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  • FIAE-Flix

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Gilt so natürlich auch für Northstream 2

Soweit ich mich entsinne, waren diverse Umweltorganisationen aus gleichen Gründen (nicht zu viel auf Gas setzen) auch dagegen. Wird ja nicht mehr LNG importiert werden, als man sonst aus Russland geordert hatte. Und klar, die Abhängigkeit hat sich nur verschoben - von einer Abhängigkeit von einem zunehmend feindselig eingestellten Russland hin zu den USA. Das klingt erstmal nicht verkehrt. Wobei auch klar ist, dass man bei LNG doch wesentlich leichter den Lieferanten wechseln kann, als bei einer Pipeline....

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.05.2023 09:16).

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  • Avatar von imac-olive
    • imac-olive

    902 Beiträge seit 19.12.2016

    Antwort auf Gilt so natürlich auch für Northstream 2 von FIAE-Flix.

    Es werden neue längerlaufende Verträge abgeschlossen steht im Artikel

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  • Avatar von GegenTrolle
    • GegenTrolle

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.11.2019

    Antwort auf Gilt so natürlich auch für Northstream 2 von FIAE-Flix.

    Die Schiffe schüttelt man aus dem Ärmel...

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  • Avatar von GegenTrolle
    • GegenTrolle

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.11.2019

    Genau darum geht es doch

    Antwort auf Re: Gilt so natürlich auch für Northstream 2 von imac-olive.

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  • Avatar von Michael Karl
    • Michael Karl

    122 Beiträge seit 05.05.2012

    Antwort auf Gilt so natürlich auch für Northstream 2 von FIAE-Flix.

    Also nach meinem Verständnis, ist Pipelinegas nicht ganz so umweltschädlich wie LNG, da es nicht so stark komprimiert werden muss wie LNG. Auch entfällt natürlich das Schweröl, das zum Betreiben der Tanker genutzt wird. Natürlich ist auch beim Bau der Pipelines viel CO2 angefallen, aber im Gegensatz zu den LNG-Terminals und den benötigten neuen Tankern sind die Pipelines schon da.

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    • unbekannter Benutzer

    104 Beiträge seit 26.04.2023

    Antwort auf Gilt so natürlich auch für Northstream 2 von FIAE-Flix.

    Wesentlich leichter wechseln ist ein Trugschluss. Viele Gasfelder gehören den gleichen Firmen, viele Schiffe und Infrastrukturfirmen gehören den gleichen Kapitalgebern.

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  • Avatar von Stimmy
    • Stimmy

    mehr als 1000 Beiträge seit 22.01.2018

    Antwort auf Re: Gilt so natürlich auch für Northstream 2 von Michael Karl.

    Michael Karl schrieb am 01.05.2023 12:20:

    Also nach meinem Verständnis, ist Pipelinegas nicht ganz so umweltschädlich wie LNG, da es nicht so stark komprimiert werden muss wie LNG. Auch entfällt natürlich das Schweröl, das zum Betreiben der Tanker genutzt wird. Natürlich ist auch beim Bau der Pipelines viel CO2 angefallen, aber im Gegensatz zu den LNG-Terminals und den benötigten neuen Tankern sind die Pipelines schon da.

    Ja, das habe ich auch so gelesen.
    Erdgas lässt sich bei Umgebungstemperatur unter Druck nicht verflüssigen (es ist da oberhalb von seinem kritischen Punkt). Methan hat einen Siedepunkt von -162°C, es wird zum Verflüssigen auf diese Temperatur gekühlt; die Kryokühler dafür verbrauchen viel Energie. Vergleichbar mit dem bekannten flüssigen Stickstoff, der hat einen Siedepunkt von -196°C.
    Im Tanker wird das flüssige Methan dann in gut wärmeisolierten Tanks gelagert. Und normalerweise nicht zusätzlich gekühlt, es verdampft also immer was. Halbwegs moderne Tanker verbrennen das verdampfende Methan immerhin mit als Treibstoff im Motor und sparen damit Schweröl ein.
    Beim Entladen wird das Methan dann wieder verdampft, also erwärmt, und in die Pipelines geleitet.

    Energetisch ein ziemlicher Wahnsinn. Bei Pipelines braucht man hingegen "nur" Verdichter/Kompressoren, die die Strömungsverluste in der Pipeline ausgleichen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.05.2023 11:39).

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