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99 Beiträge seit 17.02.2023

Das Problem ist ja nicht

ob man (nicht) akzeptiert das Menschen ihr Geschlecht ändern wollen sondern die Folgen die daraus entstehen.

Soll ein Mann der sich als Frau fühlt Frauentoiletten und Umkleideräume benutzen? Geht das vor oder nachdem ihm der Penis entfernt wurde?
Die Probleme mit Transmänner in Frauensportarten sind ja auch durch die Presse gegangen.

Ich persönlich denke das eine Entscheidung ob man sein Geschlecht ändern möchte eine gereifte Persönlichkeit erfordert, d.h. nicht als Jugendlicher. Es ist mir klar das hier einige durch das Raster fallen und warten müssen aber als Jugendlicher ist man oft von anderen beeinflusst und nicht eine "reife" Persönlichkeit, das ist auch ein Grund wieso es ein Jugendstrafrecht gibt.

Womit ich persönlich ein Problem habe ist dies "ach ist ja so toll wenn man anders (Trans) ist".

Heute sieht man bei Stellenausschreibungen immer ein (m/w/d). Als offiziell divers bezeichnen sich in Deutschland, wenn ich mich richtig erinnere, weniger als 1% der Menschen als divers, d.h. wir machen aus einer Laus einen Elefanten. Es wäre doch besser Menschen einfach so zu akzeptieren wie sie sind und es nicht auch noch hervorzuheben. Mir, und ich denke ich bin hier nicht alleine, ist es vollkommen egal welches Geschlecht (oder keins) jemand hat, es kommt doch auf dem Menschen selber an.

P.S: Ich habe selber miterlebt das eine gute Freundin von mir F2M wurde. Ich kann sagen es war in dieser Zeit extrem schwer die Freundschaft aufrechtzuerhalten weil sie/er durch die Hormonbehandlungen extrem aggressiv (nicht im körperlichen Sinne) wurde. Es hat lange gedauert bis die alte Persönlichkeit, jetzt im neuen Gewand, zurückkam.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 16.08.2008

    Antwort auf Das Problem ist ja nicht von .

    khr_reloaded schrieb am 03.04.2023 11:32:

    ob man (nicht) akzeptiert das Menschen ihr Geschlecht ändern wollen sondern die Folgen die daraus entstehen.

    Soll ein Mann der sich als Frau fühlt Frauentoiletten und Umkleideräume benutzen? Geht das vor oder nachdem ihm der Penis entfernt wurde?
    Die Probleme mit Transmänner in Frauensportarten sind ja auch durch die Presse gegangen.

    Ich persönlich denke das eine Entscheidung ob man sein Geschlecht ändern möchte eine gereifte Persönlichkeit erfordert, d.h. nicht als Jugendlicher. Es ist mir klar das hier einige durch das Raster fallen und warten müssen aber als Jugendlicher ist man oft von anderen beeinflusst und nicht eine "reife" Persönlichkeit, das ist auch ein Grund wieso es ein Jugendstrafrecht gibt.

    Womit ich persönlich ein Problem habe ist dies "ach ist ja so toll wenn man anders (Trans) ist".

    Heute sieht man bei Stellenausschreibungen immer ein (m/w/d). Als offiziell divers bezeichnen sich in Deutschland, wenn ich mich richtig erinnere, weniger als 1% der Menschen als divers, d.h. wir machen aus einer Laus einen Elefanten. Es wäre doch besser Menschen einfach so zu akzeptieren wie sie sind und es nicht auch noch hervorzuheben. Mir, und ich denke ich bin hier nicht alleine, ist es vollkommen egal welches Geschlecht (oder keins) jemand hat, es kommt doch auf dem Menschen selber an.

    P.S: Ich habe selber miterlebt das eine gute Freundin von mir F2M wurde. Ich kann sagen es war in dieser Zeit extrem schwer die Freundschaft aufrechtzuerhalten weil sie/er durch die Hormonbehandlungen extrem aggressiv (nicht im körperlichen Sinne) wurde. Es hat lange gedauert bis die alte Persönlichkeit, jetzt im neuen Gewand, zurückkam.

