Ich koche selbst, das ist nicht nur gesünder, sondern auch viel billiger und leckerer. Darüber hinaus ist kochen eine sinnliche Beschäftigung, die an und für sich schon wie eine Belohnung daher kommt, nicht bloß das Essen. Ich gehe viel an die frische Luft und in die Natur, ich laufe, ich fahre Fahrrad, ich stemme Gewichte (nicht übertrieben, nur jeden Tag ein bisschen fürs Wohlgefühl). Ich bin nie krank. Nur als ich noch gesoffen hab, war ich oft "krank", aber das war ausschließlich der Alkohol und seine Nebenwirkungen, nur sehr selten eine tatsächliche Krankheit, sprich Infekt. Gibt es mal Schnupfen, gibt es Knoblauch, verschwindet in der Regel am zweiten Tag.
Ich hab keine Ahnung wie ich mit Covid fertig werden würde. Vielleicht bin ich ja einer von den Pechvögeln, deren Genetik sie offensichtlich anfällig für Long Covid macht. Aber dann wäre ich doch kein Grund dafür, verrückt zu spielen.
Man muss sich das mal klar machen: wir akzeptieren es, dass sich Leute zu Tode saufen. Das sind ungefähr gleich viel jedes Jahr wie im letzten Jahr offiziell an Corona gestorben sind, und die wenigsten davon sind über 80. Trotzdem gibt, bzw. gab es rund um die Uhr billig Alkohol. Wir akzeptieren, dass Menschen sich zu Tode fressen. Knapp 100.000 jedes Jahr an Diabetes Typ 2 und keine Ahnung wie viele Fettsäcke uns früher verlassen. Auch hier: kaum einer knackt die 80. Das gleiche gilt fürs Rauchen, offiziell 127.000 jedes Jahr.
Und wir akzeptieren auch Krieg und Gewalt. Wir finden es doof, aber wir akzeptieren es. Wir akzeptieren es also, wenn Menschen durch Menschen, d.h. auch ihren Lebenswandel und die Gesellschaft, die ihn befeuert (sich zu Tode arbeiten mit Herzinfarkt gehört auch dazu) ums leben kommen, aber wir können nicht akzeptieren, wenn auf Mutter Erde ein ganz natürlicher Vorgang passiert. Ein neuer oder eher neu mutierter Virus durchseucht langsam die Menschheit bis man sich aneinander angepasst hat. Das geschieht so seit Anbeginn der Tage. Dabei bleiben ein paar auf der Strecke, das nennt sich Selektion. Dass das für die Betroffenen tragisch ist, steht ja ausser Frage, aber es gibt keinen Anspruch auf einen Leben ohne Krankheit und Tod.
Wie sagte Jim Morrison mal so schön? "Keiner kommt hier lebend raus."
Die Menschheit degeneriert immer mehr. Die heutige ist eine vollkommen neurotische, paranoide, verklemmte und infantile Gesellschaft, die ich nicht mehr ernst nehmend kann. Promi Big Brother, Gender, Tofu & Batterieautos retten die Welt, und alle spielen Pandemie im Sandkasten.
Da bin ich nicht nur gerne altmodisch, da wende ich mich ab. Kein Netflix, kein TV, keine Social Media, keine Printmedien. Ein bisschen Internet, so wie ich es will, ein bisschen Kultur (Musik, Filme), so wie ich es will, und ansonsten wie oben schon und Bildung (Bücher) und kreativ sein (Malen, Schreiben, Gesang) und ein soziales Leben, das zwar klein ist, aber dafür nicht aus Konsumidioten besteht.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (30.04.2021 19:47).