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  • minsantropwitsch

171 Beiträge seit 11.07.2023

Waffen in homeopathischer Dosis

„Auch das Beste stiftet, falsch verwendet, ein Unheil an, das seine Herkunft schändet“, Shakespeare

... Wären wir jetzt (rein utopisch betrachtet) aus irgendeinen wundersamen Umstand heraus in der Lage, den Ukrainern in ausreichender Menge Waffen und Manpower zu liefern um es kurz und schmerzlos zu machen, ich würde ggf sogar als Pazifist akzeptieren und mir wünschen , dass es geschehe um den Russen hinter die eigene Landesgrenze zurückzujagen um somit keinen Vorwand für beide Seiten zu liefern, sich gegenseitig weiter zu bepflastern und Wehrpflichtige und Zwangsrekrutierte auszubluten. Meine Abneigung zur ukrainischen Führung (die ich nicht für gänzlich unschuldig an dem Gesamtdebakel halte) wird nur noch von der Abneigung zur russischen Führung übetroffen. Weder ist eine Umkehr der Kräfteverhältnisse noch der geopolitischen Verhältnisse so leicht absehbar, auch ein Thronsturz Putins bleibt weit entferntes Ziel. Eine homeopathische Lieferung von unseren Waffen wird mit ungleich mehr Waffen ,die die Russen produzieren können, erwidert werden. Somit füttern wir natürlich in guter Absicht aber wenig Weitsicht , das Unheil täglich weiter.

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    Antwort auf Waffen in homeopathischer Dosis von minsantropwitsch.

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    • minsantropwitsch

    171 Beiträge seit 11.07.2023

    Antwort auf Gesperrter Beitrag von -.

    ne ich würde jedem empfehlen nicht daran teilzunehmen, ich bin Pazifist (trotz abgeleisteten Wehrdienst übrigens) , ich würde selbst in der Not Land aufgeben und nicht heroisch Blut gegen Erde tauschen, solange ich die Möglichkeit habe zu fliehen und nach eigener Einschätzung der Kräfteverhältnisse feststellen muß, dass es relativ chancenlos ist, zu kämpfen, das macht eigentlich bekanntlich jedes Tier. aus Instinkt und man lernt ähnliches Verhalten auf Offiziersschulen . Ich kann nachvollziehen dass es Völker und Bevölkerungsteile gibt die sich verteidigen wollen wenn ein halbwegs chancengleiches Kräfteverhältnis und Aussicht auf Erfolg anliegt. Somit wird ja auch argumentiert, aber die Argumentation hinkt, und die große Selbst-Lüge würde ich dort verorten: weil es ist kaum ein chancengleiches Kräfteverhältnis gibt, und es war nie eines vorhanden...und wird auch kaum eines herzustellen sein...somit erscheint mir das Zuschustern von homepathischen Waffenlieferungen als Heuchelei und Ausdruck eigener Planlosigkeit (unserer Politiker) , die das Leiden vermutlich nur verlängert, solange kein Plan B vorliegt und nichtmal an einen Plan B gearbeitet wird, weil man in angeblich guter Absicht handelt aber dabei noch mehr Leid schafft, bzw es verlängert. Ein All Inn wird es ("hoffentlich) nicht geben und somit ist derzeit jede weitere Waffenlieferung nur ein weiterer Ausdruck heuchlerischer guter Absichten. Eine pauschale Lösung hab ich nicht, dafür werden ja Politiker und deren Berater gewählt und bezahlt, man darf ja noch hoffen, dass ihnen vielleicht irgendwann etwas besseres einfallen wird.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.08.2023 18:37).

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    Antwort auf Re: Belass es nicht beim Wunsch, schreite selbst zur Tat! von minsantropwitsch.

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  • Avatar von HerrMüller (a8b5c8c8)
    • HerrMüller (a8b5c8c8)

    362 Beiträge seit 19.05.2023

    Homöpathie...

    Antwort auf Waffen in homeopathischer Dosis von minsantropwitsch.

    Da ist in 2 Jahren mehr an Geld & Werten versenkt wurde, als ein vernünftiger Staat in 10 Jahren dafür ausgegeben hat.

    Wieviel 100te% des BIP Ukraine '21 wurden da jetzt verballert?

    Und das nennst Du Homöopathie...Für die Therapie werden noch Deine Urenkel zahlen! Deine! Nicht die der Ukrainer.

