Wenn die Beschreibung des Filmes (hab ihn noch nicht gesehen) mit der Handlung einigermassen korreliert, dann beschreibt dieser Film die Vorboten am Horizont des damaligen Journalismus. Insbesondere diesen "Sendungsauftrag" jemanden erziehen zu müssen oder dies zu glauben.
Die Meinungsvielfalt war in den 60-80er Jahren durchaus noch breiter aufgestellt, was nicht heisst, dass Spiegel, Tagesschau & Co. in wesentlichen Dingen dann doch "Fake News" verbreitet hätten (Reichstagsbrand, Vietnamkrieg etc.). Aber es gab noch viele Nischen für breitgestreute Informationen, für Journalismus der aufgeklärt und nicht bewertet hat. Der Diskurse eröffnet, nicht geschlossen hat.
Heute ist Journalismus zur manipulativen Erziehung im Sinne der Kirche geworden. Die Kirche ist das Geld, die Arbeitsplätze, die Rettung von Bankstern & Co, der gute Krieg und die unzweifelhafte Akzeptanz des Unveränderlichen. Wehe wer meint, die Umstände ändern zu können oder wollen. Das Verbieten quasi-göttliche Sachzwänge und notfalls Polizei, Geheimdienst und Militär.
Liebe Grüsse
das kleine Dummerchen
P.S.: Wie geht es eigentlich Assange?
der konsequente Drunter-Kommentierer
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.10.2021 21:44).