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  • unbekannter Benutzer

190 Beiträge seit 03.04.2023

Könnte mir vielleicht mal jemand als Diskussionsgrundlage....

....Zahlen nennen, mit wie vielen "Transpersonen" oder anderen, von biologischen Tatsachen abweichenden "Geschlechtern" wir es in der Bevölkerung überhaupt anteilig zu tun haben? Also wie viele dieser Menschen tatsächlich als solche Personen durch die Weltgeschichte laufen?

Ich persönlich kenne eine Menge Menschen, aber niemanden, der sich außerhalb der zwei biologische Geschlechter einordnet. Ich vermute demnach, dass sich diese ganze Diskussion um eine Randerscheinung der menschlichen Gesellschaft dreht und bezweifele stark, dass es außer einer wohl selbstverständlichen Toleranz diesen Menschen gegenüber überhaupt dieser allgegenwärtigen Diskussion bedarf.

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  • Avatar von /Rak
    • /Rak

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.10.2001

    Antwort auf Könnte mir vielleicht mal jemand als Diskussionsgrundlage.... von .

    Kollemolle1 schrieb am 03.04.2023 17:01:

    ....Zahlen nennen, mit wie vielen "Transpersonen" oder anderen, von biologischen Tatsachen abweichenden "Geschlechtern" wir es in der Bevölkerung überhaupt anteilig zu tun haben? Also wie viele dieser Menschen tatsächlich als solche Personen durch die Weltgeschichte laufen?

    (...)

    Laut Wikipedia und den darin erwähnten Studien( z.B. Flores, Lehman et al 2016) sind 0,33% bis 0,7% der Bevölkerung in Deutschland "Transpersonen". Menschen zwischen den Geschlechtern werden dabei aber nicht erfasst. Wobei neuere Studien auf viel höhere Zahlen kommen als ältere. Und bei jüngeren sind es auch mehr als bei älteren Menschen. Eine Umfrage unter Studenten in den USA ergab sogar über 2%. (ACHA-NCHA III 2020)

    Aber gehen wir mal von den 0,7% der 2016er Studie aus.
    Macht statistisch gesehen bei 85 Mio Menschen hierzulande rund 600 000 Menschen. In den USA mit rund 340Mio Einwohnern sind das dann pi mal Daumen 2,4 Mio Menschen, die das betrifft. Oder in einer Schule mit 500 Schülern dann so 2 bis 4 Schüler. In einer kleinen Schule kann es natürlich auch mal nur ein halber Schüler sein.

    Aber es gibt mehr Transmenschen als man gemein hin so meint. Ich persönlich weiß jedenfalls mittlerweile von deutlich mehr als nur einer Hand voll Menschen, dass sie Trans sind - und das sind meist Menschen, die ich z.B. zufällig bei der Arbeit, bei irgendwelchen Famlienfesten, bei Geburtstagen von Freunden usw. getroffen habe. Wo man eben auch mal miteinander redet. Wobei darunter dann erstaunlich viele Transmänner sind. Und auch einige "Zwischen den Geschlechtern", meist "biologische Frauen", die sich da allerdings klein bisschen anders sehen als "normale Frauen".

    Zum Vergleich: Die SPD hat hierzulande um die 380 000 Mitglieder, ebenso wie die CDU.

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  • Avatar von liquidHelium
    • liquidHelium

    mehr als 1000 Beiträge seit 04.12.2000

    Antwort auf Könnte mir vielleicht mal jemand als Diskussionsgrundlage.... von .

    Der Antwort von /Rak kann man noch hinzufuegen, dass z.B. in US-Bundesstaaten, die Trans-freundlicher sind, wesentlich mehr Menschen sich als Trans identifizieren als in Staaten, in denen das gesellschaftlich und legal weniger akzeptiert ist. Das liegt nicht daran, dass Transmenschen alle aus Tennessee nach New York ziehen, sondern daran, dass sie sich in Tennessee nicht trauen, das in Umfragen zuzugeben.

    Ciao,
    lHe

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  • Avatar von Stephan Geue
    • Stephan Geue

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.08.2011

    Was ist eine Transperson?

    Antwort auf Re: Könnte mir vielleicht mal jemand als Diskussionsgrundlage.... von /Rak.

    Die Zahlen sind ja beeindruckend, aber bevor ich damit hantiere, würde ich gerne erst mal wissen, was alles als Transperson erfasst wird. Sind das nur Menschen, die sich chirurgisch und hormonell im Rahmen der aktuell bestehenden Möglichkeiten in einen Menschen anderen Geschlechts haben umwandeln lassen, oder gehören dazu auch all jene männlichen Zeitgenossen, die sich als Frau empfinden oder dies behaupten?

    Wenn ersteres, dann würde ich sagen: Kindheiten können hart sein, aber es sind Phasen des Wachsens und der Orientierung. Und an solchen Menschen sollten nach meiner Auffassung weder chirurgische noch hormonelle Eingriffe vorgenommen werden, auch dann nicht, wenn sie es selbst - tatsächlich oder angeblich oder eingebildet - wollen. Sie könnten es später bitter bereuen. Soll schon vorgekommen sein.

    Wenn jedoch auch solche Menschen als trans eingestuft werden, die lediglich erklären, sie seien in Wirklichkeit Angehörige des anderen Geschlechts, dann möchte ich eine Lanze für alle Frauen brechen, denen es nicht geheuer ist, wenn sie dort, wo sie definitiv unter Frauen sein wollen, keine Wesen mit frauenuntypischer Muskulatur und Penis herumlaufen sehen wollen.

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  • Avatar von w-j-s
    • w-j-s

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.11.2005

    Antwort auf Re: Könnte mir vielleicht mal jemand als Diskussionsgrundlage.... von /Rak.

    Transsexuell, also am eigenen Körper leidend, sein biologisches Geschlecht verabscheuend wird in einen Topf geworfen mit biologischen Männern , die sich etwa als Frau definieren, gerne in "Frauenkleidern" herumlaufen und ihren Penis einfach zum weiblichen Geschlechtsorgan erklären.

    Dazwischen liegen Welten.

    Für die einen ist ihre Transsexualität existentiell, für die anderen ein fluides Gefühl, das man jederzeit ablegen kann.
    Und wenn der Partner sich plötzlich einem anderen Geschlecht zuordnet, dann ist die Beziehung statt hetero- nun homosexuell oder umgekehrt, kann sich als bisexuell bezeichnen.

    Ach, echt, so einfach ist das? Konversionstherapie ist also doch nicht so abstrus wie manche behaupten? Es ist eine zutiefst verstörende Entwicklung.

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