kid1212 schrieb am 15.03.2022 17:30:
Das Ding hat so viel Minus gemacht, das am Ende nur der Staat bzw. die EU die Verluste gegenfinanzieren konnte.
Selbst wenn man dann genügend Entladekapazität hat, braucht man immer noch den Lieferanten und die Tanker.
Ach das lässt sich noch weiterspinnen. Aus irgendwas müssen die Tanker auch gebaut werden. Es werden dafür große Mengen Edelstähle benötigt und die brauchen viel Nickel...aus Russland...usw.
Das Problem ist, dass sich die meisten keine Vorstellungen machen wie Lieferketten in einer globalen Wirtschaft funktionieren und was "just in time" ist.
Dabei hätte man Anfang 2020 schonmal einen kurzen Blick drauf werfen können, wenn es kleinere Störungen gibt. Von einem Weltwirtschaftskrieg zwischen USA/EU und Russland/China will ich lieber garnicht erst reden.
Für die meisten kommt das Essen aus dem Supermarkt, der Strom aus der Steckdose und das Wasser aus dem Hahn. Was nötig ist um das alles am laufen zu halten will oder kann keiner sehen.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.03.2022 19:16).