollektivistische Züge breit.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.12.2021 16:27).

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  • Avatar von franz (12)
    • franz (12)

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.08.2020

    Mangelnde Geschichtskenntnisse

    Antwort auf Re: Revolutionen von Bärtiger Prophet.

    Es ist eine wichtige aus der Erfahrung gewonnene Einsicht, dass eine sozialistische Gesellschaft nicht von heute auf morgen geschaffen werden kann. Es bedarf einer Übergangsperiode. Und in einer solchen Periode befinden wir uns. Lenin hat das klar erkannt, und hat deshalb die NÖP eingeführt (Neue Ökonomische Politik). Diese wurde von Stalin abgeschafft. Aber die Einführung einer NÖP (das machen nämlich die Chinesen seit Deng Xiao P.) bedeutet nicht, dass das Land plötzlich kapitalistisch wird. So ist es auch mit China. Es gibt keinen Privatbesitz an Grund und Boden (ist in der Verfassung festgeschrieben) und die Schlüsselindustrie befindet sich in der Hand des Staates. Zusätzlich sichert die Richtlinienkompetenz der kommunistischen Partei, dass das chinesische System nicht in den Kapitalismus zurückfällt. Ich denke, dass eigentlich die Würfel schon zugunsten des Sozialismus gefallen sind, denn China wird im 21. Jahrhundert die Weltmacht nr. 1 werden. Man lese: Wolfram Elsner: Das chinesische Jahrhundert.
    Anmerkung: Auch in Deutschland gibt es eine Richtlinienkompetenz, die dafür sorgt, dass das Land kapitalistisch bleibt. Das wird aber anders organisiert, im Unterschied zu China. Die Parteien spielen sozusagen mit verteilten Karten, am Ende bleibt es (bisher) immer bei dem Kapitalismus. Die Karten spielenden Parteien täuschen damit die Bürger und die herrschende Demokratie ist sozusagen eine Täuschungsdemokratie. Und diese Täuschungsdemokratie organisiert die permanente Umverteilung des Reichtums von unten nach oben. Wer sich tiefer mit diesen Mechanismsn beschäftigt will (sich Wissen anzueigenen war bisher immer nützlich), der möge dier Werke von Picketty lesen.

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  • Avatar von franz (12)
    • franz (12)

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.08.2020

    Beseitigung eines Irrtums: Der Kommunismus ist nicht kollektivistisch!

    Antwort auf Kollektivismus&Etatismus sind sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich von Bärtiger Prophet.

    Der Kommunismus ist nicht kollektivistisch sondern individualistisch! Wer das nicht versteht, hat garnicht verstanden. Der Kommunismus ist darauf ausgerichtet, eine Gesellschaft zu errichten, in der der Mensch sich voll entfalten kann. Was bedeutet das? Die Befreiung des Menschen von der kapitalistischen Vermassung wird dadurch realisiert, indem die degenerierende abhängige Lohnarbeit durch die freie schöpferische Tätigkeit ersetzt wird. Die Grundvoraussetzung ist die radikale Verkürzung der Lohn-Arbeitzeit. Diese kann schon heute erreicht werden. Dazu brauchen wir aber eine neue Gesellschaft und der "Marsch in diese neue Gesellschaft" hat ja schon begonnen. Ich verweise an dieser Stelle auf den berühmten Ökonomen Schumpeter, der den Begriff "Marsch in den Sozalismus" geprägt hat. Also liebe Foristen, Ihr müsst endlich mal verstehen, dass es darauf ankommt, den kollektivistisch-kapitalistischen Massenmenschen zu überwinden, der zu einem lautlosen Konsumtionsmenschen verkommen ist.

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    • EchtLinks

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2019

    Antwort auf Mangelnde Geschichtskenntnisse von franz (12).

    Piketty stellt nur die wachsende Ungleichheit fest, er ist aber unfähig, die Lösung zu formulieren.

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    • EchtLinks

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2019

    Re: Kollektivismus&Etatismus sind sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlic

    Antwort auf Kollektivismus&Etatismus sind sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich von Bärtiger Prophet.

    … und in unserer Politik machen sich mit immer adipös aufgeblähterem Staatsapparat und den Interessen der Funkionärskaste und anderen Staatsprofiteuren auch immer stärker etatistisch-kollektivistische Züge breit.

    "Kollektivismus" in Gestalt des Organisationseigentum eines großen Unternehmens im Modell eines intelligenten Marktes ist das Gegenteil einer formalen kollektiven Führung, die real immer noch das Führerprinzip umsetzt, so wie es bisher war.

    Solche Form von Kollektivismus (etwa in den Vorstandsetagen oder Aufsichtsräten, bei den Parteitagen, in den Fraktionen) ist deshalb so desaströs in den Wirkungen, weil die persönliche Verantwortung nicht mehr existiert.