    Sind es wirklich 1 %? Ich war immer in der Schwulen/Lesbenszene unterwegs, doch Transpersonen waren wirklich die Ausnahme. Ich habe etlicher Männer kennengelernt, die immer als Frau gestylt unterwegs waren, manche sahen wirklich aus wie Models und haben sich die Brüste machen lassen, doch keiner wollte auf sein bestes Stück verzichten.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 23.07.2000

    Antwort auf Re: Das Problem ist ja nicht von .

    Ich bin ziemlich sicher daß es viel weniger als 1 Prozent sind, aber der VP hat mit der kleinen Zahl 0.01 ja schon mal eine obere Schranke gesetzt, die sein Argument stützt.

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  • Avatar von Dr. Miles
    • Dr. Miles

    667 Beiträge seit 06.12.2020

    Antwort auf Re: Das Problem ist ja nicht von .

    siar schrieb am 03.04.2023 11:55:

    khr_reloaded schrieb am 03.04.2023 11:32:

    ob man (nicht) akzeptiert das Menschen ihr Geschlecht ändern wollen sondern die Folgen die daraus entstehen.

    Soll ein Mann der sich als Frau fühlt Frauentoiletten und Umkleideräume benutzen? Geht das vor oder nachdem ihm der Penis entfernt wurde?
    Die Probleme mit Transmänner in Frauensportarten sind ja auch durch die Presse gegangen.

    Ich persönlich denke das eine Entscheidung ob man sein Geschlecht ändern möchte eine gereifte Persönlichkeit erfordert, d.h. nicht als Jugendlicher. Es ist mir klar das hier einige durch das Raster fallen und warten müssen aber als Jugendlicher ist man oft von anderen beeinflusst und nicht eine "reife" Persönlichkeit, das ist auch ein Grund wieso es ein Jugendstrafrecht gibt.

    Womit ich persönlich ein Problem habe ist dies "ach ist ja so toll wenn man anders (Trans) ist".

    Heute sieht man bei Stellenausschreibungen immer ein (m/w/d). Als offiziell divers bezeichnen sich in Deutschland, wenn ich mich richtig erinnere, weniger als 1% der Menschen als divers, d.h. wir machen aus einer Laus einen Elefanten. Es wäre doch besser Menschen einfach so zu akzeptieren wie sie sind und es nicht auch noch hervorzuheben. Mir, und ich denke ich bin hier nicht alleine, ist es vollkommen egal welches Geschlecht (oder keins) jemand hat, es kommt doch auf dem Menschen selber an.

    P.S: Ich habe selber miterlebt das eine gute Freundin von mir F2M wurde. Ich kann sagen es war in dieser Zeit extrem schwer die Freundschaft aufrechtzuerhalten weil sie/er durch die Hormonbehandlungen extrem aggressiv (nicht im körperlichen Sinne) wurde. Es hat lange gedauert bis die alte Persönlichkeit, jetzt im neuen Gewand, zurückkam.

    Sind es wirklich 1 %? Ich war immer in der Schwulen/Lesbenszene unterwegs, doch Transpersonen waren wirklich die Ausnahme. Ich habe etlicher Männer kennengelernt, die immer als Frau gestylt unterwegs waren, manche sahen wirklich aus wie Models und haben sich die Brüste machen lassen, doch keiner wollte auf sein bestes Stück verzichten.

    So stellt sich mir das ebenfalls dar. Ich bin seit über 25 Jahren in der Glbtq-Szene unterwegs und habe nur sehr wenige Trans-Menschen kennengelernt. Gut ist, dass es Transsexuelle heute einfacher haben als früher.
    Traurig ist, dass mit der Situation von Trans-Menschen Politik gemacht wird bzw. das die Sexualität zum Politikum gemacht wird, um von dringenderen Problemen abzulenken.

