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  • OdinX

mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.2010

Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen.

Die "Friedensbewegung" war immer schon naiv und kontraproduktiv.

Si vis pacem para bellum - Willst du frieden, so rüste dich für den Krieg

Die eigenen Armeen abzubauen in der Hoffnung, dass dadurch die Welt sicherer würde ist in etwa so naiv, wie wenn man sich selbst die Augen zuhält, in der Hoffnung dass man dann von Anderen nicht gesehen wird.

Krieg wird dadurch verhindert, dass man den Nutzen klein und den Schaden gross hält. Wenn Angriff 1000 mal teurer ist, als Verteidigung, dann gibt es keine Kriege mehr, so einfach ist das.

Und im Falle des Momentanen Russland-Krieges in der Ukraine geht es um berechtigte Sicherheitsinteressen Russlands, nämlich dass sie potentiell durch amerikanische Atomwaffen in der Ukraine gefährdet werden, und die USA eine nukleare Erstschlagkapazität erlangen könnte.

Die Chance einer völligen Vernichtung durch einen nuklearen Erstschlag ist nun mal ein grosser potentieller Verlust, und dem entsprechend ist deren Verunmöglichung ein grosser realer Gewinn.

Russland handelt nicht nett, aber auch nicht irrational.

Die "europäische Sicherheitsarchitektur", wie es heutzutage genannt wird, hat schon vor Jahrzehnten versagt, weil europäische Politiker, allen voran Deutsche, nicht die kleinste Ahnung von Sicherheit haben.

Der Krieg war abzusehen und hätte zu jedem Zeitpunkt in den letzten 10 Jahren verhindert werden können, indem man die Ukraine als neutral erklärt, eine Aufnahme der Ukraine in die NATO ausschliesst und beidseitig mehr wirtschaftliche Verbindung mit Russland eingeht.

Dadurch wäre der Nutzen für Russland gegen 0 gesunken (Land und Ressourcen haben sie genug), und der Schaden wäre sehr gestiegen.

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