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Hysterie? So long for the Pride!

Wie meinte Bill Maher? We are litterally experimenting with children.

Eine vollständige operative "Transition" bedeutet die komplette Entfernung der Geschlechtsorgane des alten Geschlechts.

Dieser Teil des Prozesses einer operativen Transition ist vom Verfahren und Resultat her identisch mit einer Totalkastration.

Bei Männern und Jungen ist das ohnehin am Naheliegendsten, während bei Mädchen und Frauen oft nur die Brüste entfernt werden, aber die Eierstöcke und eventuell auch die Fruchtbarkeit noch erhalten bleiben, so dass da "nur" eine Amputation sekundärer Geschlechtsteile stattfindet.

Man vermeidet gerade bei Männern und Jungen, die sich äußerlich einer biologischen Frau angleichen wollen, den Begriff "Kastration" und ersetzt ihn durch andere, weniger schockierende.
Es ändert nur nichts daran, dass es keinen Unterschied gibt.

Nach der Totalkastration eines Jungen oder Mannes wird versucht, dem Körper des Patienten ein weibliches Aussehen zu geben.

Sind Kinder, aber auch Jugendliche mit 14, 15 wirklich erfahren genug, die Tragweite einer solchen Entscheidung für sich auch nur zu erahnen?

Bei Hormongaben vor der Pubertät verzögert sich diese, was negative Auswirkungen auf die Knochenstabilität haben kann. Wird auf operative Eingriffe verzichtet und es werden nur Sexualhormone verabreicht bzw. solche geblockt, so ist der Prozess eventuell noch einigermaßen reversibel.

Da sich in der Pubertät auch das Gehirn umbaut, ist es für einige Foristen vielleicht nicht ganz überraschend aufgrund eigener Erfahrung, dass Leute mit 18 andere Ansichten und Interessen haben als noch mit 16 oder 14 und ihnen ihre Ansichten mit 12 sogar peinlich sind.
Und nun propagieren manche Leute das Ideal eines Peter Pans, nämlich nie erwachsen zu werden. Pubertätsblocker, wenn Wendy die gehabt hätte ...

So nebenbei:
In Deutschland ist man rechtlich erst mit 18 reif genug, darüber zu befinden, ob man Zigaretten raucht und erst mit 21 greift das volle Erwachsenenstrafrecht.
Alkohol ist in Deutschland auch erst ab 16 erlaubt und man diskutiert auch hier, die Altersgrenze eher anzuheben als zu senken.

Und während manche Trans-Aktivisten Kindern schon vor der Pubertät die alleinige Entscheidung über ihre geschlechtliche Identität überlassen wollen, sind die gleichen Kinder erst ab 14 strafmündig!

In den USA sind die Leute vielerorts sogar erst mit 21 dazu berechtigt, Alkohol in Kneipen zu genießen, aber sollen noch, bevor sie je selbst in der Lage waren, das selbst zu erleben, was Sally im Restaurant Harry nur vorspielt, sich jeder Chance berauben, zu verstehen, warum Meg Ryan damit Filmgeschichte schrieb.

Wie meinte Bill Maher dazu in seinen New Rules? So long for the Pride!

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.04.2023 22:17).

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  • Avatar von oxybenzol
    • oxybenzol

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    Antwort auf Hysterie? So long for the Pride! von w-j-s.

    Ich könnte mir vorstellen, dass in den USA das puritanische Erbe ein Faktor bei Geschlechtsumwandlungen ist. Wenn der nackte Körper in erster Linie mit der Ursünde in Verbindung gebracht wird, ist es sicherlich schwerer ein normales Verhältnis zum eigenen Körper und dessen Veränderungen aufzubauen.

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    Antwort auf Re: Hysterie? So long for the Pride! von oxybenzol.

    Möglich, aber die Leute die das beschriebene propagieren sind ja gerade die woken "progressiven", nicht die typischen Bewohner des Bibelgürtels.

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    Antwort auf Re: Hysterie? So long for the Pride! von oxybenzol.

    Das puritanische Erbe könnte auch Ursache für die religiöse Verve der Woken sein.

    Heute lebende Weiße seien mitschuldig an der Sklaverei in den USA - wenn das nicht Erbsünde ist, was dann?

    Dass nun ein Drittel der US-Amerikaner sich als areligiös bezeichnet, ist zwar für mich erst einmal erfreulich, da ich nicht viel von Religion halte, aber ich freute mich da wohl zu früh.

    Das Christentum wich bei diesen Leuten offenbar einem säkularen Opferkult der Wokeness. Es gibt nun eine Opferpyramide, die mich frappierend an das indische Kastenwesen erinnert.

    Dazu greift ein ziemlich befremdlicher Transkult bei diesen Woken um sich, den die Medien aufgreifen.

    Mittlerweile werden auch immer neue sexuellen Minderheiten entdeckt, die unterdrückt seien. Neuerdings sogar Asexuelle. WTF? ;-)

    Und immer mehr Leute sind erstaunt, für was sie die TQ-Aktivisten in Mithaftung nehmen, weil diese es geschafft haben, die Medien dazu zu bringen, von einer "LGBTQIA+ Gemeinschaft" zu reden. Man gehört möglicherweise nun ungefragt einer Community an, mit der man sich nicht im Geringsten identifiziert. Introvertierte Asexuelle in einer Gemeinschaft mit extrovertierten bunten Vögeln. Sorry, aber da hakt es bei mir aus.

    Dabei haben diese Aktivisten exakt so viel Mandat für die so gelabelten zu sprechen wie der Zentralrat der deutschen Katholiken für Deutschlands Katholiken: keines.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.04.2023 23:39).

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    • w-j-s

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    Antwort auf Re: Hysterie? So long for the Pride! von .

    Ja, aber auch die Woken haben eine Art Erbsünde. Das orthodoxe Sendungsbewusstsein der Russen transformierte ja auch in das Sendungsbewusstsein der KPdSU.

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    Antwort auf Hysterie? So long for the Pride! von w-j-s.

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