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  • Taipan4712

154 Beiträge seit 04.02.2024

Wegschauen.

Das Prinzip der Anrainer ist Wegschauen. Hat man über Jahrzehnte praktiziert und immer wieder die Wissenschaft zugunsten der Wirtschaft ignoriert.
Gerade das regelmäßige Umpflügen des Meeresbodens ist verheerend und wirkt, je tiefer das Meer ist, desto langfristiger schädigend.
Die "Schutzgebiete" sind und waren ein Witz, weil sie weiterhin "Nutzung" ermöglichten, die man für "schonend" erklärte.
Aber das Wegschauen funktioniert nur eine Zeit lang. Irgendwann ist das System kaputt und das Meer tot. Die Ostsee kann man ohnehin als Müllverklappungsgebiet abschreiben - die riesigen Mengen an Munition und chemischen Kampfmitteln, die es verseuchen, ohne dass man über Jahrzehnte etwas tat, sind heute nicht mehr rechtzeitig rückholbar.
Bei der Nordsee sieht es nur sehr wenig besser aus. Der Klimawandel wird sein übriges tun. Wer vor Jahrzehnten im Hochsommer an der Nordsee war und sich der eisigen Temperaturen erinnnert, weiß dass die Badewannentemperaturen, die hier herrschen kaum für die kälteliebenden Fische geeignet sind. Die Umweltprobleme durch exzessive Schifffahrt mit Verklappung von Öl etc., das großflächige Verklappen von Elbsanden usw. zeigen, dass die Politik immer noch nicht verstanden hat.
Fisch muss verknappt werden und mindestens im Preis sich vervierfachen, um den Meeren noch eine Chance zu geben. Umweltsünden, wie das Auffschütten von Sand auf Millionärenparadiesen, wie Sylt, darf es nicht mehr geben. Die Inseln müssen ggf. eben aufgegeben werden. Umwelt vor Wirtschaft auf mindestens 100 Jahre.

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