    Freiheit muss mit Verantwortung verbunden sein und Verantwortung mit Freiheit, aber beides bedarf der Vernunft. Wo aber soll Vernunft entstehen in einer vom Profit getriebenen Gesellschaft, die sich immer mehr in individualisierte Weltbilder oder als extremes Gegenteil, in sektenartigen Gruppierungen aufspaltet?

    Den Kollektivismus der FFF, oder der Fraktionszwang der Parteien, all das sind schädliche Wirkungen eines Kollektivismus, wie ihn Marx nie gemeint hat.

    Deshalb ist er auch Feuerbach gefolgt in der Ablehnung der Religion als Opium für das Volk.

    Leider ist es aber so, dass die meisten Parteiführer Marx Ideen in eine Religion verwandelt haben. Die Hölle gab es eben für manche nicht erst nach dem Tod, sondern schon vorher. Sieht man schon mal am Beispiel der Außenseiter von Parteien wie Boris Palmer, Sahra Wagenknecht oder auch den Professoren, die sich nach ihrer Emeritierung partiell gegen die Entscheidungen der Regierungen stellen.

    Wir erleben es immer wieder, wie Menschen aus ihren Funktionen entfernt werden, weil sie sich um kritisches Denken und um Aufklärung bemüht haben. Nicht erst seit gestern, das gibt es heute immer noch und zwar mit einer steigenden Tendenz, die Menschen dazu treibt, selber die Schere im eigenen Kopf anzusetzen.

    Nun, manche haben nur in ihrem Kopf, was denen andere mit den Trichtern eines mangelhaften Bildungswesens oder über die Bilder und Videos der Medien implantiert haben, ohne dass diese Menschen die Inhalte selbst beurteilen können.

    Dann kann man natürlich zu der Einschätzung kommen, man würde in einer freien Welt leben. Man muss erst mal richtig denken können, aber dann muss auch noch die Umsetzung in der TAT überhaupt möglich sein und dann sollte das Gedachte aber auch so umgesetzt werden, dass das erstrebte Ziel dabei heraus kommt.

    Das geht wohl erst, wenn sich Menschen in ihrer Kooperation einig werden können und immer wieder kritisch und ehrlich prüfen, ob die Ziele wirklich so erreicht werden können.

    Wenn aber jede wirtschaftliche Tätigkeit nicht einfach an der Reproduktion jener Verhältnisse ausgerichtet ist, die morgen immer noch den Fortschritt ermöglicht, sondern an den kurzfristigen Profiten aus der Macht des Kapitalgebrauchs, dann wird es nichts mit der Weltenrettung, die nur die Rettung des Kapitalismus meint.

    Dort wo die Arbeit hochgradig vergesellschaftet ist, muss es natürlich sowohl eine Verantwortung als Organisation geben als auch die persönliche Verantwortung innerhalb eines Kollektivs, die die gesellschaftliche Arbeitsteilung hervorgebracht hat und damit auch den wachsenden Tunnelblick des Fachpersonals als Fachidioten.

    Die Überwindung der heutigen Arbeitsteilung kann nur dialektisch als Prozess eines persönlichen Freiheitsgewinns realisiert werden, indem die Menge an notwendiger Lohnarbeit für jedes Mitglied der Gesellschaft sinkt und die Möglichkeiten freier unbezahlter Arbeit erweitert werden, damit so eine emanzipierte Bürgerschaft entstehen kann, die durch die Herausbildung gesellschaftlicher Superintelligenz zumindest die schwersten Fehler vermeiden kann.

    Heute haben wir als Bürger gar keine Wahl trotz QM-Systemen, wir finden gar nicht die Produkte auf dem Markt, die sich ein emanzipierter gebildeter Bürger wünscht, etwa Software und Hardware, die hinreichend sicher ist, Medienangebote die frei von der Wiederholung falscher Stereotype sind, Universitätsprofessoren, die sich der Öffentlichkeit, der Praxis und der Kritik stellen.

    Nicht mal bei den Lebensmitteln gelingt das hinreichend, das ist sogar Özdemir aufgefallen. Nur wird das wieder nur ein Blinken mit vermeintlichem Fortschritt oder führt das wirklich zu einer besseren Produktionsweise?

    Der i-Markt kann ökologische Landwirtschaft mit Marktmethoden finanzierbar machen, indem ein Teil der echten Grundsicherung diese aufwendigere ökologische Produktionsweise ermöglicht, ohne dass dabei Mondpreise gebildet werden und dann ein Teil dieser Produkte in Containern landet.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.12.2021 14:06).

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    • EchtLinks

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2019

    Antwort auf Mangelnde Geschichtskenntnisse von franz (12).

    Staatseigentum erzeugt keine Beschäftigten, die sich als Eigentümer ihrer Produktionsmittel verhalten. Das ist eine wichtige Lehre der Geschichte der weltweiten Arbeiterbewegung.

    Tatsächlich macht der i-Markt auch die Beschäftigten nicht zu Eigentümern der Produktionsmittel, die sie gebrauchen, er macht diese nur zu Eigentümern ihrer erzeugten Produkte.

