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Avatar von Ignoramus-et-Ignorabimus
  • Ignoramus-et-Ignorabimus

mehr als 1000 Beiträge seit 07.11.2017

Die Obsession mit den Toiletten ...

... ist ja so ein wenig der Klassiker an dem sich solche Kampagnen gegen irgendwas mit Trans* ja meist aufhängen. Ganz egal, wer da gerade versucht sein Süppchen mit ausgrenzender Vereinigungsrhetorik zu kochen.

Dabei wäre der wirkliche Aufreger bei diesem Thema ja der meist erbärmliche Zustand öffentlicher Toiletten. Dagegen sind so vereinzelte Zuordnungsfragen wirklich vernachlässigbar. So einer Chlamydie ist schlussendlich das Geschlecht des Wirts wurscht ;)

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.04.2023 11:54).

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  • Avatar von cbhl
    • cbhl

    292 Beiträge seit 16.03.2023

    Antwort auf Die Obsession mit den Toiletten ... von Ignoramus-et-Ignorabimus.

    Ignoramus-et-Ignorabimus schrieb am 03.04.2023 11:51:

    ... ist ja so ein wenig der Klassiker an dem sich solche Kampagnen gegen irgendwas mit Trans* ja meist aufhängen. Ganz egal, wer da gerade versucht sein Süppchen mit ausgrenzender Vereinigungsrhetorik zu kochen.

    Dabei wäre der wirkliche Aufreger bei diesem Thema ja der meist erbärmliche Zustand öffentlicher Toiletten. Dagegen sind so vereinzelte Zuordnungsfragen wirklich vernachlässigbar. So einer Chlamydie ist schlussendlich das Geschlecht des Wirts wurscht ;)

    Richtig, die Schulen zerbröckeln seit Jahrzehnten.

    Auch auf der Trans-Toilette gibt es nachher weder Papier oder Seife. ;)

    Grüße aus Lübeck!
    cb

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  • Avatar von AxELerator
    • AxELerator

    843 Beiträge seit 06.01.2000

    Antwort auf Die Obsession mit den Toiletten ... von Ignoramus-et-Ignorabimus.

    Wohl wahr. Besonders bizarr finde ich ja immer die Forderung nach noch mehr Toiletten, am besten je eine für die 83 Mio gefühlten Geschlechter.

    Dabei ist die Sachlage doch recht einfach: Penisträger (vulgo: Männer) haben es leichter, das "kleine Geschäft" zu erledigen. Sie brauchen dazu auch nur ein Urinal, im einfachsten Fall eine "Pissrinne". Dafür müssen sie dabei einen Körperteil entblößen, den zur Schau zu stellen, gemeinhin als unschicklich gilt. Und deswegen gibt es Männerklos mit Urinalen und für alle anderen Klos nur mit Kabinen. In der Kabine ist es egal was für Teile man entblößt, es sieht ja ohnehin keiner.

    Wenn man die Urinale wegläßt (auch aus hygienischen Gründen sinnvoll), dann braucht man nur noch eine Art Toiletten - die mit Einzelkabinen. Und folgerichtig haben manche Länder, z.B. Schweden, auch fast nur Unisex-Toiletten. Wenn man das nicht einfach kopieren will, kann man in ja Kabinen und Urinale (ausschließlich) trennen. Wer dann nur pinkeln will und wem dabei gleich ist, anderen Teile seiner Anatomie zu zeigen, benutzt dann das Urinal. Sonst eine Kabine. Zu einfach?

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  • Avatar von Ich bin der Achmed
    • Ich bin der Achmed

    126 Beiträge seit 08.02.2023

    Antwort auf Re: Die Obsession mit den Toiletten ... von AxELerator.

    AxELerator schrieb am 03.04.2023 13:12:

    Wenn man die Urinale wegläßt (auch aus hygienischen Gründen sinnvoll)

    Ob das hygienisch so sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die anderen Toiletten dann schon nach der ersten Benutzung durch einen Stehpinkler aussehen.

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  • Avatar von AxELerator
    • AxELerator

    843 Beiträge seit 06.01.2000

    Antwort auf Re: Die Obsession mit den Toiletten ... von Ich bin der Achmed.

    Ich bin der Achmed schrieb am 03.04.2023 13:18:

    Wenn man die Urinale wegläßt (auch aus hygienischen Gründen sinnvoll)

    Ob das hygienisch so sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die anderen Toiletten dann schon nach der ersten Benutzung durch einen Stehpinkler aussehen.

    Das ist eine Frage der Sozialisation, keine bautechnische. Bei uns sollen die Damenklos ja auch teilweise recht wild aussehen (wohl weil sich die Damen nicht hinsetzen wollen, sondern auch lieber im Stehen pinkeln, wozu sie anatomisch aber nicht unbedingt befähigt sind). Kann ich aber nicht aus eigener Anschauung bestätigen.