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  • Avatar von Pearphidae
    • Pearphidae

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.11.2021

    Antwort auf Homöpathie... von HerrMüller (a8b5c8c8).

    HerrMüller (a8b5c8c8) schrieb am 27.08.2023 19:48:

    Da ist in 2 Jahren mehr an Geld & Werten versenkt wurde, als ein vernünftiger Staat in 10 Jahren dafür ausgegeben hat.

    Wieviel 100te% des BIP Ukraine '21 wurden da jetzt verballert?

    Und das nennst Du Homöopathie...Für die Therapie werden noch Deine Urenkel zahlen! Deine! Nicht die der Ukrainer.

    Und sie werden von der Ukraine als neues Mitglied in der EU und vielleicht sogar in der NATO profitieren.

    Wenn die Amis im 2. WK auch wegen dem Geld herum lamentiert hätten, könnten die Russen heute nicht den 9. Mai feiern, weil die es alleine und ohne die Ausrüstung der Amis niemals geschafft hätten, Deutschland zu besiegen. Auch der Marshallplan, der uns auf die Beine geholfen hat, schadete den Amis nicht.

    Die Waffen die wir jetzt in die Ukraine liefern, sind eine Investition in die Zukunft.

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    Antwort auf Re: Homöpathie... von Pearphidae.

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  • Avatar von netzgruft
    • netzgruft

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.07.2016

    Was für ein Text ......

    Antwort auf Waffen in homeopathischer Dosis von minsantropwitsch.

    ... Wären wir jetzt (rein utopisch betrachtet) aus irgendeinen wundersamen Umstand heraus in der Lage, den Ukrainern in ausreichender Menge Waffen und Manpower zu liefern um es kurz und schmerzlos zu machen, ich würde ggf sogar als Pazifist akzeptieren und mir wünschen , dass es geschehe um den Russen hinter die eigene Landesgrenze zurückzujagen um somit keinen Vorwand für beide Seiten zu liefern, sich gegenseitig weiter zu bepflastern und Wehrpflichtige und Zwangsrekrutierte auszubluten. Meine Abneigung zur ukrainischen Führung (die ich nicht für gänzlich unschuldig an dem Gesamtdebakel halte) wird nur noch von der Abneigung zur russischen Führung übetroffen.

    Da fordert ein Pazifist, man solle Waffen und Manpower (Soldaten) schicken um es kurz und schmerzlos zu machen .....
    Hallo ..... kurz und schmerzlos wird damit gar nichts .... sondern lang und blutig. Waffen sind dafür da zu zerstören, zu verletzen, zu zerfetzen, zu töten. Das geht weder schnell noch schmerzlos (!)

    Und das beste .... schickt ihr mal, aber ich Pazifist bleibe zuhause und klatsche euch vom Sofa aus Beifall .. mein Glückwunsch für soviel Heldentum, da lässt es sich gut reden von "kurz und schmerzlos"

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  • Avatar von minsantropwitsch
    • minsantropwitsch

    171 Beiträge seit 11.07.2023

    Antwort auf Was für ein Text ...... von netzgruft.

    nur hypotetisch in den Raum gestellt my friend, nicht gefordert...
    man wird ja mal alles durchspielen dürfen, in der Theorie. Ansonsten wundere ich mich wie zb 24 Leos bei 2400km Frontlinie von signifikanter Bedeutung sein sollen und wieso man sich seit Monaten darüber den Mund fusselig redet, und was man sich davon verspricht, selbst 100 Leos wären nicht ausreichend. Es müßten wohl eher 500-1000 sein und dann wäre es auch schon kein Selbstläufer. Wieso also weiter diese Verblendung festhalten, dass unsere Lieferungen in der jetzigen Form irgendetwas anders tun, als nur das Leid zu verlängern , und wieso nicht mal in den Raum zu stellen, dass wir ohnenhin nur Alibi Unterstützung (auch wenn sie sündhaft teuer ist) liefern und sonst ziemlich ratlos dastehen.
    Mit dieser Alibi Unterstützung kaufen sich unser Volksvertreter übrigens meiner Ansicht nach eh nur Zeit um ihre eigene Plan , Rat und Kreativlosigkeit bei der Suche nach anderen Lösungen zu überbrücken. Ich sehe darin nichtmal eine Verschwörung des militärisch industriellen Komplexes, sonst hätte man hier doch schon jegliche Harz4 Empfänger zum Patronendrehen zwangsverpflichtet.

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