Seit letztem Jahr, erfasst mich stets nach dem Lesen der Morgenzeitung eine chronische Erschöpfung, steigt das Gefühl der Aussichtslosigkeit, anhaltende Depression macht sich breit und wechselt mit Verzweiflung. Der Tag ist danach gelaufen.
Daraufhin habe ich mich vom Arzt durchchecken lassen. Großes Blutbild, Ultraschall, Belastungs-EKG, was man halt so macht. Der Doc meinte, körperlich kann er nichts Ungewöhnliches erkennen, aber er hätte da einen Verdacht, er wäre sich nur noch nicht sicher, ob es sich um Morbus Drosten, Spahnsche Gastroenteritis oder Long Merkel handelt?
Auf jeden Fall, sollte ich als erste Maßnahme zur Gesundung auf das Lesen von Zeitungen verzichten und den TV-Konsum einschränken. Vor allem Nachrichtensendungen und politische Talkshows wären Gift für mich.
Als kurative Erstmaßnahme rät er zudem zum regelmäßigen Besuch des Telepolis-Forums. Da sollte ich dann aber nur die "grünen" Postings lesen.
Besser wär das. :)