Ansicht umschalten
Avatar von exkoelner
  • exkoelner

mehr als 1000 Beiträge seit 28.06.2012

In ein suizidales Land mit Russenhass als Russe fliehen?

Vielleicht kurz, um mit ordentlichen Papieren sich ein ordentliches Ziel zu suchen. Aber sonst? Die hier vorherrschende Hybris, das beste Land der Welt zu sein und besser über die Vorgänge in jedem anderen Land der Welt, im Bilde zu sein - während hier dieselben Politiker alles dafür tun, das Leben für viele immer unerträglicher zu machen, lädt nicht gerade ein. Ohne die organisierte Massen-Migration von 2015, deren Integration noch über Jahrzehnte große Probleme bereiten wird, die ja wie aus der Vergangenheit bekannt, sich erst richtig zuspitzen mit der 2. Generation, die keinen Vergleich mehr haben zu den Lebensumständen in ihren Herkunftsländern, wäre Deutschland seit 20 Jahren ein Auswanderer-Land. Abzüglich der arabischen Migranten, ist die Ein-/Auswanderer-Bilanz negativ.

Die Zukunft in Deutschland ist schon für viele hier schon länger Lebende, H4 oder Aufstocker, oder Lieferdienstbote. Die Schulbildung ist katastrophal, und alle Bildungsreformen produzieren immer mehr Bildungsferne Schichten, was mit "IPads in die Kita-Programmen" auch konsequent weiter forciert wird, mit dem Ergebnis Totalverweigerung oder dressierter Affe. Aber sicher, als erste Anlaufstelle um dem Kriegsdienst zu entrinnen, sicher besser als nix.

Wäre ich russischer Wehrpflichtiger, um die 20, und fände einen Weg, ohne von den Ukro-Nazis ermordet zu werden, nach Deutschland zu kommen - würde ich deutsch, aber viel intensiver Englisch lernen, eine Ausbildung oder Studium absolvieren, und nach dem Abschluß in ein Land mit positiver Perspektive migrieren, und nicht in ein Land, das seit 100 Jahren einen irrationalen Russenhass kultiviert hat. Sämtliche westlichen Staaten ringen um qualifizierte Einwanderung, und kulturell nahestehende Einwanderer machen on-the-long-run sicher weit weniger Probleme bei der Integration, als Erwachsene Halb-Analphabeten aus archaischen Macholändern. Und das würde mir als Mitte 20jähriger Kriegsflüchtling auch irgend wann auffallen, und ich würde dieses Bevölkerungsfeindliche Land möglichst schnell wieder verlassen.

Hinzu kommt, das der Autor den kleinen, aber für viele nicht unerheblichen Faktor Patriotismus in seinem Artikel unberücksichtigt lässt. Sicher, für einen nativen Deutschen gewisser ideologischer Ausrichtung eine gruselige Vorstellung, was aber viele Länder, wie vor allem die kulturelle Leitnation des Westens, die USA nicht daran hindert, diesen maximal zu pflegen. Wie sieht es dazu bei den Russen eigentlich aus, auch dazu fand ich keinen Gedanken in dem Artikel. Wieder mal unrealistische Hybris bishin zur Ignoranz? Wäre ja nicht verwunderlich, in diesem, unserem Lande ...

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.04.2022 09:14).

Bewerten
- +
  1. - exkoelner 75 In ein suizidales Land mit Russenhass als Russe fliehen?
    1. kleinrudi   Re: In ein suizidales Land mit Russenhass als Russe fliehen?
    2. r.e.s   „Wäre ich russischer Wehrpflichtiger um die 20…“
Ansicht umschalten