    In Schweden hingegen sahen die Unisextoiletten normal sauber aus. Ich arbeite in einer schwedischen Firma und war schon ein paar Mal dort.

    Was wirklich für ein Urinal spricht, ist die höhere Effizienz. Deswegen sieht man auch Warteschlangen eher vor dem Damenklo.

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  • Avatar von Ich bin der Achmed
    • Ich bin der Achmed

    126 Beiträge seit 08.02.2023

    Antwort auf Re: Die Obsession mit den Toiletten ... von AxELerator.

    AxELerator schrieb am 03.04.2023 13:40:

    Das ist eine Frage der Sozialisation, keine bautechnische.

    Mag schon sein, aber wie willst du dieses Problem lösen? Sozialisation zu ändern ist ein eher langfristiger Prozess und schwierig umzuesetzen. Die Sozialisation an eine bautechnische Maßnahme anzupassen, halte ich für nahezu aussichtslos.

    In Schweden hingegen sahen die Unisextoiletten normal sauber aus. Ich arbeite in einer schwedischen Firma und war schon ein paar Mal dort.

    Vielleicht machen die da einfach regelmäßiger sauber. Wie du schon richtig sagtest, sind hierzulande ja eigentlich alle öffentlichen Toiletten in unbenutzbarem Zustand.

    Was wirklich für ein Urinal spricht, ist die höhere Effizienz. Deswegen sieht man auch Warteschlangen eher vor dem Damenklo.

    Da es im Gegensatz zu Sitz-Toiletten kontaktlos funktioniert, halte ich es schon auch für hygienischer. Mal ehrlich, würdest du eher in ein öffentliches Urinal pinkeln, oder dich auf ein öffentliches Sitzklo setzen?

    Vielleicht sollten wir uns eher an den traditionellen japanischen Hock-Toiletten orientieren. Die funktionieren zumindest kontaktlos und trainieren zugleich die Beweglichkeit... es ist erstaunlich, wieviele Menschen nicht in der Lage sind, in die Hocke zu gehen, oder gar länger als ein paar Sekunden darin zu verweilen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.04.2023 14:18).

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  • Avatar von MalWare
    • MalWare

    858 Beiträge seit 26.04.2004

    Antwort auf Re: Die Obsession mit den Toiletten ... von Ich bin der Achmed.

    Da es im Gegensatz zu Sitz-Toiletten kontaktlos funktioniert, halte ich es schon auch für hygienischer. Mal ehrlich, würdest du eher in ein öffentliches Urinal pinkeln, oder dich auf ein öffentliches Sitzklo setzen?
    Vielleicht sollten wir uns eher an den traditionellen japanischen Hock-Toiletten orientieren. Die funktionieren zumindest kontaktlos und trainieren zugleich die Beweglichkeit... es ist erstaunlich, wieviele Menschen nicht in der Lage sind, in die Hocke zu gehen, oder gar länger als ein paar Sekunden darin zu verweilen.

    Ich habe mich mein Leben lang noch nie auf eine öffentliche Toilette gesetzt. Entweder mit Toilettenpapier abdecken oder mit mitgebrachten Tempos oder, am besten, mit einer Toilettensitzabdeckung.
    Es gibt Toiletten, die so eine Abdeckung automatisch vorhalten. Aber ich hab' das erst ein Mal gesehen. Leider erinnere ich mich nicht mehr wo das war.

    Gruß, MW

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  • Avatar von na tststs
    • na tststs

    276 Beiträge seit 15.04.2020

    Antwort auf Re: Die Obsession mit den Toiletten ... von AxELerator.

    In Firmen funktionieren Unisex- Toiletten wunderbar, kenne ich auch aus Schweden. Da gab es sogar kleine Schließfächer für Tampons etc. Dort funktioniert die sozial Kontrolle noch.

    Aber im öffentlichen Raum möchte ich (w) nicht aus der Kabine kommen und unvermittelt 3 jungen mir unbekannten ggf. alkoholisierten Männern gegenüberstehen.

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  • Avatar von barschgesicht
    • barschgesicht

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.09.2009

    Antwort auf Re: Die Obsession mit den Toiletten ... von Ich bin der Achmed.

    Vermutlich nicht signifikant anderes als nach dem Besuch einer Schwebepinklerin. Oeffentliche Frauentoiletten sind meist nicht weniger verspritzt als die der Maenner.

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  • Avatar von Meinelhans
    • Meinelhans

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.08.2019

    und dabei geht es gar nicht um die Toiletten,

    Antwort auf Die Obsession mit den Toiletten ... von Ignoramus-et-Ignorabimus.

    sondern um die Beschriftung der Toiletten.

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