    Und aus den Ergebnissen müssen diese alle rechtlich eingegangenen Verpflichtungen erfüllen. Das zwingt diese aber, sich als Besitzer des leihweise zur Verfügung gestellten Kapitals wie Eigentümer zu verhalten.

    Das vom Kollektiv der Gesellschaft bereitgestellte private Geld als Nullzinsanleihe ermöglicht erst die Gründung von Unternehmen im Organisationseigentum.

    Die damit erworbenen Produktionsmittel beruhen daher schon mal auf vergesellschafteten Kapital und die Arbeit im Unternehmen ist gesellschaflich geleistete Arbeit einmal als kollektive Arbeit im Unternehemen selbst als auch vergesellschaftete Arbeit durch die Kooperation der Unternehmen in ihren Lieferketten.
    Wenn die Überschüsse aber zur Finanzierung des Gemeinwohls abgegeben werden müssen in gesellschaftliche Fonds, dann gibt es kein Interesse in den Unternehmen, den Profit künstlich zu erhöhen.
    In diesen Lieferketten wird es als Übergangsgesellschaft auch kleine Firmen des alten Akkumulationstyps geben. Diese sind aber in der Regel einmal lokal aufgestellt und zum anderen durch die Gesellschaft im Rahmen der Regeln, die demokratisch erarbeitet wurden, einhegbar, also hinreichend zu kontrollieren.
    Diese kleinen Unternehmen, die in der Regel noch ihre persönliche Verantwortung kennen, werden im i-Markt aber von der Marktmacht der Konzerne und den ineffektiven Staatskosten befreit, können sich aber den wachsenden Anforderungen aus dem Fortschritt auch nicht entziehen.

    China hat die kulturelle Reife für dieses Modell noch nicht erreicht bei der Menge an Wanderarbeitern und Menschen, die ihre Arbeit als Ausbeutung erleben, eben als verlängerte Werkbank ausländischer Kapitalunternehmen.

    Und China könnte ein Auslöser für einen globalen Finanzcrash sein, unabsichtlich, aber sie könnten es sogar dereinst als Waffe einsetzen. Auch Chinas Expansion beruht auf Überschuldung und wird daher langfristig neue Antworten finden müssen.

    Sie haben aber einen gewaltigen Vorteil, sie haben einen sehr großen Binnenmarkt und in der Mehrzahl Menschenmassen, die sie noch von oben steuern können, die aber auch noch wenistens teilweise begeistert werden können in ihrer Arbeit.

    In der Massenfertigung gibt es aber immer noch schwere Qualitätsmängel, die nicht darauf hindeuten, dass der einzelne Arbeiter Verantwortung für sein Produkt übernehmen würde. Man muss nur mal die Berichte derer lesen, die sich den Spring gekauft haben, der in China für Dacia produziert wird.

    Aber so manche Händler hier verhalten sich nicht kundenorientiert oder können das gar nicht, weil sie Teil eines Konzerns sind, der gar nicht alle notwendigen Informationen zur Verfügung stellt.

    Und wie viel Massenware aus China ist Schrott, der schnell kaputt geht und gar nicht recykelt werden kann?

    Von einer freien Gesellschaft, die auch besser produziert und lebt, habe ich andere Vorstellungen.

    Das Freiheitsideal von Marx war aber die Selbstverwaltung.

    Aber der Prozess des Überganges ist komplex und schwierig, zumal dieser in einem globalen Raum stattfindet, wo diverse Interessengegensätze bestehen.

    Auch hier steht die Frage an die chinesischen Kommunisten, wie so das Absterben des Staates mal möglich werden kann und was dann den historischen Prozess der Weltrevolution hervorbringen soll?

    Wenn weder die Vertreter der Chinesen hier in Deutschland oder die Kommunisten in Österreich meine Fragen an diese beantworten, wie können wir dann annehmen, diese Leute wären fähig und willens, die Idee des Sozialismus verwirklichen zu können?

    China hat sicher das Potential zur Nr.1, wenn Europa nicht den besseren Weg findet.

    China ist keineswegs frei von Machtmissbrauch und Korruption, aber wie man so gelegentlich hört, wird da eben auch mal ein korrupter Parteifunktionär heimlich hingerichtet.

    Wäre es nicht besser, man könnte Korruption mit humanen Methoden verhindern?

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  • Avatar von franz (12)
    • franz (12)

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.08.2020

    Picketty und die Zukunft

    Antwort auf Re: Mangelnde Geschichtskenntnisse von EchtLinks.

    Picketty hat sehr wohl grundlegende Mechanismen aufgedeckt, wie die wachsende Ungleichheit zustande kommt. Künftige Forscher werden Lösungen finden, wie diese Ungeichheit zu beseitigen ist, und hierzu wird - meiner Meining nach - eine Revolution nötig sein. So war das in der bisherigen Geschichte wohl immer.

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