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  • Avatar von auf_der_hut
    • auf_der_hut

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2008

    Antwort auf Das Problem ist ja nicht von .

    An den Zahlen gemessen ist das Problem sicherlich klein, gemessen an den Geschlechtsumwandlungen pro Jahr relativ zur Zahl der Geburten etwa 0,35%. Sicherlich gibt es eine erhebliche Dunkelziffer. Umso unverständlicher, dass darum jetzt der gleiche Kulturkampf noch einmal gekämpft werden muss, den wir schon bei Schwulen und Lesben hatten.

    Nein, es wird niemand schwul oder lesbisch weil darüber gesprochen und Homosexualität vom Stigma des Abartigen und Krankhaften befreit wurde. Und das ist bei Transgender genauso. Es reicht völlig, wenn die Betroffenen nicht diskriminiert oder gar strafrechtlich verfolgt werden. Das Thema ist sicher zahlenmäßig viel kleiner als bei der Homosexualität, dafür sind die Folgen für die Betroffenen aber drastischer. Der Zivilisationsgrad einer Gesellschaft misst sich eben auch am Umgang mit Minderheiten, unabhängig davon wie groß oder klein sie sind.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.04.2023 12:30).

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  • Avatar von Ich bin der Achmed
    • Ich bin der Achmed

    126 Beiträge seit 08.02.2023

    Antwort auf Re: Das Problem ist ja nicht von auf_der_hut.

    auf_der_hut schrieb am 03.04.2023 12:28:

    Nein, es wird niemand schwul oder lesbisch weil darüber gesprochen und Homosexualität vom Stigma des Abartigen und Krankhaften befreit wurde. Und das ist bei Transgender genauso.

    Sehe ich etwas anders. Gerade Jugendliche wollen sich oft irgendwie von der Masse abheben und Trans scheint aktuell so etwas, wie eine Modeerscheinung zu sein.

    Im Gegensatz zum schwul oder lesbisch sein, sind geschlechtsangleichende Eingriffe aber u.U. irreversibel.

    Deshalb macht es ggf. schon Sinn, die Jugendlichen nicht auf dumme Ideen zu bringen, die das Potenzial haben, sich das ganze Leben zu versauen.

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    99 Beiträge seit 17.02.2023

    Antwort auf Re: Das Problem ist ja nicht von auf_der_hut.

    auf_der_hut schrieb am 03.04.2023 12:28:

    An den Zahlen gemessen ist das Problem sicherlich klein, gemessen an den Geschlechtsumwandlungen pro Jahr relativ zur Zahl der Geburten etwa 0,35%. Sicherlich gibt es eine erhebliche Dunkelziffer. Umso unverständlicher, dass darum jetzt der gleiche Kulturkampf noch einmal gekämpft werden muss, den wir schon bei Schwulen und Lesben hatten.

    Nein, es wird niemand schwul oder lesbisch weil darüber gesprochen und Homosexualität vom Stigma des Abartigen und Krankhaften befreit wurde. Und das ist bei Transgender genauso. Es reicht völlig, wenn die Betroffenen nicht diskriminiert oder gar strafrechtlich verfolgt werden. Das Thema ist sicher zahlenmäßig viel kleiner als bei der Homosexualität, dafür sind die Folgen für die Betroffenen aber drastischer. Der Zivilisationsgrad einer Gesellschaft misst sich eben auch am Umgang mit Minderheiten, unabhängig davon wie groß oder klein sie sind.

    Ich schrieb ja das es möglich sein sein sollte jedoch sehe ich ein Problem bei Jugendlichen. Gerade in der Pubertät ist man leicht beeinflussbar weil man sich ja noch entwickelt.

