Vom hohen moralischen Rosse aus sieht man leider schlecht, was genau auf dem Boden passiert, dafür lässt sich umso bequemer von "Massakern" am Grenzzaun schwadronieren und von Geo- und Energiepolitik der EU.
Wenn sich an die 2000 junge männliche Subsahara-Afrikaner auf gewalttätige Art und Weise in einem Polizeistaat wie Marokko über einen 6 m hohen mit Stacheldraht bewehrten Grenzzaun hermachen und dabei nur 23 zerquetscht, zertrampelt oder abgestürzt zu Tode kommen, dann ist das fast ein Wunder. Auf Polizeiseite sollen 2 marokkanische Polizisten ihren Verletzungen erlegen und 140 verletzt worden sein, 49 spanische Polizisten sollen ebenfalls Verletzungen davongetragen haben. Vielleicht wurden 2 oder 3 Migranten auch von marokkanischen Polizisten totgeprügelt, aber hier von einem "Massaker" der Sicherheitskräfte zu sprechen mutet fast karnevalesk an, wenn die Sache nicht eh schon traurig genug wäre!
Dann auch noch über "Unidos Podemos", das spanische Linksbündnis, herzuziehen, das sich nicht energisch genug für vermeintliche Rechte von "Migranten" einsetze, zeigt deutlich die Malaise der Linken in D: Kein Konzept für Nöte und Sorgen der Unterschicht im Land, stattdessen Plädoyer für unkontrollierte Einwanderung woher auch immer, ein bisschen Gendergedöns, Mobbing gegen die populäre Wagenknecht und vor allem hocherhobene Moralpositionen ohne Bezug zur Lebenswirklichkeit - RIP!
Apropos "Migranten": Fast alle, die dort an den spanischen Grenzzäunen rumlungern, wurden von ihren Familien (!) losgeschickt, die sich dafür nicht selten hoch verschulden, um die mehreren Tausend € für die Schlepper aufbringen zu können und natürlich ihr "Investment" irgendwann wieder zurück haben wollen. Es geht hier schlicht um Geld, und nicht um politisches Asyl oder um Kriegsflüchtlinge!!! Wer diesen millionenfachen Asylmissbrauch unterstützt, höhlt die eigentliche Idee, die dahinter steckt, aus, zumal Leute wie Snowden oder Assange, für die es im Prinzip gedacht war eben nicht davon profitieren können. Jeder Hauptschüler begreift das, aber offenbar die meisten linken akademisch gebildeten Journalisten nicht!?
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (18.08.2022 10:29).