    Als Beispiel (vom nicht sexuellen Standpunkt) war in meiner Jugend jeder in irgendeiner Gruppe drin, mal waren es die "Popper", mal die welche mit langen Haaren Rockmusik hörten, mal war es eine Kirchengruppe. Das ergab sich so mit den anderen gleichaltrigen mit denen man abhing. Die waren oft einfach nur dabei weil sie die anderen kannten, nicht aus Überzeugung. Das gleiche passiert auch mit der Sexualität. Während man vieles ausprobieren kann gibt hat man bei Hormonbehandlungen oft kein zurück mehr (oder nur unter großen Anstrengungen). Zudem sind die Hormonbehandlungen nicht gerade gut für die Gesundheit wie z.B eine suche im Netz zu Lebenserwartung Transgender Deutschland zeigt (ohne Garantie das dies korrekte Daten sind)

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  • Avatar von auf_der_hut
    • auf_der_hut

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2008

    Antwort auf Re: Das Problem ist ja nicht von Ich bin der Achmed.

    Es gibt ja unzählige Studien zu diesem Thema, die alle das gleiche Ergebnis haben: die sexuelle Orientierung und das Geschlecht sind in der Pubertät bereits festgelegt und können nicht mehr beeinflusst werden. Die Hoffnung konservativer Eltern, das werde sich schon noch "verwachsen", das seien jugendliche "Flausen" und man könne so etwas "behandeln" haben viel Leiden verursacht und funktionieren nur über gewaltsame Unterdrückung. Gefühlte Wahrheiten oder Überzeugungen helfen hier nicht weiter und sind nur verkappte Rechtfertigungen für Diskriminierung. Niemand wird dadurch schwul, dass er mal ausprobiert wie es ist einen Mann zu küssen. Entweder er ist schwul und findets geil, oder eben nicht und dann wendet er sich wieder den Frauen zu. Und selbst wenn es so wäre: es ist Privatsache. Einvernehmlicher Sex ist einvernehmlicher Sex, egal ob hetero- oder homosexuell, da hat der Staat keine Bewertungen vorzunehmen.

    Wenn das mit der Beeinflussbarkeit so wäre wie du meinst, dann müsste es ja längst Schwule geben, die erst als Erwachsene ihre Heterosexualität entdecken weil sie als Jugendliche zur Homosexualität "verführt" oder "bequatscht" worden sind, denn den relativ offenen Umgang damit gibt es ja schon mehrere Jahrzehnte. Solche Fälle gibt es aber nicht - ich kenne jedenfalls keinen einzigen.

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  • Avatar von Emrymer
    • Emrymer

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.08.2020

    Medizinische Dilemmata

    Antwort auf Das Problem ist ja nicht von .

    Es ist mir klar das hier einige durch das Raster fallen und warten müssen aber als Jugendlicher ist man oft von anderen beeinflusst und nicht eine "reife" Persönlichkeit, das ist auch ein Grund wieso es ein Jugendstrafrecht gibt.

    Das Problem ist aus rein medizinischer Sicht, daß "Warten" an dieser Stelle nicht nur ein Vergehen von Zeit bedeutet. In der Pubertät entwickelt der Körper sich in einer Weise, die ein Stück weit irreversibel ist. Wenn man also nur den rein medizinisch-technischen Teil der Geschlechtsumwandlung betrachtet, muß man festhalten: früher ist besser. Wenn man ein Kind zu Beginn der Pubertät behandelt, ist das rein medizinisch-technische Ergebnis besser, als es später je werden kann, weil der Körper noch "formbarer" ist.

    Das ist und bleibt ein Dilemma. Das Kind, das betroffen ist, kann weder guten Gewissens behandelt werden (weil es sich der Konsequenzen nur unzureichend bewußt sein kann), noch kann man guten Gewissens sagen: das geht später auch alles noch, warte doch einfach...

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  • Avatar von na tststs
    • na tststs

    276 Beiträge seit 15.04.2020

    Ein Problem ist die hohe Suizidalität

    Antwort auf Re: Das Problem ist ja nicht von .

    Die statistisch geringere Lebenserwartung ist imho vor allem dem deutlich erhöhten Selbstmord-Risiko geschuldet.

    Siehe z.B. https://www.maenner.media/gesundheit/psychologie/Metaanalyse-studien-suizidgefahr-lgbtiq/

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